
Niederlande sichern sich mit 3:1 gegen Tunesien den Gruppensieg – Japan und Schweden folgen ins Achtelfinale
Ein Eigentor und zwei frühe Treffer ebneten den Weg, während die parallel erzielten Tore in Dallas die Kräfteverhältnisse in Gruppe F bis zum Schluss in Bewegung hielten.
Die Niederlande haben sich am frühen Freitagmorgen deutscher Zeit mit einem 3:1-Erfolg über das bereits ausgeschiedene Tunesien den ersten Platz in der Gruppe F der Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Im Arrowhead Stadium von Kansas City sorgten ein Eigentor von Ellyes Skhiri bereits in der dritten Minute sowie ein Treffer von Brian Brobbey (7.) für eine frühe Vorentscheidung. Hazem Mastouri gelang nach einer Stunde der Anschlusstreffer, doch Jan Paul van Hecke stellte mit einem Kopfball nach Eckball in der 62. Minute den alten Abstand wieder her. Mit sieben Punkten zieht die Mannschaft von Ronald Koeman als Gruppensieger in die Runde der letzten 32 ein und trifft dort auf Marokko, den Zweiten der Gruppe C.
Der niederländische Sturmlauf begann mit einem Missgeschick der tunesischen Defensive. Nach einer flachen Hereingabe von Denzel Dumfries wollte Skhiri klären, lenkte den Ball jedoch unglücklich ins eigene Netz. Nur vier Minuten später legte Brobbey nach: Ein Freistoß von Tijjani Reijnders fand per Kopfverlängerung Virgil van Dijk, dessen Ablage der Stürmer aus kurzer Distanz zum 2:0 verwertete. Es war bereits der dritte Turniertreffer des Angreifers, der schon beim 5:1 gegen Schweden doppelt getroffen hatte. Tunesien, das zuvor mit 1:5 gegen Schweden und 0:4 gegen Japan unterlegen war, fand erst nach der Pause besser ins Spiel und belohnte sich durch Mastouris Kopfball nach einer Ecke von Hannibal Mejbri. Die Hoffnung auf eine Wende währte jedoch nur acht Minuten, ehe Van Hecke nach einem weiteren Reijnders-Eckball per Kopf traf – der Ball wurde dabei noch unhaltbar von Anis Ben Slimane abgefälscht.
Parallel zur Partie in Kansas City trennten sich Japan und Schweden in Arlington, Texas, mit 1:1. Daizen Maeda brachte die Japaner in Führung, Anthony Elanga glich für die Skandinavier aus. Dieses Ergebnis ließ die Niederlande zwar kurzzeitig um den Gruppensieg zittern, als der japanische Treffer die Punktgleichheit herstellte und der Vorsprung im Torverhältnis auf ein Tor schmolz. Doch Van Heckes Tor stellte die komfortable Führung wieder her, und der späte Ausgleich Schwedens verhinderte ein Überholen der Niederlande. Japan sicherte sich mit fünf Zählern den zweiten Platz und bekommt es nun mit Brasilien zu tun, dem Sieger der Gruppe C. Schweden erreichte als einer der besten Gruppendritten mit vier Punkten ebenfalls die K.-o.-Phase und könnte dort auf Deutschland, Frankreich oder Norwegen treffen.
Für Tunesien endet das Turnier ohne Punktgewinn und mit einem Torverhältnis von 2:12. Die Mannschaft von Hervé Renard, die bereits nach zwei Spieltagen keine Chance mehr auf das Weiterkommen hatte, zeigte gegen die Niederlande phasenweise Widerstand, blieb aber insgesamt chancenlos. Die Niederlande hingegen untermauerten ihre Konstanz: Seit 2014 sind sie in WM-Gruppenspielen ungeschlagen, die Serie umfasst nun 15 Partien. Mit zehn Treffern stellten sie zudem den besten Angriff der Gruppenphase – gleichauf mit Deutschland.
Aus europäischer Perspektive festigt der niederländische Gruppensieg den Eindruck einer breiten Leistungsdichte. Während die Niederlande auf Marokko treffen, könnte Schweden als Gruppendritter auf einen der großen Favoriten stoßen. Die deutsche Mannschaft, die ihre Gruppe gewann, würde einem solchen Duell erst in einer späteren Runde begegnen. Für die Schweiz und Österreich, die ebenfalls die K.-o.-Phase erreicht haben, bleiben die weiteren Wege durch die nun feststehenden Paarungen klarer absehbar.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die Niederlande besiegten Tunesien mit 3:1, sicherten sich den Gruppensieg in Gruppe F und vermieden damit vor allem ein Duell mit Brasilien im Achtelfinale. Der Sieg, aufgebaut auf einem Eigentor und einem Doppelpack von Brobbey, war nicht spektakulär, erreichte aber das strategische Ziel. Brasilianische Medien betonen die Erleichterung über das verschobene Aufeinandertreffen und verweisen auf den historischen niederländischen Vorteil in direkten Duellen.
Die Niederlande besiegten Tunesien mit 3:1 und wurden Gruppensieger der Gruppe F, während Japan gegen Schweden unentschieden spielte und als Zweiter weiterkam. Die Partie war bereits in den Anfangsminuten durch ein Eigentor und einen schnellen zweiten Treffer entschieden. Das regionale Interesse gilt der Abschlusstabelle und dem Weiterkommen der drei Teams, wobei Japans Qualifikation besondere Aufmerksamkeit erhält.
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