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Kriminalität & KatastrophenDienstag, 30. Juni 2026

Festnahmen in Mexiko und Kolumbien: Von politischen Morden bis zur Leiche im Koffer

Die Behörden melden Fahndungserfolge in mehreren aufsehenerregenden Kriminalfällen – darunter die mutmaßliche Beteiligung an einem Doppelmord an Regierungsmitarbeitern und die Auslieferung eines Briten.

In der mexikanischen Gemeinde Yautepec, Bundesstaat Morelos, nahmen Sicherheitskräfte am vergangenen Freitag Jovany „N“, alias „La Muñeca“, fest. Nach Darstellung der Secretaría de Seguridad Ciudadana von Mexiko-Stadt gilt der Mann als mutmaßliches Mitglied einer kriminellen Zelle, die für den Mord an den Hauptstadt-Funktionären Ximena Guzmán Cuevas und José Muñoz Vega verantwortlich sein soll. Die beiden Regierungsmitarbeiter waren am 20. Mai 2025 auf der Calzada de Tlalpan in einem geplanten Angriff mit mehreren Fahrzeugen und Schützen getötet worden.

Der Festgenommene soll nach Behördenangaben an der Koordination des Anschlags beteiligt gewesen sein. Bei der Ergreifung stellten die Einsatzkräfte eine Kurzwaffe, eine Feinwaage sowie mutmaßliche Drogen sicher. Die Aktion war das Ergebnis einer wöchentlich tagenden Sonderkommission aus Bundes- und Stadtbehörden, die nach dem Doppelmord eingerichtet worden war. Bereits zuvor waren 18 Personen in dem Zusammenhang festgenommen worden; das genaue Motiv der Tat ist den Ermittlern zufolge weiterhin ungeklärt.

Unabhängig davon meldete die Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt die Festnahme eines Paares, das nach dem Modus Operandi der Gruppe „Las Goteras“ Hotelgäste betäubt und ausgeraubt haben soll. Ein junger Mann starb an den Folgen der Vergiftung. Ebenfalls in der Hauptstadt griffen Polizisten drei Minderjährige auf: Ein 16-Jähriger steht im Verdacht, in Iztapalapa einen tödlichen Schuss abgegeben zu haben; zwei Gleichaltrige wurden im Viertel Tepito mit zwei Sturmgewehren vom Typ AK-47, Munition und Drogen angetroffen. Die Jugendlichen unterliegen einem gesonderten Strafregime mit einer Höchstunterbringung von fünf Jahren.

In einem weiteren Fall nahmen Behörden im Bundesstaat Coahuila Eduardo Pérez Tueme fest, den Lebensgefährten der früheren Bürgermeisterin des Stadtbezirks Cuauhtémoc, Sandra Cuevas. Ihm wird Betrug vorgeworfen. Cuevas, die eine Pressekonferenz zu den Vorwürfen ankündigte, war bereits in der Vergangenheit mit Männern liiert, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden – darunter ein mutmaßlicher Anführer der Gruppe „La Chokiza“ und ein ehemaliger Mitarbeiter mit Verbindungen zur „Unión Tepito“.

In Bogotá legalisierte ein Richter die Festnahme des britischen Staatsbürgers Matthew Foster. Die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt ihn des feminicidio an der 36-jährigen Natalia Villalba, deren Leichnam am 22. Juni in einem Koffer in einem Apartment im Viertel El Chicó entdeckt worden war. Foster war nach einer Interpol-Rotfahndung in Ecuador aufgegriffen und am Flughafen El Dorado überstellt worden. Er bestreitet die Tat und verweist auf einen Pub-Besuch; Überwachungskameras zeigen ihn jedoch zur Tatzeit im Gebäude. Die Anhörung zur Anklageverlesung wurde auf Antrag des Beschuldigten auf die kommende Woche vertagt. Sämtliche Verfahren dauern an.

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Festnahmen in Mexiko und Kolumbien: Von politischen Morden bis zur Leiche im Koffer

Die Behörden melden Fahndungserfolge in mehreren aufsehenerregenden Kriminalfällen – darunter die mutmaßliche Beteiligung an einem Doppelmord an Regierungsmitarbeitern und die Auslieferung eines Briten.

In der mexikanischen Gemeinde Yautepec, Bundesstaat Morelos, nahmen Sicherheitskräfte am vergangenen Freitag Jovany „N“, alias „La Muñeca“, fest. Nach Darstellung der Secretaría de Seguridad Ciudadana von Mexiko-Stadt gilt der Mann als mutmaßliches Mitglied einer kriminellen Zelle, die für den Mord an den Hauptstadt-Funktionären Ximena Guzmán Cuevas und José Muñoz Vega verantwortlich sein soll. Die beiden Regierungsmitarbeiter waren am 20. Mai 2025 auf der Calzada de Tlalpan in einem geplanten Angriff mit mehreren Fahrzeugen und Schützen getötet worden.

Der Festgenommene soll nach Behördenangaben an der Koordination des Anschlags beteiligt gewesen sein. Bei der Ergreifung stellten die Einsatzkräfte eine Kurzwaffe, eine Feinwaage sowie mutmaßliche Drogen sicher. Die Aktion war das Ergebnis einer wöchentlich tagenden Sonderkommission aus Bundes- und Stadtbehörden, die nach dem Doppelmord eingerichtet worden war. Bereits zuvor waren 18 Personen in dem Zusammenhang festgenommen worden; das genaue Motiv der Tat ist den Ermittlern zufolge weiterhin ungeklärt.

Unabhängig davon meldete die Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt die Festnahme eines Paares, das nach dem Modus Operandi der Gruppe „Las Goteras“ Hotelgäste betäubt und ausgeraubt haben soll. Ein junger Mann starb an den Folgen der Vergiftung. Ebenfalls in der Hauptstadt griffen Polizisten drei Minderjährige auf: Ein 16-Jähriger steht im Verdacht, in Iztapalapa einen tödlichen Schuss abgegeben zu haben; zwei Gleichaltrige wurden im Viertel Tepito mit zwei Sturmgewehren vom Typ AK-47, Munition und Drogen angetroffen. Die Jugendlichen unterliegen einem gesonderten Strafregime mit einer Höchstunterbringung von fünf Jahren.

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In Bogotá legalisierte ein Richter die Festnahme des britischen Staatsbürgers Matthew Foster. Die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt ihn des feminicidio an der 36-jährigen Natalia Villalba, deren Leichnam am 22. Juni in einem Koffer in einem Apartment im Viertel El Chicó entdeckt worden war. Foster war nach einer Interpol-Rotfahndung in Ecuador aufgegriffen und am Flughafen El Dorado überstellt worden. Er bestreitet die Tat und verweist auf einen Pub-Besuch; Überwachungskameras zeigen ihn jedoch zur Tatzeit im Gebäude. Die Anhörung zur Anklageverlesung wurde auf Antrag des Beschuldigten auf die kommende Woche vertagt. Sämtliche Verfahren dauern an.

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