
Frankreichs taktischer Umbruch: Doué verdrängt Barcola, Tchouaméni auf der Bank
Vor dem WM-Viertelfinale gegen Marokko setzt Didier Deschamps auf einen offensiven Wechsel und verzichtet auf den angeschlagenen Mittelfeldstrategen.
Die französische Startelf für das WM-Viertelfinale gegen Marokko steht – und sie birgt eine personelle Überraschung. Wie mehrere Medien am Spieltag übereinstimmend berichten, rückt Désiré Doué für Bradley Barcola in die Anfangsformation. Der offensive Mittelfeldspieler, der im Achtelfinale gegen Paraguay als Einwechselspieler den entscheidenden Elfmeter herausholte, erhält damit den Vorzug auf der linken Angriffsseite. Aurélien Tchouaméni, der zuletzt an Adduktorenproblemen laborierte, nimmt hingegen auf der Bank Platz. Das Duo Manu Koné und Adrien Rabiot soll das Zentrum verdichten.
Die taktische Neuausrichtung ist die einzige Änderung im Vergleich zum knappen 1:0-Erfolg über Paraguay. In der Defensive vertraut Deschamps auf das eingespielte Quartett mit Jules Koundé, Dayot Upamecano, William Saliba und Lucas Digne vor Torhüter Mike Maignan. Die Offensive formiert sich um Kapitän Kylian Mbappé, der als zentrale Spitze agiert, flankiert von Ousmane Dembélé auf rechts und Michael Olise im offensiven Mittelfeld. Französische Medien wie Le Figaro und Atlasinfo heben hervor, dass Doué bereits in den Tagen vor der Partie als Favorit für die Startelf galt.
Auf marokkanischer Seite erzwingt der verletzungsbedingte Ausfall von Ismael Saibari eine Umstellung. Trainer Mohamed Ouahbi beordert Anass Salah Eddine in die Abwehr und Chemsdine Talbi ins Mittelfeld. Brahim Díaz wird als alleinige Sturmspitze aufgeboten, wie indonesische und indische Agenturen melden. Die Atlas-Löwen treten in einem 4-2-3-1-System an, das auf Konter und schnelles Umschaltspiel ausgelegt ist. Die Partie ist eine Neuauflage des Halbfinals von 2022 in Katar, das Frankreich mit 2:0 für sich entschied.
Drei französische Akteure – Koné, Barcola und Olise – gehen mit einer Gelben Karte vorbelastet in die Begegnung. Eine weitere Verwarnung würde sie für ein mögliches Halbfinale sperren. Diese personelle Hypothek könnte den Spielverlauf beeinflussen, zumal das Regelwerk bei einer Verwarnung im Viertelfinale keine automatische Löschung der Karten vorsieht.
Der Sieger dieser Partie trifft im Halbfinale auf den Gewinner des Duells zwischen Spanien und Belgien. Für Frankreich geht es um den vierten Halbfinaleinzug bei den letzten fünf Weltmeisterschaften, für Marokko um den erstmaligen Sprung in die Runde der letzten Vier.
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| Indische & südasiatische Presse | 0.00 | neutral |
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | 0.00 | neutral |
Frankreich stellt seine Galactiques auf, Doué ist die richtige Wahl, um weiter zu gewinnen.
Die Wiederholung des Begriffs 'Galactiques' und die Betonung der Kontinuität erzeugen eine Aura der Unbesiegbarkeit, die Doués Auswahl als offensichtlich und triumphal erscheinen lässt.
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Frankreich stellt Doué auf, Marokko setzt auf Díaz: das Spiel ist offen.
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