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TechnologieDienstag, 30. Juni 2026

Finnland schaltet letztes landesweites Festnetz ab – Ende einer 140-jährigen Ära

Mit einer symbolischen letzten Verbindung zwischen Helsinki und London endete am Dienstag der Betrieb des letzten großen Kupferleitungsnetzes des Landes.

Am Dienstag, dem 30. Juni, hat Finnland das letzte landesweite analoge Telefonfestnetz abgeschaltet. Der Betreiber Elisa, der zuletzt nur noch einige tausend Kunden mit reinen Festnetzverträgen zählte, beendete den Dienst mit einem symbolischen Anruf zwischen Konzernchef Topi Manner in London und dem Leiter der Transport- und Kommunikationsagentur Traficom, Jarkko Saarimäki, in Helsinki. Beide verabschiedeten sich mit dem finnischen „kuulemiin“ – „wir sprechen uns später“.

Das finnische Festnetz war seit den 1880er Jahren in Betrieb und zählte einst zu den am weitesten verbreiteten Telefonsystemen Europas. In den 1960er Jahren belegte das Land den siebten Platz bei den Festnetzanschlüssen, und die Haushaltsabdeckung erreichte Anfang der 1990er Jahre ihren Höhepunkt. Mit dem Aufstieg des Mobilfunks, maßgeblich vorangetrieben durch den finnischen Konzern Nokia, sank die Nachfrage nach leitungsgebundenen Anschlüssen jedoch kontinuierlich. Bereits 2019 hatte der Anbieter Telia sein Festnetz stillgelegt, DNA folgte Anfang 2026. Elisa hatte seit Jahren keine neuen Verträge mehr verkauft.

Finnland reiht sich damit in eine wachsende Gruppe europäischer Staaten ein, die ihre analogen Kupfernetze vollständig außer Betrieb genommen haben. Estland, die Niederlande, Norwegen und Spanien haben diesen Schritt bereits vollzogen und setzen auf Glasfaserinfrastrukturen, die sowohl Internet- als auch Sprachdienste ermöglichen. In Finnland werden künftig nur noch einige lokale Betreiber in begrenztem Umfang Festnetzdienste für Ortsgespräche anbieten, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk Yle berichtet.

Die Abschaltung markiert das Ende einer Technologie, die über mehr als ein Jahrhundert die Kommunikation prägte, und unterstreicht den beschleunigten Wandel hin zu rein digitalen Netzen. Während in vielen Ländern die Kupferdoppelader noch für Vectoring genutzt wird, zeigt das finnische Beispiel, dass ein vollständiger Ersatz durch Mobilfunk und Glasfaser möglich ist. Der nächste Meilenstein wird sein, wie schnell andere europäische Länder diesem Beispiel folgen und ihre eigenen Abschalttermine für die analoge Telefonie festlegen.

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Finnland verabschiedet sich nach über einem Jahrhundert von der Festnetztelefonie, mit einem letzten symbolischen Anruf aus einem Museum. Der Moment markiert das Ende einer technologischen Ära, ruhig und mit einem Hauch von Nostalgie berichtet.

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Finnland stellt nach 140 Jahren sein Festnetz ab, ein erwarteter und pragmatischer Schritt in Richtung Digitalisierung. Das Ereignis wird sachlich und ohne emotionale Betonung berichtet.

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Dienstag, 30. Juni 2026

Finnland schaltet letztes landesweites Festnetz ab – Ende einer 140-jährigen Ära

Mit einer symbolischen letzten Verbindung zwischen Helsinki und London endete am Dienstag der Betrieb des letzten großen Kupferleitungsnetzes des Landes.

Am Dienstag, dem 30. Juni, hat Finnland das letzte landesweite analoge Telefonfestnetz abgeschaltet. Der Betreiber Elisa, der zuletzt nur noch einige tausend Kunden mit reinen Festnetzverträgen zählte, beendete den Dienst mit einem symbolischen Anruf zwischen Konzernchef Topi Manner in London und dem Leiter der Transport- und Kommunikationsagentur Traficom, Jarkko Saarimäki, in Helsinki. Beide verabschiedeten sich mit dem finnischen „kuulemiin“ – „wir sprechen uns später“.

Das finnische Festnetz war seit den 1880er Jahren in Betrieb und zählte einst zu den am weitesten verbreiteten Telefonsystemen Europas. In den 1960er Jahren belegte das Land den siebten Platz bei den Festnetzanschlüssen, und die Haushaltsabdeckung erreichte Anfang der 1990er Jahre ihren Höhepunkt. Mit dem Aufstieg des Mobilfunks, maßgeblich vorangetrieben durch den finnischen Konzern Nokia, sank die Nachfrage nach leitungsgebundenen Anschlüssen jedoch kontinuierlich. Bereits 2019 hatte der Anbieter Telia sein Festnetz stillgelegt, DNA folgte Anfang 2026. Elisa hatte seit Jahren keine neuen Verträge mehr verkauft.

Finnland reiht sich damit in eine wachsende Gruppe europäischer Staaten ein, die ihre analogen Kupfernetze vollständig außer Betrieb genommen haben. Estland, die Niederlande, Norwegen und Spanien haben diesen Schritt bereits vollzogen und setzen auf Glasfaserinfrastrukturen, die sowohl Internet- als auch Sprachdienste ermöglichen. In Finnland werden künftig nur noch einige lokale Betreiber in begrenztem Umfang Festnetzdienste für Ortsgespräche anbieten, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk Yle berichtet.

Die Abschaltung markiert das Ende einer Technologie, die über mehr als ein Jahrhundert die Kommunikation prägte, und unterstreicht den beschleunigten Wandel hin zu rein digitalen Netzen. Während in vielen Ländern die Kupferdoppelader noch für Vectoring genutzt wird, zeigt das finnische Beispiel, dass ein vollständiger Ersatz durch Mobilfunk und Glasfaser möglich ist. Der nächste Meilenstein wird sein, wie schnell andere europäische Länder diesem Beispiel folgen und ihre eigenen Abschalttermine für die analoge Telefonie festlegen.

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Finnland verabschiedet sich nach über einem Jahrhundert von der Festnetztelefonie, mit einem letzten symbolischen Anruf aus einem Museum. Der Moment markiert das Ende einer technologischen Ära, ruhig und mit einem Hauch von Nostalgie berichtet.

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Finnland stellt nach 140 Jahren sein Festnetz ab, ein erwarteter und pragmatischer Schritt in Richtung Digitalisierung. Das Ereignis wird sachlich und ohne emotionale Betonung berichtet.

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