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SportMittwoch, 1. Juli 2026

Djokovic mit 'vintage' Leistung und Scherz in Wimbledon weiter

Novak Djokovic zieht mit einer meisterhaften Vorstellung und einem humorvollen Zwischenfall ins Achtelfinale von Wimbledon ein, während Mirra Andreeva überraschend scheitert.

Ein Sprung, ein erschrockenes Ballmädchen und ein schallendes Lachen auf dem Centre Court: Novak Djokovic inszenierte beim Stand von zwei Sätzen Vorsprung gegen Stefanos Tsitsipas einen kleinen Streich, der die Leichtigkeit eines Abends unterstrich, an dem der 39-jährige Serbe zu seiner 'vintage'-Form zurückfand. Die junge Helferin sollte ein störendes Etikett an seinem Trikot entfernen, als Djokovic zusammenzuckte, als habe sie ihn mit der Schere verletzt – nur um sich sofort grinsend zu entschuldigen. 'Es war wahrscheinlich kein so guter Witz', räumte er später ein, doch die Szene passte zu einem Auftritt, der in 98 Minuten mit 6:3, 6:4, 6:2 endete und Djokovic zum 104. Mal in Wimbledon siegreich sah.

Die Partie gegen den ehemaligen Weltranglistendritten Tsitsipas, der mittlerweile auf Platz 87 abgerutscht ist, geriet zu einer Demonstration der Effizienz. Djokovic schlug 33 Winner bei nur sieben unerzwungenen Fehlern, gewann 88 Prozent der Punkte nach seinem ersten Aufschlag und ließ keinen einzigen Breakball zu. Aus griechischer Perspektive setzte sich eine schmerzhafte Serie fort: Es war die zwölfte Niederlage in Folge gegen den Serben, der in wichtigen Momenten die Schwächen des einhändigen Rückhands seines Gegners gnadenlos offenlegte. Tsitsipas selbst konstatierte: 'Ich konnte es sehen, ich konnte es fühlen.'

Für Djokovic, der nach seinem mühsamen Erstrundensieg über Wu Yibing noch von einem 'Kampf' gesprochen hatte, war der klare Erfolg ein deutliches Signal im Rennen um den 25. Grand-Slam-Titel. Der siebenfache Wimbledon-Champion, der zuletzt bei den French Open früh gescheitert war und zunehmend mit den Belastungen des Alters hadert, zeigte sich beweglich und fokussiert. 'Ich mag den Begriff vintage, er weckt die besten Erinnerungen', sagte er nach dem Match. Mit nun 104 Siegen im All England Club fehlt ihm nur noch ein Erfolg, um mit Roger Federers Open-Era-Rekord gleichzuziehen.

Nicht alle Favoriten kamen so souverän weiter. Titelverteidiger Jannik Sinner mühte sich gegen den Portugiesen Nuno Borges zu einem 7:6, 7:6, 6:4 und räumte ein, noch nicht im Rhythmus zu sein. Die amtierende French-Open-Siegerin Mirra Andreeva unterlag der Tschechin Barbora Krejcikova in drei Sätzen, während Aryna Sabalenka nach einem Tiebreak-Krimi gegen McCartney Kessler die dritte Runde erreichte. Serena Williams' Comeback im Doppel mit Schwester Venus ist nach einer Knieverletzung in ihrer Einzelpartie gegen Maya Joint fraglich.

Djokovic trifft in der nächsten Runde auf den Franzosen Arthur Rinderknech, Sinner bekommt es mit dem Amerikaner Jenson Brooksby zu tun. Sabalenka steht vor einem Duell mit Jelena Ostapenko, und Krejcikova will nach ihrem Überraschungscoup von 2024 erneut für Furore sorgen.

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Novak Djokovic fegte Stefanos Tsitsipas in drei Sätzen vom Platz und bot eine Tennislehrstunde, die an seine besten Jahre erinnerte. Der Serbe, inzwischen auf Rang sieben abgerutscht, zeigte keinerlei Anzeichen der Schulterprobleme, die ihn geplagt hatten, bewegte sich mühelos und dominierte von der Grundlinie. Sein Sieg war eine klare Ansage, dass er weiterhin ein ernstzunehmender Titelanwärter ist.

Atlantische / angloamerikanische Presse
AlarmDringlichkeit

Das Duell auf dem Centre Court zwischen Djokovic und Tsitsipas wurde schnell von alarmierenden Nachrichten aus dem Doppel überschattet, wo Serena Williams sich eine Verletzung zuzog, die ihr Turnier gefährdet. Die Live-Berichterstattung verlagerte sich auf das sich entwickelnde Drama, mit dringenden Updates zum Zustand der Amerikanerin und den möglichen Auswirkungen auf ihren Doppel-Auftritt. Der Vorfall brachte eine angespannte Stimmung in den Tag.

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Mittwoch, 1. Juli 2026

Djokovic mit 'vintage' Leistung und Scherz in Wimbledon weiter

Novak Djokovic zieht mit einer meisterhaften Vorstellung und einem humorvollen Zwischenfall ins Achtelfinale von Wimbledon ein, während Mirra Andreeva überraschend scheitert.

Ein Sprung, ein erschrockenes Ballmädchen und ein schallendes Lachen auf dem Centre Court: Novak Djokovic inszenierte beim Stand von zwei Sätzen Vorsprung gegen Stefanos Tsitsipas einen kleinen Streich, der die Leichtigkeit eines Abends unterstrich, an dem der 39-jährige Serbe zu seiner 'vintage'-Form zurückfand. Die junge Helferin sollte ein störendes Etikett an seinem Trikot entfernen, als Djokovic zusammenzuckte, als habe sie ihn mit der Schere verletzt – nur um sich sofort grinsend zu entschuldigen. 'Es war wahrscheinlich kein so guter Witz', räumte er später ein, doch die Szene passte zu einem Auftritt, der in 98 Minuten mit 6:3, 6:4, 6:2 endete und Djokovic zum 104. Mal in Wimbledon siegreich sah.

Die Partie gegen den ehemaligen Weltranglistendritten Tsitsipas, der mittlerweile auf Platz 87 abgerutscht ist, geriet zu einer Demonstration der Effizienz. Djokovic schlug 33 Winner bei nur sieben unerzwungenen Fehlern, gewann 88 Prozent der Punkte nach seinem ersten Aufschlag und ließ keinen einzigen Breakball zu. Aus griechischer Perspektive setzte sich eine schmerzhafte Serie fort: Es war die zwölfte Niederlage in Folge gegen den Serben, der in wichtigen Momenten die Schwächen des einhändigen Rückhands seines Gegners gnadenlos offenlegte. Tsitsipas selbst konstatierte: 'Ich konnte es sehen, ich konnte es fühlen.'

Für Djokovic, der nach seinem mühsamen Erstrundensieg über Wu Yibing noch von einem 'Kampf' gesprochen hatte, war der klare Erfolg ein deutliches Signal im Rennen um den 25. Grand-Slam-Titel. Der siebenfache Wimbledon-Champion, der zuletzt bei den French Open früh gescheitert war und zunehmend mit den Belastungen des Alters hadert, zeigte sich beweglich und fokussiert. 'Ich mag den Begriff vintage, er weckt die besten Erinnerungen', sagte er nach dem Match. Mit nun 104 Siegen im All England Club fehlt ihm nur noch ein Erfolg, um mit Roger Federers Open-Era-Rekord gleichzuziehen.

Nicht alle Favoriten kamen so souverän weiter. Titelverteidiger Jannik Sinner mühte sich gegen den Portugiesen Nuno Borges zu einem 7:6, 7:6, 6:4 und räumte ein, noch nicht im Rhythmus zu sein. Die amtierende French-Open-Siegerin Mirra Andreeva unterlag der Tschechin Barbora Krejcikova in drei Sätzen, während Aryna Sabalenka nach einem Tiebreak-Krimi gegen McCartney Kessler die dritte Runde erreichte. Serena Williams' Comeback im Doppel mit Schwester Venus ist nach einer Knieverletzung in ihrer Einzelpartie gegen Maya Joint fraglich.

Djokovic trifft in der nächsten Runde auf den Franzosen Arthur Rinderknech, Sinner bekommt es mit dem Amerikaner Jenson Brooksby zu tun. Sabalenka steht vor einem Duell mit Jelena Ostapenko, und Krejcikova will nach ihrem Überraschungscoup von 2024 erneut für Furore sorgen.

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