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SportMontag, 29. Juni 2026

Brasiliens Angriffswucht trifft auf Japans Defensivkunst

Am zweiten Tag der K.-o.-Runde der WM 2026 stehen drei Duelle an, die das Achtelfinale formen – mit Brasilien, Deutschland und den Niederlanden als Favoriten.

Der zweite Tag der Finalrunden der Weltmeisterschaft 2026 begann in Houston mit einem Aufeinandertreffen, das Tempo und Taktik versprach: Brasilien, souveräner Sieger der Gruppe C, forderte Japan heraus, das als Zweiter der Gruppe F ungeschlagen in die K.-o.-Phase eingezogen war. Die Seleção hatte nach einem Auftaktremis gegen Marokko mit zwei 3:0-Erfolgen über Haiti und Schottland ihre Offensivstärke demonstriert, angeführt von Vinícius Júnior, der mit vier Treffern zu den besten Torschützen des Turniers zählte. Japan hingegen setzte auf ein kompaktes Kollektiv, das in der Vorrunde gegen die Niederlande (2:2) und Schweden (1:1) Widerstandsfähigkeit bewies und Tunesien mit 4:0 deklassierte. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams, ein Testspiel im Vorjahr, hatten die Japaner mit 3:2 für sich entschieden – eine Warnung für den Rekordweltmeister, der dennoch mit breiter Brust in die Partie ging.

Parallel dazu standen sich in Boston Deutschland und Paraguay gegenüber. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte die Gruppe E zwar als Erster abgeschlossen, doch die 1:2-Niederlage gegen Ecuador zum Abschluss der Vorrunde offenbarte defensive Anfälligkeiten, die zuvor beim 7:1 gegen Curaçao und dem knappen 2:1 gegen die Elfenbeinküste kaschiert worden waren. Paraguay, das als einer der besten Gruppendritten weitergekommen war, hatte sich nach einer 1:4-Auftaktpleite gegen die USA mit einem 1:0 gegen die Türkei und einem Remis gegen Australien stabilisiert. Die Südamerikaner um Trainer Gustavo Alfaro setzten auf Konter und eine kompakte Defensive, um die favorisierten Europäer zu überraschen.

Den Abschluss des Spieltags bildete in Monterrey das Duell zwischen den Niederlanden und Marokko. Beide Teams waren mit sieben Punkten und ohne Niederlage durch die Gruppenphase marschiert. Die Elftal hatte mit zehn Toren in drei Spielen – darunter ein 5:1 gegen Schweden – ihre offensive Durchschlagskraft unterstrichen, während Marokko nach einem 1:1 gegen Brasilien und zwei weiteren ungefährdeten Siegen als zweitstärkste Kraft der Gruppe C galt. Der Sieger dieser Partie trifft im Achtelfinale auf Kanada, das sich am Vortag mit einem späten Tor von Stephen Eustáquio gegen Südafrika durchgesetzt hatte.

Für die Gewinner des Tages zeichneten sich bereits die nächsten Hürden ab: Der Sieger aus Brasilien gegen Japan bekommt es mit dem Gewinner der Partie Elfenbeinküste gegen Norwegen zu tun, während Deutschland oder Paraguay im Achtelfinale auf einen noch zu ermittelnden Gegner treffen. Die K.-o.-Phase des ersten 48er-Turniers der WM-Geschichte nahm damit weiter Fahrt auf.

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Montag, 29. Juni 2026

Brasiliens Angriffswucht trifft auf Japans Defensivkunst

Am zweiten Tag der K.-o.-Runde der WM 2026 stehen drei Duelle an, die das Achtelfinale formen – mit Brasilien, Deutschland und den Niederlanden als Favoriten.

Der zweite Tag der Finalrunden der Weltmeisterschaft 2026 begann in Houston mit einem Aufeinandertreffen, das Tempo und Taktik versprach: Brasilien, souveräner Sieger der Gruppe C, forderte Japan heraus, das als Zweiter der Gruppe F ungeschlagen in die K.-o.-Phase eingezogen war. Die Seleção hatte nach einem Auftaktremis gegen Marokko mit zwei 3:0-Erfolgen über Haiti und Schottland ihre Offensivstärke demonstriert, angeführt von Vinícius Júnior, der mit vier Treffern zu den besten Torschützen des Turniers zählte. Japan hingegen setzte auf ein kompaktes Kollektiv, das in der Vorrunde gegen die Niederlande (2:2) und Schweden (1:1) Widerstandsfähigkeit bewies und Tunesien mit 4:0 deklassierte. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams, ein Testspiel im Vorjahr, hatten die Japaner mit 3:2 für sich entschieden – eine Warnung für den Rekordweltmeister, der dennoch mit breiter Brust in die Partie ging.

Parallel dazu standen sich in Boston Deutschland und Paraguay gegenüber. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte die Gruppe E zwar als Erster abgeschlossen, doch die 1:2-Niederlage gegen Ecuador zum Abschluss der Vorrunde offenbarte defensive Anfälligkeiten, die zuvor beim 7:1 gegen Curaçao und dem knappen 2:1 gegen die Elfenbeinküste kaschiert worden waren. Paraguay, das als einer der besten Gruppendritten weitergekommen war, hatte sich nach einer 1:4-Auftaktpleite gegen die USA mit einem 1:0 gegen die Türkei und einem Remis gegen Australien stabilisiert. Die Südamerikaner um Trainer Gustavo Alfaro setzten auf Konter und eine kompakte Defensive, um die favorisierten Europäer zu überraschen.

Den Abschluss des Spieltags bildete in Monterrey das Duell zwischen den Niederlanden und Marokko. Beide Teams waren mit sieben Punkten und ohne Niederlage durch die Gruppenphase marschiert. Die Elftal hatte mit zehn Toren in drei Spielen – darunter ein 5:1 gegen Schweden – ihre offensive Durchschlagskraft unterstrichen, während Marokko nach einem 1:1 gegen Brasilien und zwei weiteren ungefährdeten Siegen als zweitstärkste Kraft der Gruppe C galt. Der Sieger dieser Partie trifft im Achtelfinale auf Kanada, das sich am Vortag mit einem späten Tor von Stephen Eustáquio gegen Südafrika durchgesetzt hatte.

Für die Gewinner des Tages zeichneten sich bereits die nächsten Hürden ab: Der Sieger aus Brasilien gegen Japan bekommt es mit dem Gewinner der Partie Elfenbeinküste gegen Norwegen zu tun, während Deutschland oder Paraguay im Achtelfinale auf einen noch zu ermittelnden Gegner treffen. Die K.-o.-Phase des ersten 48er-Turniers der WM-Geschichte nahm damit weiter Fahrt auf.

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