
Selenskyj genehmigt 40-tägige Geheimdienstoperation zur Kriegsbeendigung
Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund ukrainischer Angriffe auf russische Ölinfrastruktur und wachsender Spannungen zwischen Moskau und Washington.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben eine 40-tägige „Einflussoperation“ des Sicherheitsdienstes SBU genehmigt, um Russland zur Beendigung des Krieges zu zwingen. Nach einem Treffen mit SBU-Chef Jewhen Jmara erklärte Selenskyj auf Telegram, die Operation ziele darauf ab, den „Aggressorstaat“ zum Frieden zu bewegen. Einzelheiten zu Art und Umfang der Maßnahmen nannte er nicht.
Die Ankündigung fällt in eine Phase intensivierter ukrainischer Drohnenangriffe auf Ziele im russischen Hinterland. Aus Kiewer Sicht haben die Angriffe auf Öldepots und Raffinerien zu erheblichen Treibstoffengpässen in Russland geführt. Selenskyj sprach von mehr als 60 betroffenen Regionen. Das unabhängige Medium Meduza berichtet von einer sich ausweitenden Treibstoffkrise, die in über 20 Regionen zu behördlichen Verkaufsbeschränkungen geführt habe. Der SBU sei nach Darstellung Selenskyjs maßgeblich an diesen Operationen beteiligt und weise „die höchsten Leistungskennziffern“ bei der Verteidigung der Front auf.
In russischen Staatsmedien wird die Operation als Ablenkungsmanöver bewertet. Der in Untersuchungshaft sitzende ukrainische Parlamentsabgeordnete Oleksandr Dubinskyj wird mit der Aussage zitiert, Selenskyj versuche von Korruptionsskandalen und militärischen Rückschlägen abzulenken. Auch der frühere Berater Leonid Kutschmas, Oleh Soskin, kritisierte die Darstellung einer erfolgreichen militärischen Lage als realitätsfern und verwies auf Probleme beim EU-Beitritt.
Westliche Medienberichte verweisen auf eine veränderte Dynamik im Verhältnis zwischen Washington und Moskau. US-Präsident Donald Trump soll beim G7-Gipfel geäußert haben, dass der russische Präsident Wladimir Putin keinen Frieden wolle. Dies wird in Kiew als Bestärkung des eigenen Kurses gewertet. Gleichzeitig betonen Beobachter, dass sich die Frontlinie trotz der ukrainischen Angriffe im Hinterland seit längerer Zeit kaum bewegt und bisherige Waffenstillstandsinitiativen am Widerstand des Kremls scheiterten. Die konkreten nächsten Schritte der Operation bleiben unklar; eine offizielle Stellungnahme Moskaus steht noch aus.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die angekündigte 40-Tage-Operation ist nichts weiter als ein politisches Manöver Selenskyjs, um von Korruptionsskandalen abzulenken und sich vor dem US-Präsidenten zu profilieren. Es ist ein verzweifelter Versuch, eine Erfolgsgeschichte zu konstruieren, keine ernsthafte Friedensbemühung.
Die Ukraine hat eine geheime 40-tägige Einflussoperation genehmigt, die Russland an den Verhandlungstisch zwingen soll. Der von Selenskyj persönlich gebilligte Plan signalisiert eine neue, aggressive Phase in Kiews Bemühen, den Krieg zu seinen Bedingungen zu beenden.
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