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SportFreitag, 3. Juli 2026

Haalands später Treffer und die norwegische Unbekümmertheit vor dem Brasilien-Spiel

Der Stürmerstar führt Norwegen mit fünf Toren ins Achtelfinale, während seine Familie und die Trikotnachfrage für Schlagzeilen sorgen.

Erling Braut Haaland erzielte in der 86. Minute den 2:1-Siegtreffer gegen die Elfenbeinküste und sicherte Norwegen damit den Einzug ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026. Es war bereits sein fünfter Treffer im Turnier, womit er gemeinsam mit Harry Kane die zweite Position der Torschützenliste hinter Lionel Messi und Kylian Mbappé belegt. Der 25-Jährige, der in 53 Länderspielen 60 Tore erzielt hat, kommentierte seinen späten Treffer mit der ihm eigenen Direktheit: „Ich war erschöpft und dachte, ich habe keine Lust auf eine Verlängerung, also muss ich ein Tor machen.“

Die Gelassenheit des Stürmers zieht sich durch das gesamte Turnier. Vor dem Gruppenspiel gegen Frankreich erklärte er vor laufenden Kameras, es sei ihm „nicht so wichtig“, der Gegner werde „wahrscheinlich das Turnier gewinnen“. Auch vor dem Achtelfinale gegen Brasilien blieb er realistisch: „Es wird nicht einfach, ich weiß nicht, ob wir es schaffen.“ Diese Haltung kontrastiert mit der angespannten Erwartungshaltung in seiner Heimat, die nach 28 Jahren erstmals wieder an einer WM-Endrunde teilnimmt. Haaland selbst beschrieb die emotionale Achterbahnfahrt als „eine Reise, bei der einem übel wird“.

Abseits des Platzes sorgt Haalands Familie für Aufmerksamkeit. Der Angreifer trägt bei der Nationalmannschaft den Doppelnamen „Braut Haaland“ auf dem Trikot – eine Hommage an seine Mutter Gry Marita Braut, eine ehemalige Siebenkampf-Meisterin, und eine in Norwegen verbreitete Tradition. Sein Vater Alf-Inge Haaland war ebenfalls Profifußballer. Nach dem Spiel gegen die Elfenbeinküste verbreitete sich in sozialen Netzwerken ein Video, das Haaland mit seiner Schwester Gabrielle zeigt. Nutzer kommentierten die frappierende Ähnlichkeit der Geschwister; KI-generierte Montagen, die Haaland und Vinícius Júnior als Figuren aus dem Film „White Chicks“ darstellen, erreichten millionenfache Aufrufe und eine Reaktion des Schauspielers Terry Crews.

In Norwegen selbst ist die Begeisterung ungebrochen. Die Nachfrage nach Nationaltrikots übersteigt das Angebot bei Weitem, wie die Präsidentin des norwegischen Fußballverbands, Lise Klaveness, einräumte. Ein Sportgeschäftsführer in Oslo sprach von einer „völlig verrückten Nachfrage“. Während die norwegischen Anhänger noch nach Trikots suchen, bereitet sich die Mannschaft auf das Achtelfinalspiel gegen Brasilien am Sonntag im MetLife Stadium in New Jersey vor. Haaland selbst zeigte sich nach dem Achtelfinaleinzug in Cowboystiefeln und mit texanischem Hut – ein Bild, das die unbeschwerte Seite eines Profis unterstreicht, der mit fünf Toren längst zu den prägenden Figuren dieses Turniers zählt.

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Lateinamerikanische Presse
TriumphIronie

Haalands Norwegen verkörpert eine unbeschwerte Revolution: Der Superstar geht die WM mit einem Lächeln an, begeistert die Fans und stellt die Steifheit des Spitzenfußballs infrage. Die verblüffende Ähnlichkeit mit seiner Schwester Gabrielle ging viral und löste eine Welle von Memes und weltweiter Zuneigung aus.

Südostasiatische Presse
PragmatismusDringlichkeit

Norwegens Einzug ins Achtelfinale hat einen Ansturm auf die offiziellen Trikots ausgelöst, die Bestände sind erschöpft und vor den Geschäften bilden sich lange Schlangen. Der Verband räumt Lieferschwierigkeiten ein, während die Fans verzweifelt versuchen, ein Trikot zu ergattern.

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Freitag, 3. Juli 2026

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Der Stürmerstar führt Norwegen mit fünf Toren ins Achtelfinale, während seine Familie und die Trikotnachfrage für Schlagzeilen sorgen.

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Die Gelassenheit des Stürmers zieht sich durch das gesamte Turnier. Vor dem Gruppenspiel gegen Frankreich erklärte er vor laufenden Kameras, es sei ihm „nicht so wichtig“, der Gegner werde „wahrscheinlich das Turnier gewinnen“. Auch vor dem Achtelfinale gegen Brasilien blieb er realistisch: „Es wird nicht einfach, ich weiß nicht, ob wir es schaffen.“ Diese Haltung kontrastiert mit der angespannten Erwartungshaltung in seiner Heimat, die nach 28 Jahren erstmals wieder an einer WM-Endrunde teilnimmt. Haaland selbst beschrieb die emotionale Achterbahnfahrt als „eine Reise, bei der einem übel wird“.

Abseits des Platzes sorgt Haalands Familie für Aufmerksamkeit. Der Angreifer trägt bei der Nationalmannschaft den Doppelnamen „Braut Haaland“ auf dem Trikot – eine Hommage an seine Mutter Gry Marita Braut, eine ehemalige Siebenkampf-Meisterin, und eine in Norwegen verbreitete Tradition. Sein Vater Alf-Inge Haaland war ebenfalls Profifußballer. Nach dem Spiel gegen die Elfenbeinküste verbreitete sich in sozialen Netzwerken ein Video, das Haaland mit seiner Schwester Gabrielle zeigt. Nutzer kommentierten die frappierende Ähnlichkeit der Geschwister; KI-generierte Montagen, die Haaland und Vinícius Júnior als Figuren aus dem Film „White Chicks“ darstellen, erreichten millionenfache Aufrufe und eine Reaktion des Schauspielers Terry Crews.

In Norwegen selbst ist die Begeisterung ungebrochen. Die Nachfrage nach Nationaltrikots übersteigt das Angebot bei Weitem, wie die Präsidentin des norwegischen Fußballverbands, Lise Klaveness, einräumte. Ein Sportgeschäftsführer in Oslo sprach von einer „völlig verrückten Nachfrage“. Während die norwegischen Anhänger noch nach Trikots suchen, bereitet sich die Mannschaft auf das Achtelfinalspiel gegen Brasilien am Sonntag im MetLife Stadium in New Jersey vor. Haaland selbst zeigte sich nach dem Achtelfinaleinzug in Cowboystiefeln und mit texanischem Hut – ein Bild, das die unbeschwerte Seite eines Profis unterstreicht, der mit fünf Toren längst zu den prägenden Figuren dieses Turniers zählt.

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Haalands Norwegen verkörpert eine unbeschwerte Revolution: Der Superstar geht die WM mit einem Lächeln an, begeistert die Fans und stellt die Steifheit des Spitzenfußballs infrage. Die verblüffende Ähnlichkeit mit seiner Schwester Gabrielle ging viral und löste eine Welle von Memes und weltweiter Zuneigung aus.

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Norwegens Einzug ins Achtelfinale hat einen Ansturm auf die offiziellen Trikots ausgelöst, die Bestände sind erschöpft und vor den Geschäften bilden sich lange Schlangen. Der Verband räumt Lieferschwierigkeiten ein, während die Fans verzweifelt versuchen, ein Trikot zu ergattern.

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