
Riyad Mahrez beendet nach algerischem WM-Aus gegen die Schweiz seine Nationalmannschaftskarriere
Der 35-jährige Kapitän erklärte nach der 0:2-Niederlage im Achtelfinale von Vancouver seinen sofortigen Rücktritt; die Schweiz trifft nun auf Kolumbien oder Ghana.
Es war ein Abschied, der eine Ära beendet: Unmittelbar nach der 0:2-Niederlage Algeriens gegen die Schweiz im WM-Achtelfinale von Vancouver erklärte Kapitän Riyad Mahrez seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. „Das war mein letztes Spiel für Algerien“, sagte der 35-Jährige, sichtlich bewegt, nach dem Abpfiff im BC Place Stadium. Die Desert Foxes, die sich als einer der besten Gruppendritten für die K.-o.-Runde qualifiziert hatten, fanden gegen die disziplinierten Schweizer kein Mittel und schieden aus dem Turnier aus.
Die Schweiz legte den Grundstein für den Sieg bereits in der 10. Minute: Nach einem präzisen Zuspiel von Johan Manzambi vollendete Breel Embolo einen schnellen Angriff zur frühen Führung. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Dan Ndoye mit einem Schuss von außerhalb des Strafraums auf 2:0, nachdem eine algerische Klärung missglückt war. Mahrez und seine Mitspieler bemühten sich um eine Reaktion, doch die Schweizer Defensive um Fabian Rieder ließ kaum Chancen zu. „Wir haben zwei Tore durch eigene Fehler kassiert, und auf diesem Niveau wird das bestraft“, analysierte Mahrez später.
Mit Mahrez verliert der algerische Fußball seinen prägendsten Spieler der vergangenen Dekade. Der Flügelstürmer, der 2019 die Afrikameisterschaft gewann und mit 40 Toren in über 100 Länderspielen zu den erfolgreichsten Torschützen des Landes zählt, war das Gesicht einer goldenen Generation. Sein Rücktritt markiert das Ende einer Epoche, in der Algerien erstmals seit 2014 wieder an einer WM-Endrunde teilnahm. Trotz des Ausscheidens hob Mahrez das Erreichen der K.-o.-Runde als positiven Aspekt hervor, räumte aber ein: „Wir haben zu viele Gegentore kassiert, um weiter zu kommen.“
Für die Schweiz hingegen ist der Erfolg historisch: Erstmals seit 1938 gewann die Nati ein WM-K.-o.-Spiel und feierte zugleich den dritten Sieg in Folge bei diesem Turnier. Die Mannschaft von Murat Yakin zeigte sich effizient und abgeklärt und trifft nun im Achtelfinale auf den Sieger der Partie zwischen Kolumbien und Ghana. Aus Schweizer Sicht ist der Einzug in die Runde der letzten 16 eine Bestätigung der kontinuierlichen Entwicklung, während Algerien die Heimreise antritt – ohne seinen langjährigen Kapitän, der das Trikot der Fennecs zum letzten Mal getragen hat.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
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| Indische & südasiatische Presse | +0.80 | aligned |
Mahrez exits as a national hero after elimination, while Switzerland celebrates its rise.
The fate of the Algerian national team is personalized in the gesture of its captain, turning a collective defeat into an individual and solemn farewell.
Kane makes history with a feat surpassing legendary Pelé, taking England forward in the World Cup.
Kane's record is presented as a universal football milestone, transcending nationalities and drawing global attention, while Mahrez's story is omitted.
Ignores Mahrez's retirement, focusing exclusively on English achievements.
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