
Schweiz bezwingt Algerien mit 2:0 und beendet 88-jährige Durststrecke in K.-o.-Spielen
Breel Embolo und Dan Ndoye treffen früh in beiden Halbzeiten und führen die Nati erstmals seit 1938 zu einem Sieg in einer direkten Ausscheidungspartie einer Weltmeisterschaft.
Die Schweiz hat sich am späten Donnerstagabend in Vancouver mit einem kontrollierten 2:0 gegen Algerien für das Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert. Vor 54.500 Zuschauern im BC Place Stadium erzielten Breel Embolo in der 10. Minute und Dan Ndoye unmittelbar nach dem Wiederanpfiff die Tore für die Mannschaft von Murat Yakin. Es war der erste Sieg der Eidgenossen in einem K.-o.-Spiel einer WM seit dem 4:2 gegen Deutschland im Achtelfinale von 1938 – eine historische Marke, die in den internationalen Medien breit aufgegriffen wurde.
Die Partie nahm nach einer verhaltenen Anfangsphase mit algerischen Ballbesitzphasen früh eine entscheidende Wendung. Johan Manzambi, der 20-jährige Mittelfeldspieler des SC Freiburg, setzte sich auf der linken Seite mit einem kraftvollen Antritt gegen zwei Gegenspieler durch und legte den Ball flach vor das Tor, wo Embolo nur noch einzuschieben brauchte. Manzambi, der im Turnierverlauf bereits drei Tore erzielt hatte, steigerte seine direkte Torbeteiligung damit auf fünf – laut Opta der höchste Wert eines Schweizer Spielers bei einer WM seit Beginn der detaillierten Datenerfassung 1966. Algerien, angeführt von Riyad Mahrez, fand gegen die disziplinierte Defensive um Manuel Akanji und Gregor Kobel kaum Mittel; die beste Chance vor der Pause vergab Fares Chaibi mit einem harmlosen Abschluss.
Der zweite Treffer fiel nur 46 Sekunden nach dem Seitenwechsel. Ein missglückter Klärungsversuch des algerischen Verteidigers Rafik Belghali landete bei Ndoye, der aus etwa 15 Metern flach ins rechte Eck traf. In der Folge verwaltete die Schweiz das Ergebnis mit taktischer Reife, kontrollierte das Mittelfeld durch Granit Xhaka und Remo Freuler und ließ kaum gefährliche Aktionen zu. Eine Großchance auf das 3:0 vergab Fabian Rieder in der 81. Minute, als er freistehend am leeren Tor vorbeischoss. Aus algerischer Sicht endete die erste WM-Teilnahme seit 2014 enttäuschend; das Team von Vladimir Petkovic, das sich als einer der besten Gruppendritten für die Runde der letzten 32 qualifiziert hatte, blieb über weite Strecken harmlos.
Für die Schweiz, die in der Gruppenphase gegen Katar, Bosnien-Herzegowina und Kanada ungeschlagen geblieben war, geht die Reise in Vancouver weiter. Am 7. Juli trifft die Nati im Achtelfinale auf den Sieger der Partie zwischen Kolumbien und Ghana, die am Freitagabend in Kansas City ausgetragen wird. Ein Erfolg würde die Schweiz erstmals seit dem Heimturnier 1954 in ein WM-Viertelfinale führen.
| Arabische Golfpresse | +0.30 | aligned |
|---|---|---|
| Subsaharisch-afrikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
The Gulf celebrates Switzerland's resilience, an example of how determination can turn the tide.
Emphasizes the role of a single player as a catalyst, transferring the narrative of the Belgian comeback to Switzerland.
Africa observes the Algerian defeat with detachment, focusing on its own teams still in the running.
Uses the continental frame to downplay the significance of the loss, shifting attention to other African teams.
Latin America acknowledges the Swiss feat, but without emphasis, as just another sporting event.
Adopts a descriptive and neutral tone, avoiding loading the victory with extra-sporting significance.
Erweitere deinen Horizont
Trump schließt Festnahme Netanjahus in den USA kategorisch aus
9 Sprachen · 21 Quellen
Aus Economy & MarketsÖlpreis durchbricht 90-Dollar-Marke: Eskalation am Hormuz treibt Rohöl auf Höchststand seit Juni
8 Sprachen · 21 Quellen
Aus TechnologyPrüfungen im Ausnahmezustand: Wie Bildungssysteme auf Krieg, Druck und Gewalt reagieren
6 Sprachen · 10 Quellen