
Mindestens 19 Tote bei Schusswaffenangriffen in Chicago und Mexiko am Wochenende
Zwischen Freitagabend und Samstagnacht erschütterten Schusswaffenangriffe in Chicago und mehreren mexikanischen Orten die Region; insgesamt kamen mindestens 19 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.
Am Wochenende haben Schusswaffenangriffe in den Vereinigten Staaten und Mexiko eine Vielzahl von Menschenleben gefordert. In Chicago starben nach Polizeiangaben seit Freitagabend mindestens sieben Menschen, mindestens 38 weitere wurden verletzt. Im mexikanischen Bundesstaat Guanajuato meldeten die Behörden zwei Angriffe am Samstag, bei denen insgesamt acht Personen getötet und sechs verletzt wurden. In Mexiko-Stadt kamen bei einer Attacke in einer Bar vier Männer ums Leben.
In Chicago ereignete sich die folgenschwerste Tat am Freitagabend, als aus einem SUV heraus auf eine Menschenmenge geschossen wurde. Zwölf Personen im Alter von 17 bis 47 Jahren erlitten Schusswunden. Der Vorfall überschattete den Feiertag Juneteenth, der das Ende der Sklaverei in den USA markiert. Bürgermeister Brandon Johnson verurteilte die Gewalt und sprach den Opfern sein Mitgefühl aus. US-Präsident Donald Trump forderte erneut eine militärische Intervention in Chicago und kritisierte Gouverneur J.B. Pritzker, der solche Einsätze ablehnt. Laut Polizeistatistik ist die Zahl der Schießereien in Chicago im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, die Gewaltkriminalität insgesamt jedoch rückläufig.
In Guanajuato, einem Bundesstaat mit hoher Mordrate, wurden die Angriffe von bewaffneten Unbekannten verübt. In San Luis de la Paz schossen Angreifer auf eine Gruppe, die sich vor einem Lokal versammelt hatte, um ein Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zu sehen, wie lokale Medien berichteten. Drei Menschen starben, vier wurden verwundet. Wenig später griffen in Salamanca mehrere Schützen Personen an, die nahe einem Fußballfeld zusammensaßen; fünf Menschen, darunter zwei Jugendliche, wurden getötet. Die Staatsanwaltschaft von Guanajuato leitete Ermittlungen ein, Festnahmen gab es zunächst nicht. In den vergangenen Monaten war es in Salamanca wiederholt zu Massakern gekommen, die Behörden mit Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen in Verbindung brachten.
In Mexiko-Stadt wurden in der Nacht zum Samstag in einer Bar im Stadtteil Álvaro Obregón vier Männer erschossen, ein weiterer Mann wurde verletzt. Zeugenaussagen zufolge eskalierte ein Streit zwischen Jugendlichen, woraufhin einer von ihnen das Feuer eröffnete. Die Sicherheitsbehörden nahmen eine 22-jährige Frau fest, die verdächtigt wird, eine Waffe versteckt zu haben; der Verletzte wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Eine Schusswaffe mit fünf Patronen wurde sichergestellt.
Die genauen Motive und mögliche Verbindungen zwischen den Taten sind Gegenstand laufender Ermittlungen. In allen Fällen bleiben die Opferzahlen vorläufig, und die Behörden schließen nicht aus, dass sie noch steigen könnten.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Eine Welle von Waffengewalt in Chicago am Wochenende forderte sieben Tote und Dutzende Verletzte und zog scharfe Kritik des ehemaligen Präsidenten nach sich, der die lokalen Führer beschuldigte und sich rühmte, er könne schnell für Ordnung sorgen. Die Vorfälle entfachten die Debatte über städtische Kriminalität und föderales Eingreifen neu.
Eine Serie bewaffneter Angriffe in Guanajuato und Mexiko-Stadt am Wochenende forderte mindestens 12 Tote und mehrere Verletzte, darunter Jugendliche. Die Gewalt, die der organisierten Kriminalität zugeschrieben wird, macht die anhaltende Unsicherheit deutlich, die mexikanische Gemeinden heimsucht.
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