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Kriminalität & KatastrophenDienstag, 30. Juni 2026

Einsturz eines Nachhilfezentrums in Lahore: Mindestens 14 Kinder getötet

In der pakistanischen Stadt Lahore stürzte das Dach eines privaten Lernzentrums ein; die Behörden leiteten Ermittlungen wegen möglicher Fahrlässigkeit ein.

Beim Einsturz des Daches eines privaten Nachhilfezentrums in der ostpakistanischen Stadt Lahore sind am Dienstag mindestens 14 Kinder ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei und der Rettungsdienste wurden weitere acht Kinder sowie eine Lehrerin verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Opfer waren nach übereinstimmenden Berichten zwischen fünf und sechzehn Jahre alt, die meisten von ihnen jünger als neun.

Die Bergungsarbeiten an dem teilweise eingestürzten Gebäude im Stadtteil Kahna Nau wurden nach Darstellung der Polizei am Abend abgeschlossen. Rettungskräfte der Edhi Foundation sprachen hingegen von der Möglichkeit, dass noch weitere Kinder unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. Die Behörden nahmen den Eigentümer des Zentrums sowie einen Bauunternehmer fest. Nach ersten Erkenntnissen der Provinzregierung war die Einrichtung nicht registriert und in einem baufälligen Wohnhaus untergebracht, an dem ohne Genehmigung ein zweites Stockwerk errichtet wurde.

Die genaue Unglücksursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Aus Polizeikreisen verlautete, das Dach des unfertigen Obergeschosses sei aufgrund mangelhafter Bauqualität eingebrochen, während Arbeiter dort Fliesen verlegten. Die Informationsministerin der Provinz Punjab, Azma Bokhari, kündigte eine lückenlose Untersuchung an und stellte strenge rechtliche Schritte gegen Verantwortliche in Aussicht, falls sich der Verdacht auf Fahrlässigkeit erhärte.

Gebäudeeinstürze sind in Pakistan keine Seltenheit, da Bauvorschriften oft unzureichend durchgesetzt werden und aus Kostengründen minderwertige Materialien zum Einsatz kommen. Vor der nahenden Monsunzeit ordnete die Provinzregierung eine Überprüfung unsicherer Gebäude sowie schärfere Regeln für nicht registrierte Bildungseinrichtungen an. Präsident Asif Ali Zardari und Premierminister Shehbaz Sharif bekundeten ihr Beileid und forderten wirksame Sicherheitsmaßnahmen. Die offizielle Opferzahl gilt als vorläufig.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Indische & südasiatische PresseRussische & GUS-Presse
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EmpörungSkepsisDringlichkeit

Die Tragödie von Lahore offenbart das chronische Infrastrukturversagen Pakistans und die lasche Durchsetzung von Sicherheitsvorschriften. Während die Behörden den Besitzer festnehmen, bleiben Fragen zur systemischen Fahrlässigkeit, die Kinder gefährdet. Der Vorfall reiht sich in eine lange Liste vermeidbarer Katastrophen im Land ein.

Russische & GUS-Presse/ Staatlich
DistanzPragmatismus

Die Strafverfolgungsbehörden haben den Rettungseinsatz abgeschlossen und eine Untersuchung des Dacheinsturzes eingeleitet. Der Besitzer des Zentrums und eine weitere Person wurden festgenommen. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit einer strikten Einhaltung der Bauvorschriften.

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Dienstag, 30. Juni 2026

Einsturz eines Nachhilfezentrums in Lahore: Mindestens 14 Kinder getötet

In der pakistanischen Stadt Lahore stürzte das Dach eines privaten Lernzentrums ein; die Behörden leiteten Ermittlungen wegen möglicher Fahrlässigkeit ein.

Beim Einsturz des Daches eines privaten Nachhilfezentrums in der ostpakistanischen Stadt Lahore sind am Dienstag mindestens 14 Kinder ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei und der Rettungsdienste wurden weitere acht Kinder sowie eine Lehrerin verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Opfer waren nach übereinstimmenden Berichten zwischen fünf und sechzehn Jahre alt, die meisten von ihnen jünger als neun.

Die Bergungsarbeiten an dem teilweise eingestürzten Gebäude im Stadtteil Kahna Nau wurden nach Darstellung der Polizei am Abend abgeschlossen. Rettungskräfte der Edhi Foundation sprachen hingegen von der Möglichkeit, dass noch weitere Kinder unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. Die Behörden nahmen den Eigentümer des Zentrums sowie einen Bauunternehmer fest. Nach ersten Erkenntnissen der Provinzregierung war die Einrichtung nicht registriert und in einem baufälligen Wohnhaus untergebracht, an dem ohne Genehmigung ein zweites Stockwerk errichtet wurde.

Die genaue Unglücksursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Aus Polizeikreisen verlautete, das Dach des unfertigen Obergeschosses sei aufgrund mangelhafter Bauqualität eingebrochen, während Arbeiter dort Fliesen verlegten. Die Informationsministerin der Provinz Punjab, Azma Bokhari, kündigte eine lückenlose Untersuchung an und stellte strenge rechtliche Schritte gegen Verantwortliche in Aussicht, falls sich der Verdacht auf Fahrlässigkeit erhärte.

Gebäudeeinstürze sind in Pakistan keine Seltenheit, da Bauvorschriften oft unzureichend durchgesetzt werden und aus Kostengründen minderwertige Materialien zum Einsatz kommen. Vor der nahenden Monsunzeit ordnete die Provinzregierung eine Überprüfung unsicherer Gebäude sowie schärfere Regeln für nicht registrierte Bildungseinrichtungen an. Präsident Asif Ali Zardari und Premierminister Shehbaz Sharif bekundeten ihr Beileid und forderten wirksame Sicherheitsmaßnahmen. Die offizielle Opferzahl gilt als vorläufig.

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Die Strafverfolgungsbehörden haben den Rettungseinsatz abgeschlossen und eine Untersuchung des Dacheinsturzes eingeleitet. Der Besitzer des Zentrums und eine weitere Person wurden festgenommen. Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit einer strikten Einhaltung der Bauvorschriften.

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