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SportMontag, 29. Juni 2026

Anklage gegen Ex-NBA-Spieler Beasley: Manipulierte Statistiken für Wettbetrug

Die US-Justiz wirft Malik Beasley und Ed Davis vor, durch abgesprochene Leistungsmanipulationen Hunderttausende Dollar bei Sportwetten ergaunert zu haben.

Die Karriere des neunfachen NBA-Veteranen Malik Beasley fand im Sommer 2024 ein jähes Ende, noch bevor die Detroit Pistons den unterschriftsreifen Dreijahresvertrag über 42 Millionen Dollar vollzogen. Die Bundesbehörden hatten den Klub über laufende Ermittlungen informiert, woraufhin das Angebot zurückgezogen wurde. Nun, mehr als ein Jahr später, hat eine Grand Jury im Eastern District von New York Anklage erhoben: Beasley, sein ehemaliger Mitspieler Ed Davis, der aktive Spieleragent Paolo Zamorano und drei weitere Männer sollen zwischen Dezember 2023 und April 2024 ein System betrieben haben, bei dem Beasley seine eigene Spielleistung gezielt an die Wettmärkte anpasste.

Laut der Anklageschrift fungierte Davis als „gatekeeper“ und Mittelsmann. Vor Partien der Milwaukee Bucks, für die Beasley in jener Saison auflief, soll dieser Davis mitgeteilt haben, ob er in bestimmten statistischen Kategorien – Punkte oder Rebounds – über- oder unterperformen würde. Vor dem Spiel gegen die Cleveland Cavaliers am 26. Januar 2024 kündigte Beasley an, bei den Rebounds unter der Erwartung zu bleiben; er griff sich schließlich drei Abpraller, einen weniger als die Wettlinie. Ähnliche Absprachen soll es für die Begegnungen mit den Charlotte Hornets am 27. Februar und den Los Angeles Clippers am 10. März gegeben haben. Die Mitangeklagten setzten auf diese sogenannten Prop Bets und erzielten nach Darstellung der Ermittler Gewinne in Höhe von mehreren Hunderttausend Dollar. Beasley habe als Gegenleistung den Erlass oder die Reduzierung von Spielschulden erhalten, die er bei Davis hatte.

Der Fall ist Teil einer großangelegten FBI-Untersuchung zu illegalen Sportwetten, in deren Rahmen bereits 34 Personen angeklagt wurden. Der frühere NBA-Profi Damon Jones bekannte sich im April der Verschwörung zum Überweisungsbetrug schuldig; Terry Rozier, derzeit bei den Miami Heat unter Vertrag, soll 100.000 Dollar Bestechungsgeld angenommen haben, um ein Spiel vorzeitig zu verlassen – sein Prozess ist für Februar 2027 angesetzt. Aus Sicht der US-Bundesstaatsanwaltschaft untergräbt das Vorgehen der Beschuldigten die Integrität des amerikanischen Sports. „Bestechung und Insider-Wettsysteme wie dieses, an denen ehemalige NBA-Spieler und ein aktueller Spieleragent beteiligt sind, schädigen das sportbegeisterte Publikum“, erklärte Joseph Nocella Jr., United States Attorney für den Eastern District of New York.

Beasleys Anwalt Steve Haney wies die Vorwürfe zurück. Eine Anklage sei lediglich ein einseitiges Dokument, das auf einem Anfangsverdacht beruhe, kein Beweis. Sein Mandant halte an der Unschuldsvermutung fest und werde sich im Laufe der Woche freiwillig den Behörden stellen. Die übrigen Beschuldigten wurden am Montag an verschiedenen Orten in den USA festgenommen und sollen in Brooklyn dem Haftrichter vorgeführt werden. Bei einer Verurteilung drohen jedem von ihnen bis zu 20 Jahre Haft wegen Überweisungsbetrugs und Geldwäsche sowie weitere fünf Jahre wegen Bestechung im Sport.

Für Malik Beasley, der in der Saison 2024/25 mit 319 verwandelten Dreipunktwürfen zu den besten Distanzschützen der Liga zählte, bleibt die sportliche Zukunft ungewiss. Seit Bekanntwerden der Ermittlungen hat er kein NBA-Spiel mehr bestritten; ein kurzes Engagement in Puerto Rico blieb Episode. Die Liga selbst hat sich zu den laufenden Verfahren bislang nicht öffentlich geäußert, doch die wiederholten Wettvergehen belasten das Verhältnis zwischen der NBA und der boomenden Sportwettenindustrie, die in den USA zunehmend reguliert wird.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Lateinamerikanische PresseAtlantische / angloamerikanische Presse
Lateinamerikanische Presse/ Markt
DistanzPragmatismus

Zwei ehemalige NBA-Spieler wurden im Rahmen einer bundesstaatlichen Untersuchung zu Sportwetten angeklagt. Die Anklage wirft einem von ihnen vor, während seiner Zeit bei den Milwaukee Bucks seine Leistung an Wetttrends angepasst zu haben. Die Ermittlungen werden mit weiteren Anklagepunkten fortgesetzt.

Atlantische / angloamerikanische Presse/ Sicherheit
EmpörungDringlichkeitAlarm

Der NBA-Wettskandal weitet sich aus, da Malik Beasley und Ed Davis angeklagt werden. Die Staatsanwaltschaft beschreibt ein System, bei dem Beasley seine Leistung absichtlich manipulierte, um Wettenden zu nutzen, gesteuert von einem Agenten und Mitverschwörern. Der Betrug in Höhe von Hunderttausenden Dollar untergräbt die Integrität des Profisports.

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Montag, 29. Juni 2026

Anklage gegen Ex-NBA-Spieler Beasley: Manipulierte Statistiken für Wettbetrug

Die US-Justiz wirft Malik Beasley und Ed Davis vor, durch abgesprochene Leistungsmanipulationen Hunderttausende Dollar bei Sportwetten ergaunert zu haben.

Die Karriere des neunfachen NBA-Veteranen Malik Beasley fand im Sommer 2024 ein jähes Ende, noch bevor die Detroit Pistons den unterschriftsreifen Dreijahresvertrag über 42 Millionen Dollar vollzogen. Die Bundesbehörden hatten den Klub über laufende Ermittlungen informiert, woraufhin das Angebot zurückgezogen wurde. Nun, mehr als ein Jahr später, hat eine Grand Jury im Eastern District von New York Anklage erhoben: Beasley, sein ehemaliger Mitspieler Ed Davis, der aktive Spieleragent Paolo Zamorano und drei weitere Männer sollen zwischen Dezember 2023 und April 2024 ein System betrieben haben, bei dem Beasley seine eigene Spielleistung gezielt an die Wettmärkte anpasste.

Laut der Anklageschrift fungierte Davis als „gatekeeper“ und Mittelsmann. Vor Partien der Milwaukee Bucks, für die Beasley in jener Saison auflief, soll dieser Davis mitgeteilt haben, ob er in bestimmten statistischen Kategorien – Punkte oder Rebounds – über- oder unterperformen würde. Vor dem Spiel gegen die Cleveland Cavaliers am 26. Januar 2024 kündigte Beasley an, bei den Rebounds unter der Erwartung zu bleiben; er griff sich schließlich drei Abpraller, einen weniger als die Wettlinie. Ähnliche Absprachen soll es für die Begegnungen mit den Charlotte Hornets am 27. Februar und den Los Angeles Clippers am 10. März gegeben haben. Die Mitangeklagten setzten auf diese sogenannten Prop Bets und erzielten nach Darstellung der Ermittler Gewinne in Höhe von mehreren Hunderttausend Dollar. Beasley habe als Gegenleistung den Erlass oder die Reduzierung von Spielschulden erhalten, die er bei Davis hatte.

Der Fall ist Teil einer großangelegten FBI-Untersuchung zu illegalen Sportwetten, in deren Rahmen bereits 34 Personen angeklagt wurden. Der frühere NBA-Profi Damon Jones bekannte sich im April der Verschwörung zum Überweisungsbetrug schuldig; Terry Rozier, derzeit bei den Miami Heat unter Vertrag, soll 100.000 Dollar Bestechungsgeld angenommen haben, um ein Spiel vorzeitig zu verlassen – sein Prozess ist für Februar 2027 angesetzt. Aus Sicht der US-Bundesstaatsanwaltschaft untergräbt das Vorgehen der Beschuldigten die Integrität des amerikanischen Sports. „Bestechung und Insider-Wettsysteme wie dieses, an denen ehemalige NBA-Spieler und ein aktueller Spieleragent beteiligt sind, schädigen das sportbegeisterte Publikum“, erklärte Joseph Nocella Jr., United States Attorney für den Eastern District of New York.

Beasleys Anwalt Steve Haney wies die Vorwürfe zurück. Eine Anklage sei lediglich ein einseitiges Dokument, das auf einem Anfangsverdacht beruhe, kein Beweis. Sein Mandant halte an der Unschuldsvermutung fest und werde sich im Laufe der Woche freiwillig den Behörden stellen. Die übrigen Beschuldigten wurden am Montag an verschiedenen Orten in den USA festgenommen und sollen in Brooklyn dem Haftrichter vorgeführt werden. Bei einer Verurteilung drohen jedem von ihnen bis zu 20 Jahre Haft wegen Überweisungsbetrugs und Geldwäsche sowie weitere fünf Jahre wegen Bestechung im Sport.

Für Malik Beasley, der in der Saison 2024/25 mit 319 verwandelten Dreipunktwürfen zu den besten Distanzschützen der Liga zählte, bleibt die sportliche Zukunft ungewiss. Seit Bekanntwerden der Ermittlungen hat er kein NBA-Spiel mehr bestritten; ein kurzes Engagement in Puerto Rico blieb Episode. Die Liga selbst hat sich zu den laufenden Verfahren bislang nicht öffentlich geäußert, doch die wiederholten Wettvergehen belasten das Verhältnis zwischen der NBA und der boomenden Sportwettenindustrie, die in den USA zunehmend reguliert wird.

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EmpörungDringlichkeitAlarm

Der NBA-Wettskandal weitet sich aus, da Malik Beasley und Ed Davis angeklagt werden. Die Staatsanwaltschaft beschreibt ein System, bei dem Beasley seine Leistung absichtlich manipulierte, um Wettenden zu nutzen, gesteuert von einem Agenten und Mitverschwörern. Der Betrug in Höhe von Hunderttausenden Dollar untergräbt die Integrität des Profisports.

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