
McGregors UFC-Comeback endet nach 69 Sekunden mit Knieverletzung
Der irische Kämpfer verletzte sich beim ersten Tritt gegen Max Holloway schwer am rechten Knie und musste den Kampf vorzeitig aufgeben; seine Zukunft ist ungewiss.
Der mit Spannung erwartete Kampf des irischen MMA-Stars Conor McGregor bei UFC 329 in Las Vegas endete in einer Tragödie: Nur 69 Sekunden nach Beginn des Hauptkampfes gegen den US-Amerikaner Max Holloway gab der Ringrichter das Duell ab. McGregor, der nach fast fünf Jahren Abstinenz in den Käfig zurückgekehrt war, versuchte einen fliegenden Roundhouse-Kick, landete jedoch unglücklich auf dem rechten Bein. Das Knie knickte sichtbar weg; der 37-Jährige fiel mehrfach zu Boden. Holloway, der sofort die Verletzung erkannte, forderte den Abbruch, während McGregor noch versuchte weiterzukämpfen. Schließlich beendete Referee Mike Beltran den Kampf und erklärte Holloway zum Sieger durch technischen K.o.
In den Stunden nach dem Kampf meldete sich McGregor in sozialen Medien zu Wort: „Ich bin zerstört“, schrieb er, „ich hatte keine Verletzung vor dem Kampf. Das kam aus dem Nichts. Ich kann es nur als Hölle beschreiben.“ UFC-Präsident Dana White äußerte den Verdacht auf einen Kreuzbandriss; Ärzte teilten diese Einschätzung. Holloway selbst sprach von einer geplanten Trilogie, nachdem er bereits 2013 dem Iren unterlegen war. Die Szene in der T-Mobile Arena war von Ungläubigkeit und Pfiffen geprägt.
McGregors Rückkehr war von langer Hand geplant und von immensem Medieninteresse begleitet. Seit Juli 2021 hatte er nicht mehr gekämpft, als er sich im Kampf gegen Dustin Poirier das linke Bein gebrochen hatte. Dazwischen lagen ein abgesagter Kampf wegen eines gebrochenen Zehs, ein Zivilprozess wegen sexueller Nötigung, in dem er für schuldig befunden wurde, und eine 18-monatige Dopingsperre wegen verpasster Kontrollen. Irische Medien betonten den emotionalen Tiefpunkt, amerikanische Beobachter verwiesen auf die kommerziellen Einbußen für die UFC.
Bereits im Vorfeld gab es Spekulationen, McGregor könnte angeschlagen in den Kampf gegangen sein: In Zeitlupen-Aufnahmen war zu sehen, wie er beim Ausziehen der Schuhe vor dem Betreten des Käfigs das Gleichgewicht verlor. McGregor wies dies entschieden zurück. White stützte ihn: Bei den offiziellen Wiegezeremonien und Pressekonferenzen sei nichts zu bemerken gewesen. Die Debatte zeigt, wie fragil McGregors Körper nach Jahren der Inaktivität und Verletzungen geworden ist.
Die Zukunft des einstigen Doppelchampions liegt im Ungewissen. Selbst bei einer günstigeren Diagnose – etwa einem Meniskusriss statt eines Kreuzbandrisses – droht eine mehrmonatige Pause. McGregor, der in Kürze 38 Jahre alt wird, hat nur noch einen Kampf auf seinem UFC-Vertrag. Eine dritte Begegnung mit Holloway wäre denkbar, doch die Glaubwürdigkeit des Iren als ernstzunehmender Titelanwärter hat stark gelitten. In der Ko-Hauptkampf-Sensation sorgte der Brite Paddy Pimblett mit einem 52-Sekunden-Submission-Sieg für einen Lichtblick des Abends.
| Iranische & verwandte Presse | −0.70 | critical |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
| Russische & GUS-Presse | 0.00 | neutral |
McGregor is a pretender exposed. His humiliating return shows he cannot live up to his own words.
Presents the defeat as a punishment for arrogance, using an ironic tone to belittle McGregor's persona.
Omits the unpredictability of the injury and fan support; frames the defeat as inevitable.
McGregor's injury raises questions about his UFC future. The path to another fight is uncertain, and time is running out.
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Conor McGregor suffered a technical defeat due to injury. The bout lasted 69 seconds. Official statements confirm the seriousness of the injury.
Reports facts dryly, citing official sources and statistics, to give an impression of objectivity and completeness.
Does not include emotional analysis or future prospects; limits to the event chronicle.
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