
Pirlo rückt ins Zentrum der italienischen Trainersuche
Während die FIGC-Spitze um Maldini und Leonardo eine Shortlist erstellt, gilt der Weltmeister von 2006 als Favorit – vor Guardiola, Conte und Mancini.
Andrea Pirlo ist zum aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten des italienischen Nationaltrainers aufgestiegen. Wie die Gazzetta dello Sport und weitere italienische Medien berichten, hat der 47-Jährige in den Beratungen zwischen FIGC-Präsident Giovanni Malagò, dem neuen Technischen Direktor Paolo Maldini und dessen Berater Leonardo die Nase vorn. Die Entscheidung soll in Kürze fallen; bereits in der kommenden Woche könnte der neue Commissario Tecnico vorgestellt werden.
Die Findungskommission setzt auf ein Profil, das italienische Identität mit einem erkennbaren taktischen Konzept verbindet. Pirlo, der die Squadra Azzurra 2006 zum Weltmeistertitel führte und später Juventus Turin 2021 zum Coppa-Italia-Sieg coachte, steht für diese Mischung. Seine bisherigen Trainerstationen – neben Juve auch Fatih Karagümrük, Sampdoria und derzeit United FC in Dubai – werden in Rom als ausreichende Basis für einen Neuanfang gewertet. Maldini und Leonardo kennen Pirlo aus gemeinsamen Jahren beim AC Milan; Maldini hatte bereits 2023 versucht, ihn als Cheftrainer zu den Rossoneri zu holen.
Die Alternativen sind prominent, aber mit Hürden verbunden. Pep Guardiola gilt als Wunschkandidat, doch sein Gehalt von zuletzt rund 25 Millionen Euro beim Manchester City übersteigt die FIGC-Mittel bei Weitem. Antonio Conte, der von Teilen der Serie A favorisiert wird, und Roberto Mancini, der die Nazionale 2021 zum EM-Titel führte, stehen ebenfalls auf der Liste. Beiden wird jedoch nachgesagt, dass ihre Vorstellungen von der Nationalmannschaft nicht vollständig mit dem von Maldini und Leonardo entworfenen Projekt harmonieren.
Die Eile ist begründet. Italien hat zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft verpasst und ist in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 15 abgerutscht. Im September beginnt die Nations League mit Partien gegen Belgien, die Türkei und Frankreich. Der neue Trainer muss eine Mannschaft formen, die nicht nur den kurzfristigen Erfolg sucht, sondern auch die Basis für die WM 2030 legt – das erklärte Ziel des neuen Führungsteams.
Unterdessen hat Massimiliano Allegri sein Amt beim SSC Neapel angetreten. Bei seiner Vorstellung im Teatro San Carlo erklärte er, nicht aus Revanche zu handeln, und bedauerte das Ende seiner zweiten Amtszeit beim AC Milan. Allegri übernimmt eine Mannschaft, die unter Antonio Conte zuletzt den Scudetto und die Supercoppa gewann. Mario Balotelli äußerte sich zuversichtlich, dass Allegri in Neapel an frühere Erfolge anknüpfen werde. Die nächste konkrete Wegmarke für die Nationalelf ist die Bekanntgabe des Trainers, die den Startschuss für die Vorbereitung auf die Nations League geben wird.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
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| Kontinentaleuropäische Presse | −0.50 | critical |
| Iranische & verwandte Presse | +0.40 | aligned |
Italien zielt auf Guardiola, aber die Kosten sind ein Hindernis.
Präsentiert Fakten ohne Urteil, listet sowohl Interesse als auch Schwierigkeiten auf und erzeugt den Eindruck von Objektivität.
Rivera prangert an: Die neue Führung ist besorgniserregend und steht unter unzulässigem Druck.
Nutzt die Figur eines ehemaligen Champions, um die Führung zu delegitimieren, und appelliert an Tradition und persönliche Glaubwürdigkeit.
Lässt aus, dass andere Artikel desselben Blocks die Reform und das Interesse an Guardiola positiv sehen, und präsentiert nur die Kritik.
Der Iran wählt Guardiola als die einzig gültige Option für die Wiederbelebung der Azzurri.
Stellt die Entscheidung als bereits getroffen dar, schließt andere Optionen aus, um ein Gefühl der Unvermeidlichkeit und Genialität zu erzeugen.
Lässt aus, dass andere Quellen Conte und Mancini noch im Rennen erwähnen und dass Guardiolas Gehalt ein Hindernis ist.
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