
Massimiliano Allegri übernimmt das Ruder beim SSC Neapel
Der 58-jährige Italiener tritt die Nachfolge von Antonio Conte an und erhält einen Dreijahresvertrag bis 2029, nachdem er zuvor beim AC Mailand entlassen worden war.
Mit einem lapidaren „Benvenuto Max!“ auf der Plattform X besiegelte Aurelio De Laurentiis am Freitag die Verpflichtung Massimiliano Allegris als neuen Cheftrainer des SSC Neapel. Der 58-Jährige, der in der Saison 1997/98 selbst das azurblaue Trikot getragen hatte, unterschrieb einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2029 und wird damit zum 13. Übungsleiter der Ära De Laurentiis. Er beerbt Antonio Conte, der den Klub nach zwei Spielzeiten – gekrönt vom Meistertitel 2025 und der Vizemeisterschaft 2026 – verlassen hatte und nun als Favorit für den Posten des italienischen Nationaltrainers gehandelt wird.
Allegris Engagement ist zugleich eine Rückkehr auf die grosse Bühne nach einem missglückten Intermezzo. Erst im Mai war er beim AC Mailand entlassen worden, nachdem die Rossoneri in der Schlussphase der Saison eingebrochen und auf Rang fünf abgerutscht waren – ausserhalb der Champions-League-Plätze. Es war das jähe Ende einer Spielzeit, die lange vielversprechend verlaufen war. In italienischen Medien wird nun die Parallele zum Jahr 2014 bemüht, als Allegri bereits einmal auf Conte folgte, damals bei Juventus Turin, und eine Ära mit fünf aufeinanderfolgenden Scudetti einläutete. Sein Palmarès umfasst zudem vier Coppa-Italia-Triumphe und zwei Champions-League-Finalteilnahmen.
Die Personalie fügt sich in eine beispiellose Trainerkarussellfahrt der Serie A: Neun der 20 Klubs wechselten in dieser Sommerpause den Coach, darunter auch Atalanta Bergamo mit Maurizio Sarri und der AC Mailand mit dem Portugiesen Ruben Amorim. Aus russischer Perspektive wird hervorgehoben, dass Allegris Verpflichtung eine Serie von Fehlgriffen auf der Napoli-Bank beenden soll, die nach dem Abgang von Luciano Spalletti 2023 mit Rudy Garcia, Walter Mazzarri und Francesco Calzona für Unruhe gesorgt hatte. Internationale Beobachter verweisen auf die taktische Kontinuität: Allegri gilt als Pragmatiker, der ähnlich wie Conte auf defensive Stabilität setzt, was in Teilen der neapolitanischen Anhängerschaft bereits Skepsis hervorruft.
Die offizielle Vorstellung ist für den 14. Juli vorgesehen, möglicherweise im Teatro San Carlo, und soll den Auftakt zu den Feierlichkeiten des 100-jährigen Vereinsjubiläums am 1. August bilden. Allegri übernimmt einen Kader, der in der Breite als meisterschaftstauglich gilt, und steht vor der Aufgabe, die Mannschaft nach der verpassten Champions-League-K.o.-Phase wieder in die europäische Spitze zu führen. Der erste Härtetest folgt mit dem Trainingslager in Dimaro, ehe die neue Spielzeit die Frage beantworten muss, ob der Livornese an seine alten Erfolge anknüpfen kann.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Neapel hat Massimiliano Allegri offiziell bis 2029 als Cheftrainer verpflichtet, Präsident De Laurentiis begrüßte ihn in den sozialen Medien. Die Ankunft des toskanischen Trainers, der eine desaströse Saison bei Milan hinter sich hat, spaltet die Fangemeinde und ist Teil eines Trainerkarussells, das bereits neun Serie-A-Klubs erfasst hat.
Massimiliano Allegri, nach einer misslungenen Saison von Milan entlassen, wurde als Cheftrainer von Neapel mit einem Vertrag bis 2029 verpflichtet. Er ersetzt Antonio Conte, der den Verein nach einem zweiten Platz verlassen hat. Die Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund einer Welle von Trainerwechseln in der Serie A.
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