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Aldila/Zvonareva mit Machtdemonstration im Halbfinale von Bad Homburg – Janice Tjen scheitert in Eastbourne

Während die indonesisch-russische Paarung Aldila Sutjiadi und Vera Zvonareva souverän in die Vorschlussrunde einzog, endete für Janice Tjen und Eudice Chong das Turnier an der englischen Südküste im Tiebreak des Entscheidungssatzes.

Mit einer nahezu fehlerfreien Vorstellung haben die Indonesierin Aldila Sutjiadi und ihre russische Partnerin Vera Zvonareva das Halbfinale des WTA-500-Rasenturniers in Bad Homburg erreicht. Die Paarung deklassierte im Viertelfinale die Sloweninnen Andreja Klepac und Nika Radisic in nur 59 Minuten mit 6:1, 6:2. Vom ersten Aufschlag an diktierten Sutjiadi/Zvonareva das Geschehen, brachen den Gegnerinnen gleich im ersten Spiel den Service und ließen während der gesamten Partie keinen einzigen Doppelfehler zu. Die Statistik unterstrich die Überlegenheit: 81 Prozent der Punkte nach erstem Aufschlag wurden verwandelt, fünf von elf Breakchancen genutzt. Klepac/Radisic hingegen gewannen lediglich 32 Gesamtpunkte und blieben bei eigenem Aufschlag weitgehend wirkungslos.

Ein anderes Bild bot sich zeitgleich in Eastbourne. Dort mussten sich Janice Tjen und Eudice Chong, die für Indonesien und Hongkong antreten, im Viertelfinale des WTA-250-Turniers nach hartem Kampf geschlagen geben. Gegen Isabelle Haverlag aus den Niederlanden und die Britin Maia Lumsden verloren sie 4:6, 6:3 und 7:10 im Match-Tiebreak. Nach einem frühen 0:3-Rückstand im ersten Satz kämpfte sich das asiatische Duo zurück und erzwang durch ein aggressiveres zweites Service den Entscheidungssatz. Dort lagen sie bis zum 7:7 gleichauf, ehe Haverlag/Lumsden drei Punkte in Folge zum Sieg nutzten. Mit insgesamt 66 zu 61 Punkten spiegelte das Resultat die Ausgeglichenheit der Partie wider, in der beide Teams je viermal den Aufschlag der Gegenseite durchbrachen.

Für Sutjiadi/Zvonareva ist der Halbfinaleinzug eine Fortsetzung ihrer stabilen Rasensaison. Bereits in der Runde zuvor hatten sie sich in einem dramatischen Match-Tiebreak gegen Kempen/Panova durchgesetzt. Nun treffen sie auf die taiwanesisch-chinesische Kombination Hsieh Su-wei und Wang Xinyu, die von der Aufgabe Elina Switolinas profitierte. Wang Xinyu steht zudem im Einzel-Halbfinale, nachdem sie zuvor von der Erschöpfung der an Nummer acht gesetzten Ukrainerin profitiert hatte. Im Einzel-Wettbewerb von Bad Homburg sorgte Naomi Osaka für einen weiteren bemerkenswerten Erfolg: Die Japanerin, an Position sechs gesetzt, ließ der Russin Jekaterina Alexandrowa beim 6:2, 6:2 keine Chance und gewann zwischenzeitlich 15 Punkte in Serie. Osaka, die nach eigener Aussage auf Rasen zunehmend Sicherheit findet, trifft nun ebenfalls auf Wang Xinyu.

Für Janice Tjen endete der Tag in Eastbourne mit einer doppelten Enttäuschung. Zuvor war die an sechs gesetzte Indonesierin bereits im Einzel in der ersten Runde an der Amerikanerin Caty McNally gescheitert, in einem über dreistündigen Marathon mit 5:7, 7:6(5) und 3:6. Während Sutjiadi und Zvonareva in Bad Homburg um den Finaleinzug kämpfen, bleibt Tjen nur die Vorbereitung auf den nächsten Rasenauftritt. Die deutschen Zuschauer in Bad Homburg dürfen sich unterdessen auf ein Halbfinale freuen, in dem Sutjiadi/Zvonareva mit ihrer druckvollen Spielweise erneut die Favoritenrolle übernehmen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 1 Sprachen

32%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Südostasiatische PresseRussische & GUS-Presse
Südostasiatische Presse
TriumphPragmatismus

Die indonesische Presse berichtet von einem Tag mit gemischten Ergebnissen für ihre Spieler. Aldila Sutjiadi und Vera Zvonareva zogen mit einem klaren 6:1, 6:2 ins Halbfinale von Bad Homburg ein, während Janice Tjen und Eudice Chong in Eastbourne in einem knappen Super-Tiebreak ausschieden. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Nationalstolz und den gegensätzlichen Rasen-Ergebnissen.

Russische & GUS-Presse/ Staatlich
SkepsisDistanz

Russische Medien vermelden das Ausscheiden von Jekaterina Alexandrowa in Bad Homburg gegen Naomi Osaka mit einem klaren 6:2, 6:2. Die Berichterstattung ist trocken und sachlich, sie hält lediglich das Verpassen des Halbfinals fest, ohne auf Gründe oder Zukunftsaussichten einzugehen.

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Donnerstag, 25. Juni 2026

Aldila/Zvonareva mit Machtdemonstration im Halbfinale von Bad Homburg – Janice Tjen scheitert in Eastbourne

Während die indonesisch-russische Paarung Aldila Sutjiadi und Vera Zvonareva souverän in die Vorschlussrunde einzog, endete für Janice Tjen und Eudice Chong das Turnier an der englischen Südküste im Tiebreak des Entscheidungssatzes.

Mit einer nahezu fehlerfreien Vorstellung haben die Indonesierin Aldila Sutjiadi und ihre russische Partnerin Vera Zvonareva das Halbfinale des WTA-500-Rasenturniers in Bad Homburg erreicht. Die Paarung deklassierte im Viertelfinale die Sloweninnen Andreja Klepac und Nika Radisic in nur 59 Minuten mit 6:1, 6:2. Vom ersten Aufschlag an diktierten Sutjiadi/Zvonareva das Geschehen, brachen den Gegnerinnen gleich im ersten Spiel den Service und ließen während der gesamten Partie keinen einzigen Doppelfehler zu. Die Statistik unterstrich die Überlegenheit: 81 Prozent der Punkte nach erstem Aufschlag wurden verwandelt, fünf von elf Breakchancen genutzt. Klepac/Radisic hingegen gewannen lediglich 32 Gesamtpunkte und blieben bei eigenem Aufschlag weitgehend wirkungslos.

Ein anderes Bild bot sich zeitgleich in Eastbourne. Dort mussten sich Janice Tjen und Eudice Chong, die für Indonesien und Hongkong antreten, im Viertelfinale des WTA-250-Turniers nach hartem Kampf geschlagen geben. Gegen Isabelle Haverlag aus den Niederlanden und die Britin Maia Lumsden verloren sie 4:6, 6:3 und 7:10 im Match-Tiebreak. Nach einem frühen 0:3-Rückstand im ersten Satz kämpfte sich das asiatische Duo zurück und erzwang durch ein aggressiveres zweites Service den Entscheidungssatz. Dort lagen sie bis zum 7:7 gleichauf, ehe Haverlag/Lumsden drei Punkte in Folge zum Sieg nutzten. Mit insgesamt 66 zu 61 Punkten spiegelte das Resultat die Ausgeglichenheit der Partie wider, in der beide Teams je viermal den Aufschlag der Gegenseite durchbrachen.

Für Sutjiadi/Zvonareva ist der Halbfinaleinzug eine Fortsetzung ihrer stabilen Rasensaison. Bereits in der Runde zuvor hatten sie sich in einem dramatischen Match-Tiebreak gegen Kempen/Panova durchgesetzt. Nun treffen sie auf die taiwanesisch-chinesische Kombination Hsieh Su-wei und Wang Xinyu, die von der Aufgabe Elina Switolinas profitierte. Wang Xinyu steht zudem im Einzel-Halbfinale, nachdem sie zuvor von der Erschöpfung der an Nummer acht gesetzten Ukrainerin profitiert hatte. Im Einzel-Wettbewerb von Bad Homburg sorgte Naomi Osaka für einen weiteren bemerkenswerten Erfolg: Die Japanerin, an Position sechs gesetzt, ließ der Russin Jekaterina Alexandrowa beim 6:2, 6:2 keine Chance und gewann zwischenzeitlich 15 Punkte in Serie. Osaka, die nach eigener Aussage auf Rasen zunehmend Sicherheit findet, trifft nun ebenfalls auf Wang Xinyu.

Für Janice Tjen endete der Tag in Eastbourne mit einer doppelten Enttäuschung. Zuvor war die an sechs gesetzte Indonesierin bereits im Einzel in der ersten Runde an der Amerikanerin Caty McNally gescheitert, in einem über dreistündigen Marathon mit 5:7, 7:6(5) und 3:6. Während Sutjiadi und Zvonareva in Bad Homburg um den Finaleinzug kämpfen, bleibt Tjen nur die Vorbereitung auf den nächsten Rasenauftritt. Die deutschen Zuschauer in Bad Homburg dürfen sich unterdessen auf ein Halbfinale freuen, in dem Sutjiadi/Zvonareva mit ihrer druckvollen Spielweise erneut die Favoritenrolle übernehmen.

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Die indonesische Presse berichtet von einem Tag mit gemischten Ergebnissen für ihre Spieler. Aldila Sutjiadi und Vera Zvonareva zogen mit einem klaren 6:1, 6:2 ins Halbfinale von Bad Homburg ein, während Janice Tjen und Eudice Chong in Eastbourne in einem knappen Super-Tiebreak ausschieden. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Nationalstolz und den gegensätzlichen Rasen-Ergebnissen.

Russische & GUS-Presse/ Staatlich
SkepsisDistanz

Russische Medien vermelden das Ausscheiden von Jekaterina Alexandrowa in Bad Homburg gegen Naomi Osaka mit einem klaren 6:2, 6:2. Die Berichterstattung ist trocken und sachlich, sie hält lediglich das Verpassen des Halbfinals fest, ohne auf Gründe oder Zukunftsaussichten einzugehen.

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