
Binnen weniger Tage: Tödliche Krokodil- und Alligatorangriffe in Florida und Mexiko
In Florida starb eine 31-jährige Frau nach einem Alligatorangriff, in Puerto Vallarta wurde ein 28-jähriger Mann von einem Krokodil getötet; die Behörden untersuchen die Vorfälle.
Innerhalb von drei Tagen sind in Nordamerika zwei Menschen bei Angriffen von Krokodilen beziehungsweise Alligatoren ums Leben gekommen. Am Sonntag wurde eine 31-jährige Frau im Econlockhatchee River im Little Big Econ State Forest in Florida von einem Alligator attackiert und erlag noch auf dem Weg ins Krankenhaus ihren Verletzungen. Zwei Tage zuvor, am Freitagabend, hatte ein Krokodil vor einem Hotelstrand in Puerto Vallarta, Mexiko, einen 28-jährigen Mann gepackt und ins Meer gezogen; seine Leiche wurde am folgenden Morgen geborgen.
Nach Angaben der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) hielt sich die Frau mit ihrem Lebensgefährten und einer Freundin zum Schwimmen im knapp einen Meter tiefen Wasser auf, als der Alligator zubiss. Der Partner versuchte nach Zeugenaussagen, die Frau aus dem Maul des Tieres zu befreien, und alarmierte den Notruf. In der von US-Medien veröffentlichten Aufnahme des 911-Anrufs ist zu hören, wie eine weibliche Stimme schildert, beide Arme seien „im Grunde ab“. Die Frau starb trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen. Die Behörden erlegten zwei Alligatoren von 3,7 und 4,0 Metern Länge in Tatortnähe; eine DNA-Analyse soll klären, welches Tier für den Angriff verantwortlich ist. Die FWC verwies auf das Ende der Paarungszeit und niedrige Wasserstände als mögliche Faktoren, betonte jedoch, dass die genaue Ursache noch ungeklärt sei.
Der Vorfall in Puerto Vallarta ereignete sich an einem öffentlichen Strandabschnitt nahe dem Marriott Puerto Vallarta Resort and Spa. Nach Darstellung der Polizei des Bundesstaates Jalisco war das 28-jährige Opfer aus Mexiko-Stadt mit Freunden im Urlaub. Ein kalifornisches Paar, das den Angriff vom Pool aus beobachtete, versuchte mit einem Kajak zu helfen, konnte den Mann jedoch nicht mehr erreichen. Die Zeugen beschrieben das etwa 3,7 Meter lange Krokodil als massiv und sahen, wie es den Schwimmer wiederholt unter Wasser zog. Das Tier wurde im Zuge des Sucheinsatzes, an dem auch die Marine beteiligt war, eingefangen. Der Strand blieb nach dem Vorfall geöffnet; laut Polizei gibt es in der Region dauerhafte Warnschilder und Absperrungen an Flussmündungen.
In Australien meldete der Richmond Shire Council im Bundesstaat Queensland einen weiteren ungewöhnlichen Vorfall: Ein Hund wurde im Flinders River von einem mutmaßlichen Leistenkrokodil getötet. Die Stadt liegt rund 660 Kilometer von der Küste entfernt, wo die Art normalerweise vorkommt. Die Behörden warnten Anwohner vor dem Betreten des Flusses und leiteten eine Untersuchung ein. Eine Bestätigung, dass es sich tatsächlich um ein Salzwasserkrokodil handelte, steht noch aus. In allen drei Fällen dauern die Ermittlungen an.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Eine Serie von Alligator- und Krokodilangriffen in Florida und Mexiko hat zwei Touristen das Leben gekostet und wirft dringende Sicherheitsfragen auf. In Florida wurde eine Frau beim Schwimmen in einem Fluss tödlich gebissen, und in Puerto Vallarta tötete ein Krokodil einen Mann an einem Hotelstrand. Unterdessen hat ein seltener Angriff eines Leistenkrokodils auf einen Hund im australischen Hinterland lokale Warnungen ausgelöst.
Der Tod eines Touristen in Puerto Vallarta durch einen Krokodilangriff hat Empörung und Trauer ausgelöst, viele fordern strengere Sicherheitsprotokolle an beliebten Stränden. Die Tragödie, zusammen mit einem ähnlichen tödlichen Alligatorvorfall in Florida, zeigt die Risiken für Besucher in Gebieten, in denen Begegnungen mit Wildtieren nicht angemessen gemanagt werden. Die Behörden stehen unter Druck, weitere Todesfälle zu verhindern.
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