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SportSamstag, 4. Juli 2026

Mit Teamwork zum ersten Gelben Trikot: Vingegaard triumphiert in Barcelona

Beim Mannschaftszeitfahren zum Tour-Auftakt setzt sich der Däne Jonas Vingegaard mit seinem Visma-Team gegen die Konkurrenz durch und distanziert Tadej Pogacar um zwölf Sekunden.

Jonas Vingegaard hat bei der 113. Tour de France die erste Führung übernommen. Der Däne gewann mit seinem niederländischen Team Visma-Lease a Bike das Mannschaftszeitfahren über 19,6 Kilometer durch Barcelona und nahm dem italienischen Spezialisten Filippo Ganna (Ineos) acht Sekunden ab. Titelverteidiger Tadej Pogačar (UAE Emirates) büßte als Dritter zwölf Sekunden ein und steht damit früh unter Druck.

Auf dem flachen Kurs mit zwei kurzen Schlussanstiegen am Olympiastadion Montjuïc demonstrierte Visma perfekte Abstimmung: Matteo Jorgenson und Davide Piganzoli setzten Vingegaard mustergültig in Szene, ehe der zweimalige Toursieger auf den letzten 800 Metern den entscheidenden Vorsprung herausfuhr. Ineos, das als Favorit gehandelt worden war, verlor seinen designierten Schlussfahrer Kevin Vauquelin durch einen Reifenschaden und musste auf Ganna vertrauen, der sich mit großem Einsatz auf Platz zwei rettete. Pogačar, der mit einer fulminanten Schlusssteigung noch an seinem mexikanischen Helfer Isaac Del Toro vorbeizog und sich das Bergtrikot sicherte, blieb mit zwölf Sekunden Rückstand hinter den Erwartungen.

Für das deutsche Red Bull-Bora-hansgrohe-Team verlief der Auftakt durchwachsen. Kapitän Florian Lipowitz konnte als Achter mit 35 Sekunden Rückstand nicht ganz überzeugen, zeigte sich im Ziel jedoch verhalten zufrieden: „Das war super stressig, die Beine waren noch nicht so gut. Aber wir haben noch drei Wochen Radrennen, da kommt es heute noch nicht so darauf an“, sagte er der ARD. Sein Teamkollege Remco Evenepoel, Olympiasieger im Zeitfahren, wurde Fünfter mit 19 Sekunden Rückstand, wirkte nach dem Rennen jedoch verärgert. Der Spanier Juan Ayuso (Lidl-Trek) schob sich mit einem starken vierten Platz in eine aussichtsreiche Position, während das französische Talent Paul Seixas (Decathlon) als Zehnter ein vielversprechendes Tour-Debüt gab.

Durch den neuen Modus, bei dem die Einzelzeiten für die Gesamtwertung zählen und nicht die Teamzeit des vierten Fahrers, ergaben sich ungewöhnliche taktische Szenen. Visma setzte von Beginn an auf volle Kraft und wurde für den Mut belohnt. Vingegaard, der zuletzt 2023 in Gelb gefahren war, sprach von einem „perfekten Start“. Am Sonntag erwartet die Fahrer auf der zweiten Etappe von Tarragona zurück nach Barcelona ein welliges Profil mit drei Anstiegen zum Montjuïc – eine erste Bewährungsprobe für die Klassementfahrer, ehe die Hitze Anfang der Woche in Carcassonne auf bis zu 39 Grad steigen könnte.

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Samstag, 4. Juli 2026

Mit Teamwork zum ersten Gelben Trikot: Vingegaard triumphiert in Barcelona

Beim Mannschaftszeitfahren zum Tour-Auftakt setzt sich der Däne Jonas Vingegaard mit seinem Visma-Team gegen die Konkurrenz durch und distanziert Tadej Pogacar um zwölf Sekunden.

Jonas Vingegaard hat bei der 113. Tour de France die erste Führung übernommen. Der Däne gewann mit seinem niederländischen Team Visma-Lease a Bike das Mannschaftszeitfahren über 19,6 Kilometer durch Barcelona und nahm dem italienischen Spezialisten Filippo Ganna (Ineos) acht Sekunden ab. Titelverteidiger Tadej Pogačar (UAE Emirates) büßte als Dritter zwölf Sekunden ein und steht damit früh unter Druck.

Auf dem flachen Kurs mit zwei kurzen Schlussanstiegen am Olympiastadion Montjuïc demonstrierte Visma perfekte Abstimmung: Matteo Jorgenson und Davide Piganzoli setzten Vingegaard mustergültig in Szene, ehe der zweimalige Toursieger auf den letzten 800 Metern den entscheidenden Vorsprung herausfuhr. Ineos, das als Favorit gehandelt worden war, verlor seinen designierten Schlussfahrer Kevin Vauquelin durch einen Reifenschaden und musste auf Ganna vertrauen, der sich mit großem Einsatz auf Platz zwei rettete. Pogačar, der mit einer fulminanten Schlusssteigung noch an seinem mexikanischen Helfer Isaac Del Toro vorbeizog und sich das Bergtrikot sicherte, blieb mit zwölf Sekunden Rückstand hinter den Erwartungen.

Für das deutsche Red Bull-Bora-hansgrohe-Team verlief der Auftakt durchwachsen. Kapitän Florian Lipowitz konnte als Achter mit 35 Sekunden Rückstand nicht ganz überzeugen, zeigte sich im Ziel jedoch verhalten zufrieden: „Das war super stressig, die Beine waren noch nicht so gut. Aber wir haben noch drei Wochen Radrennen, da kommt es heute noch nicht so darauf an“, sagte er der ARD. Sein Teamkollege Remco Evenepoel, Olympiasieger im Zeitfahren, wurde Fünfter mit 19 Sekunden Rückstand, wirkte nach dem Rennen jedoch verärgert. Der Spanier Juan Ayuso (Lidl-Trek) schob sich mit einem starken vierten Platz in eine aussichtsreiche Position, während das französische Talent Paul Seixas (Decathlon) als Zehnter ein vielversprechendes Tour-Debüt gab.

Durch den neuen Modus, bei dem die Einzelzeiten für die Gesamtwertung zählen und nicht die Teamzeit des vierten Fahrers, ergaben sich ungewöhnliche taktische Szenen. Visma setzte von Beginn an auf volle Kraft und wurde für den Mut belohnt. Vingegaard, der zuletzt 2023 in Gelb gefahren war, sprach von einem „perfekten Start“. Am Sonntag erwartet die Fahrer auf der zweiten Etappe von Tarragona zurück nach Barcelona ein welliges Profil mit drei Anstiegen zum Montjuïc – eine erste Bewährungsprobe für die Klassementfahrer, ehe die Hitze Anfang der Woche in Carcassonne auf bis zu 39 Grad steigen könnte.

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