
Kylian Mbappé kontert Paraguays Härte: 'Wir können auch schmutzigen Fußball'
Nach dem mühsamen 1:0 im WM-Achtelfinale gegen Paraguay hob Frankreichs Kapitän die Anpassungsfähigkeit seines Teams hervor und kritisierte die destruktive Spielweise des Gegners.
Im schwülheißen Philadelphia setzte sich Frankreich mit einem knappen 1:0 gegen Paraguay durch und zog zum vierten Mal in Folge in das Viertelfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft ein. Kylian Mbappé erzielte in der 70. Minute per Handelfmeter das entscheidende Tor und avancierte mit nun sieben Treffern im Turnier zum erfolgreichsten Torschützen der Équipe Tricolore. Die Partie war von Beginn an geprägt von einer massiven Defensivtaktik der Südamerikaner, die das französische Kombinationsspiel mit engen Räumen und wiederholten Provokationen unterbanden.
Paraguays Trainer Gustavo Alfaro hatte sein Team auf eine kompromisslose Strategie eingeschworen: Die Albirroja suchten gezielt die physische Konfrontation, unterbrachen den Spielfluss durch häufige Fouls und versuchten insbesondere Mbappé aus dem Konzept zu bringen. Mehrfach kam es zu hitzigen Wortgefechten, in einer Szene beleidigte der Franzose den paraguayischen Verteidiger Junior Alonso auf Spanisch. Schiedsrichter Ilgiz Tantashev aus Usbekistan zeigte drei Gelbe Karten – alle gegen Frankreich.
Nach dem Abpfiff äußerte sich Mbappé ungewöhnlich offen über die Spielweise des Gegners. „Wir wussten, was für ein Spiel uns erwartet. Wenn sie uns beleidigen, beleidigen wir sie auch“, erklärte der Kapitän. Er betonte, Frankreich sei nicht nur eine Mannschaft für kunstvollen Angriffsfußball: „Sie dachten, wir kämen im Smoking, um schöne Spielzüge zu machen. Aber wir können auch schmutzigen Fußball. Wenn wir uns die Hände schmutzig machen müssen, machen wir das.“ Sein Fazit: „Im schmutzigen Spiel waren wir besser.“ Diese Sätze wurden in südamerikanischen Medien als Arroganz gewertet, während europäische Kommentatoren vor allem die neu gewonnene Robustheit der Franzosen hervorhoben.
Didier Deschamps pflichtete seinem Spielführer bei und zeigte sich erleichtert, dass seine Mannschaft den Provokationen standhielt. „Ich habe zwei kräftige Spieler angewiesen, Mbappé in den letzten Minuten zu beschützen, weil sie ihn umstoßen wollten“, verriet der Trainer. Frankreich trifft nun im Viertelfinale am kommenden Donnerstag in Boston auf Marokko – eine Neuauflage des Halbfinals von 2022. Für Mbappé bietet sich die Gelegenheit, gegen seinen ehemaligen PSG-Kollegen Achraf Hakimi das nächste Kapitel einer ambitionierten Titelmission zu schreiben.
| Lateinamerikanische Presse | −0.40 | critical |
|---|---|---|
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
European football masquerades as fair but admits its own dirtiness: Mbappé confessed what South Americans have always known.
An isolated admission is turned into systemic proof of hypocrisy, generalizing one player's remark to an entire football culture.
The tactical context of the match (fouls suffered, provocations from Paraguay) that could explain Mbappé's reaction is omitted.
The result and Mbappé's statement are news facts, not fodder for moral crusades.
A detached, descriptive tone is adopted, avoiding any judgment or contextualization that could politicize the episode.
Any reference to the traditional rivalry between European and South American football, which emerges in other blocs, is omitted.
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