
Chinas technologische Doppeldemonstration: Supercomputer-Rekord und neuer Tarnkappenjäger
Mit einem rein CPU-basierten Supercomputer an der Weltspitze und ersten offiziellen Hinweisen auf einen Kampfjet der sechsten Generation untermauert Peking seinen Anspruch auf technologische Souveränität.
In der jüngsten TOP500-Liste hat das chinesische System „LineShine“ mit 2,198 Exaflops den ersten Platz übernommen und den amerikanischen Rechner „El Capitan“ um rund zwanzig Prozent übertroffen. Es ist das erste Mal seit 2017, dass ein chinesischer Supercomputer die Rangliste anführt. Zeitgleich veröffentlichte das offizielle Militärmedium „China Military Bugle“ ein Video zum zehnjährigen Jubiläum des Transportflugzeugs Y-20, in dem erstmals der Begriff „Little Six“ fällt – eine in Fachkreisen als Hinweis auf einen Tarnkappenjäger der sechsten Generation verstandene Bezeichnung. Die Aufnahme zeigt schemenhaft ein schwanzloses Fluggerät während einer Luftbetankung.
Aus Sicht der Führung in Peking belegen beide Ereignisse, dass die einheimische Forschung die von Washington verhängten Exportbeschränkungen für Hochleistungschips unterlaufen kann. Iranische Beobachter werten den Supercomputer-Rekord als strategisches Signal, das über eine rein ingenieurtechnische Leistung hinausweise. Russische Fachpublikationen heben unterdessen die Manövrierfähigkeit des als J-36 bezeichneten Prototyps hervor, der entgegen früherer Annahmen auch ohne Höhenleitwerk extreme Flugfiguren ausführen könne. Indische und indonesische Kommentatoren verweisen ergänzend auf die Serienproduktion des Tarnkappenjägers J-35, die China zum ersten Land mache, das zwei verschiedene Muster der fünften Generation parallel fertige.
Die technischen Implikationen sind weitreichend. LineShine verzichtet vollständig auf Grafikprozessoren und setzt stattdessen auf rund 45.000 einheimische LX-2-Prozessoren mit nahezu 13,8 Millionen Rechenkernen sowie ein eigenes Betriebssystem. Dieses Architekturkonzept könnte die Abhängigkeit der Branche von GPU-beschleunigten Systemen verringern, auch wenn es in KI-spezifischen Benchmarks nicht die Spitze erreicht. Der schwanzlose Jäger wiederum deutet mit seiner Reichweite von geschätzt 4.000 Kilometern und der Fähigkeit zur Luftbetankung auf eine Ausweitung chinesischer Operationsradien im Pazifik hin. In Kombination mit den neuen Tankflugzeugen YY-20 entstehe, so Analysten in Hongkong, eine geschlossene strategische Kette für weiträumige Missionen.
Die US-Exportkontrollen für Spitzenchips, die seit 2022 schrittweise verschärft wurden, sollten den technologischen Vorsprung des Westens zementieren. Dass China nun sowohl im Supercomputing als auch in der Militärluftfahrt sichtbare Fortschritte mit überwiegend eigener Technik erzielt, wird in westlichen Hauptstädten als Beleg für die begrenzte Wirksamkeit solcher Maßnahmen diskutiert. Die nächste TOP500-Aktualisierung ist für November 2025 vorgesehen. Die Flugerprobung des neuen Kampfjets wird unterdessen fortgesetzt; mit einer Indienststellung wird nach Einschätzung russischer Militärbeobachter frühestens Anfang der 2030er Jahre gerechnet.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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China hat Amerika gedemütigt, indem es dessen Supercomputer von der Weltspitze verdrängte, gerade als Washington versucht, es mit Chip-Embargos zu strangulieren. Der erstmals offiziell gezeigte Kampfjet der sechsten Generation bestätigt, dass der Himmel nun Peking gehört und die westliche Technologieherrschaft vorbei ist.
Das offizielle Video mit dem neuen Kampfjet sendet ein maßvolles Signal: China stärkt stetig seine Landesverteidigung, ohne Aufsehen, aber mit Entschlossenheit. Das flüchtige Bild des Flugzeugs der sechsten Generation veranschaulicht zusammen mit dem Supercomputer-Rekord einen Weg der technologischen Eigenständigkeit und langfristigen strategischen Reife.
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