
Frühe Tore ebnen der Schweiz den Weg ins Achtelfinale
Dank Treffern von Embolo und Ndoye zu Beginn beider Halbzeiten setzt sich die Schweiz ungefährdet mit 2:0 gegen Algerien durch und wartet nun auf den Sieger der Partie Kolumbien gegen Ghana.
Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich am frühen Freitagmorgen in Vancouver mit einem 2:0-Sieg über Algerien für das Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Breel Embolo brachte die Eidgenossen bereits in der 10. Minute in Führung, als er eine flache Hereingabe von Johan Manzambi aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Manzambi hatte sich zuvor auf der linken Seite mit einem kraftvollen Antritt gegen zwei Verteidiger durchgesetzt und den Ball mustergültig in den Rückraum gelegt. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erhöhte Dan Ndoye auf 2:0: Ein abgewehrter Ball fiel ihm am Strafraum vor die Füße, und sein flacher Rechtsschuss schlug im langen Eck ein. In der 81. Minute vergab Fabian Rieder die größte Chance zum dritten Tor, als er freistehend aus kurzer Distanz den algerischen Torhüter Luca Zidane anschoss.
Die Schweiz, die als Gruppensieger der Gruppe B mit sieben Punkten und ohne Niederlage in die K.-o.-Runde eingezogen war, kontrollierte die Partie über weite Strecken. Algerien, das sich als einer der besten Gruppendritten für die Runde der letzten 32 qualifiziert hatte, fand offensiv kaum Mittel. Die beste Gelegenheit der Nordafrikaner vereitelte Denis Zakaria, als er einen Schuss von Riyad Mahrez in aussichtsreicher Position blockte. Aus Schweizer Sicht war es der erste Sieg in einem K.-o.-Spiel einer Weltmeisterschaft seit 1954 – auch wenn diese Statistik durch die neu eingeführte Zwischenrunde relativiert wird. Gleichzeitig erreichte die Mannschaft von Murat Yakin zum vierten Mal in Folge das Achtelfinale.
In der Schweizer Presse wurde die Vorstellung als die bislang geschlossenste des Turniers hervorgehoben. Besondere Aufmerksamkeit galt dem 20-jährigen Manzambi, dessen Antritt und Übersicht beim Führungstreffer als Sinnbild für die offensive Durchschlagskraft gewertet wurden. Russische Medien verwiesen auf die routinierte Abgeklärtheit, mit der die Schweiz ihre vierte Achtelfinalteilnahme in Serie sicherte. Brasilianische Beobachter betonten dagegen die Harmlosigkeit der algerischen Angriffsbemühungen und Rieders Fehlschuss als eine der kuriosesten Szenen des bisherigen Turniers. Spanische Berichte unterstrichen die frühe Entscheidung durch die beiden Tore zu Beginn der Halbzeiten und die anschließende Spielkontrolle.
Die Schweiz verbleibt in Vancouver und trifft dort am 7. Juli auf den Sieger des Duells zwischen Kolumbien und Ghana, das in der Nacht zum Samstag in Kansas City ausgetragen wird. Mit dem Einzug ins Achtelfinale festigt das Team seinen Status als eine der konstantesten europäischen Mannschaften der jüngeren WM-Geschichte.
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Die Schweiz spazierte mit einem gemütlichen 2:0 an Algerien vorbei und geriet nie in Bedrängnis. Die Eidgenossen kontrollierten das Spiel im Trainingsrhythmus und hätten noch höher gewinnen können, während sie ohne echte Schrecken ins Achtelfinale einzogen.
Die Schweiz besiegte Algerien im Sechzehntelfinale mit 2:0. Breel Embolo erzielte in der 10. Minute das erste Tor, Dan Ndoye legte kurz nach der Pause nach. Die Schweizer ziehen ins Achtelfinale ein und treffen dort auf den Sieger der Partie Kolumbien gegen Ghana.
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