
Erneute Krebsdiagnose bei Chris Evert – Tennis-Ikone sagt Wimbledon-Teilnahme ab
Die 71-jährige Amerikanerin hat einen Rückfall ihres Eierstockkrebses öffentlich gemacht und wird sich einer Chemotherapie unterziehen; ihre beruflichen Verpflichtungen als TV-Kommentatorin ruhen.
Die 18-fache Grand-Slam-Siegerin Chris Evert hat am Donnerstag in einer persönlichen Mitteilung auf sozialen Netzwerken bekanntgegeben, dass ihr Eierstockkrebs zurückgekehrt ist. Als unmittelbare Konsequenz sagte die 71-Jährige ihre Teilnahme am Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ab, wo sie für den US-Sportsender ESPN als Kommentatorin vorgesehen war. Auch alle weiteren beruflichen Verpflichtungen legt sie für die kommenden Monate nieder, um sich auf die Behandlung zu konzentrieren.
Die Erkrankung war erstmals Anfang 2022 diagnostiziert worden, nachdem sich Evert aufgrund einer familiären Vorbelastung – ihre Schwester Jeanne war 2020 an derselben Krebsart gestorben – einer vorsorglichen Hysterektomie unterzogen hatte. Dabei wurde eine Mutation des BRCA-Gens festgestellt und ein Tumor in frühem Stadium entdeckt. Nach einer ersten Chemotherapie galt sie ab Januar 2023 als krebsfrei, erlitt jedoch noch im selben Jahr einen Rückfall. 2024 schien die Krankheit erneut besiegt, bevor nun die jüngsten CT- und PET-Untersuchungen eine weitere Rezidivbildung zeigten. Evert selbst sprach von einer „unerbittlichen“ Erkrankung, bekräftigte aber ihren Willen, „optimistisch und entschlossen“ weiterzukämpfen.
Die Nachricht löste in der Tenniswelt und darüber hinaus Anteilnahme aus. Ihre langjährige Rivalin und enge Freundin Martina Navratilova, die selbst zwei Krebserkrankungen überstanden hat, bezeichnete Evert als „wahre Kämpferin“ und zeigte sich überzeugt, dass sie „dieses Monster erneut besiegen“ werde. Die parallelen Krankengeschichten der beiden Ausnahmesportlerinnen sind Gegenstand einer Netflix-Dokumentation mit dem Titel „Chris and Martina: The Final Set“, die am 26. Juni erscheinen soll – wenige Tage vor dem Beginn von Wimbledon am 29. Juni.
Evert hatte nach der Erstdiagnose wiederholt die Bedeutung einer offenen Kommunikation über den Krankheitsverlauf betont und auf die Rolle genetischer Vorbelastung hingewiesen. Nach Angaben der Ovarian Cancer Research Alliance erleiden etwa 70 Prozent der Patientinnen mit Eierstockkrebs ein Rezidiv. Der nächste Schritt in Everts Behandlung ist der Beginn der Chemotherapie in den kommenden Wochen. Die Öffentlichkeit wird insbesondere die Veröffentlichung der Dokumentation und die Reaktionen aus dem Turniergeschehen in Wimbledon verfolgen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die Sportwelt steht unter Schock: Tennis-Ikone Chris Evert hat wenige Tage vor Wimbledon die Rückkehr ihres Eierstockkrebses bekannt gegeben. Die 71-Jährige, die die Krankheit bereits besiegt hatte, kämpft nun erneut gegen das als Ungeheuer bezeichnete Leiden. Die Nachricht wird mit dramatischer Dringlichkeit vermittelt.
Tennislegende Chris Evert hat bekannt gegeben, dass ihr Eierstockkrebs zurückgekehrt ist und sie Wimbledon verpassen wird. Sie bezeichnete die Krankheit als unerbittlich, zeigte sich aber entschlossen, optimistisch zu bleiben. Die Berichterstattung konzentriert sich auf ihre persönliche Stellungnahme und die unmittelbaren Auswirkungen auf ihre beruflichen Verpflichtungen.
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