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SportFreitag, 3. Juli 2026

Ghanas Trainer Queiroz gedenkt verstorbenen Torwarttrainers und fordert Perfektion gegen Kolumbien

Vor dem WM-Achtelfinale gegen Kolumbien erinnert Carlos Queiroz an einen persönlichen Verlust und verlangt von seiner Mannschaft eine fehlerfreie Leistung über 90 oder 120 Minuten.

Die Pressekonferenz am Vorabend des Duells zwischen Ghana und Kolumbien im WM-Achtelfinale nahm eine unerwartete Wendung, als Ghanas Trainer Carlos Queiroz nicht über Taktik, sondern über einen Toten sprach. Der Portugiese erinnerte an seinen früheren Torwarttrainer Des McAleenan, der nach der Isolation in Bogotá während der Corona-Pandemie an den Folgen einer schweren Depression gestorben war. Queiroz forderte die kolumbianische Fußballföderation öffentlich auf, „wiedergutzumachen, was mit ihm und seiner Familie geschehen ist“. Der Appell, vorgetragen mit ruhiger Stimme, verlieh dem sportlichen Großereignis eine menschliche Tiefe, die in den ghanaischen Medien unmittelbar aufgegriffen wurde.

Sportlich steht für die Black Stars viel auf dem Spiel. Ghana erreichte die K.-o.-Runde als einer der besten Gruppendritten, nach einem Sieg gegen Panama, einem Remis gegen England und einer knappen Niederlage gegen Kroatien. Queiroz, der das Team erst im April übernommen hat, bezeichnete die Partie als den eigentlichen Beginn der Weltmeisterschaft: „Die echte WM fängt jetzt an. Das sind die Spiele, die zählen.“ Aus afrikanischer Perspektive lastet zusätzlicher Druck auf der Mannschaft: Von neun afrikanischen Teams, die die Gruppenphase überstanden, ist neben Marokko nur noch Ghana im Turnier. Queiroz sprach von einer „Pflicht gegenüber Afrika“, die Statistik zu verbessern und ein weiteres Team des Kontinents in die nächste Runde zu bringen.

Der Gegner aus Südamerika präsentierte sich in der Gruppe K makellos: Kolumbien blieb ohne Niederlage, kassierte nur ein Gegentor und setzte sich gegen Usbekistan, die DR Kongo und Portugal durch. Queiroz, der die Kolumbianer von 2019 bis 2020 selbst trainierte, lobte die Organisation und Disziplin des Teams von Néstor Lorenzo, betonte aber: „Es gibt keine perfekten Mannschaften. Kolumbien ist nicht perfekt, und wir sind es auch nicht.“ Entscheidend sei, neunzig oder gar einhundertzwanzig Minuten ohne Fehler zu bleiben. In kolumbianischen Medien wurde diese Aussage als Respektbekundung, aber auch als Kampfansage interpretiert.

Ghanas Kapitän Jordan Ayew gab sich betont selbstbewusst. Er bezeichnete die Niederlage gegen Kroatien als „Ausrutscher“ und versprach, das Team werde „eine Show abliefern“ und sowohl Ghana als auch den gesamten Kontinent stolz machen. Ayew, der mit den kolumbianischen Profis Daniel Muñoz und Jefferson Lerma bei Crystal Palace zusammenspielte, erwartet ein enges Duell: „Im Fußball beginnt jedes Spiel bei 50:50.“ Die taktische Vorbereitung durch Queiroz stimme ihn zuversichtlich. Aus ghanaischer Sicht soll der erste Einzug ins Achtelfinale seit 2010 gelingen, als das Team bis ins Viertelfinale vorstieß.

Der Sieger der Partie trifft im Achtelfinale auf den Gewinner der Begegnung zwischen der Schweiz und Algerien. Für Ghana wäre es die erste K.-o.-Runden-Teilnahme seit sechzehn Jahren, für Kolumbien die Fortsetzung einer Serie, die 2014 mit dem Viertelfinaleinzug begann. Anstoß im Kansas City Stadium ist am Samstag um 01:30 Uhr GMT.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Subsaharisch-afrikanische PresseLateinamerikanische Presse
Subsaharisch-afrikanische Presse/ Anglophon
TriumphDringlichkeitPragmatismus

Das K.-o.-Spiel zwischen Ghana und Kolumbien wird als kontinentale Mission dargestellt. Nach dem Ausscheiden mehrerer afrikanischer Teams gelten die Black Stars als letzte Hoffnung, Afrikas Fahne ins Achtelfinale zu tragen. Trainer und Kapitän sprechen von einer 'Pflicht gegenüber Afrika' und versprechen, den gesamten Kontinent stolz zu machen.

Lateinamerikanische Presse
IronieSkepsisRevanchismus

Das Spiel wird als angespanntes Duell dargestellt, bei dem Ghanas Trainer, ein ehemaliger Coach Kolumbiens, erklärt, Kolumbien sei nicht perfekt. Seine Worte werden als Provokation gewertet, die dem K.-o.-Duell zusätzliche Würze verleiht. Die Erzählung betont die persönliche Vorgeschichte und die Botschaft an den kolumbianischen Fußballverband.

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Ghanas Trainer Queiroz gedenkt verstorbenen Torwarttrainers und fordert Perfektion gegen Kolumbien

Vor dem WM-Achtelfinale gegen Kolumbien erinnert Carlos Queiroz an einen persönlichen Verlust und verlangt von seiner Mannschaft eine fehlerfreie Leistung über 90 oder 120 Minuten.

Die Pressekonferenz am Vorabend des Duells zwischen Ghana und Kolumbien im WM-Achtelfinale nahm eine unerwartete Wendung, als Ghanas Trainer Carlos Queiroz nicht über Taktik, sondern über einen Toten sprach. Der Portugiese erinnerte an seinen früheren Torwarttrainer Des McAleenan, der nach der Isolation in Bogotá während der Corona-Pandemie an den Folgen einer schweren Depression gestorben war. Queiroz forderte die kolumbianische Fußballföderation öffentlich auf, „wiedergutzumachen, was mit ihm und seiner Familie geschehen ist“. Der Appell, vorgetragen mit ruhiger Stimme, verlieh dem sportlichen Großereignis eine menschliche Tiefe, die in den ghanaischen Medien unmittelbar aufgegriffen wurde.

Sportlich steht für die Black Stars viel auf dem Spiel. Ghana erreichte die K.-o.-Runde als einer der besten Gruppendritten, nach einem Sieg gegen Panama, einem Remis gegen England und einer knappen Niederlage gegen Kroatien. Queiroz, der das Team erst im April übernommen hat, bezeichnete die Partie als den eigentlichen Beginn der Weltmeisterschaft: „Die echte WM fängt jetzt an. Das sind die Spiele, die zählen.“ Aus afrikanischer Perspektive lastet zusätzlicher Druck auf der Mannschaft: Von neun afrikanischen Teams, die die Gruppenphase überstanden, ist neben Marokko nur noch Ghana im Turnier. Queiroz sprach von einer „Pflicht gegenüber Afrika“, die Statistik zu verbessern und ein weiteres Team des Kontinents in die nächste Runde zu bringen.

Der Gegner aus Südamerika präsentierte sich in der Gruppe K makellos: Kolumbien blieb ohne Niederlage, kassierte nur ein Gegentor und setzte sich gegen Usbekistan, die DR Kongo und Portugal durch. Queiroz, der die Kolumbianer von 2019 bis 2020 selbst trainierte, lobte die Organisation und Disziplin des Teams von Néstor Lorenzo, betonte aber: „Es gibt keine perfekten Mannschaften. Kolumbien ist nicht perfekt, und wir sind es auch nicht.“ Entscheidend sei, neunzig oder gar einhundertzwanzig Minuten ohne Fehler zu bleiben. In kolumbianischen Medien wurde diese Aussage als Respektbekundung, aber auch als Kampfansage interpretiert.

Ghanas Kapitän Jordan Ayew gab sich betont selbstbewusst. Er bezeichnete die Niederlage gegen Kroatien als „Ausrutscher“ und versprach, das Team werde „eine Show abliefern“ und sowohl Ghana als auch den gesamten Kontinent stolz machen. Ayew, der mit den kolumbianischen Profis Daniel Muñoz und Jefferson Lerma bei Crystal Palace zusammenspielte, erwartet ein enges Duell: „Im Fußball beginnt jedes Spiel bei 50:50.“ Die taktische Vorbereitung durch Queiroz stimme ihn zuversichtlich. Aus ghanaischer Sicht soll der erste Einzug ins Achtelfinale seit 2010 gelingen, als das Team bis ins Viertelfinale vorstieß.

Der Sieger der Partie trifft im Achtelfinale auf den Gewinner der Begegnung zwischen der Schweiz und Algerien. Für Ghana wäre es die erste K.-o.-Runden-Teilnahme seit sechzehn Jahren, für Kolumbien die Fortsetzung einer Serie, die 2014 mit dem Viertelfinaleinzug begann. Anstoß im Kansas City Stadium ist am Samstag um 01:30 Uhr GMT.

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Das K.-o.-Spiel zwischen Ghana und Kolumbien wird als kontinentale Mission dargestellt. Nach dem Ausscheiden mehrerer afrikanischer Teams gelten die Black Stars als letzte Hoffnung, Afrikas Fahne ins Achtelfinale zu tragen. Trainer und Kapitän sprechen von einer 'Pflicht gegenüber Afrika' und versprechen, den gesamten Kontinent stolz zu machen.

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Das Spiel wird als angespanntes Duell dargestellt, bei dem Ghanas Trainer, ein ehemaliger Coach Kolumbiens, erklärt, Kolumbien sei nicht perfekt. Seine Worte werden als Provokation gewertet, die dem K.-o.-Duell zusätzliche Würze verleiht. Die Erzählung betont die persönliche Vorgeschichte und die Botschaft an den kolumbianischen Fußballverband.

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