
Messi vor historischem Torrekord – Argentinien trifft in Dallas auf Österreich
Der amtierende Weltmeister kann mit einem Sieg das Achtelfinale erreichen, während Lionel Messi nur noch einen Treffer benötigt, um alleiniger Rekordtorschütze der WM-Geschichte zu werden.
Im AT&T Stadium von Arlington, Texas, steht am Montagabend (Ortszeit) nicht nur die vorzeitige Qualifikation für die K.-o.-Runde auf dem Spiel, sondern auch ein Kapitel Fußballgeschichte. Lionel Messi, Kapitän Argentiniens, hat mit seinem Hattrick zum 3:0-Auftaktsieg gegen Algerien den deutschen Rekord von Miroslav Klose (16 Tore) eingestellt. Ein weiterer Treffer gegen Österreich würde den bald 39-Jährigen zum alleinigen Spitzenreiter der ewigen WM-Torschützenliste machen. Gleichzeitig könnte er mit einem 17. Sieg auch Kloses Bestmarke für die meisten gewonnenen WM-Partien überbieten.
Beide Mannschaften starteten mit drei Punkten in die Gruppe J. Argentinien dominierte Algerien nach Belieben und ließ keinen einzigen Schuss auf das eigene Tor zu. Das Mittelfeld um Alexis Mac Allister, Enzo Fernández und Rodrigo De Paul kontrollierte das Geschehen, während Messi mit drei Treffern – darunter ein Weitschuss von außerhalb des Strafraums – die Partie entschied. Österreich setzte sich seinerseits mit 3:1 gegen WM-Neuling Jordanien durch, benötigte dafür aber ein Eigentor und einen späten Elfmeter von Marko Arnautović. Trainer Ralf Rangnick kündigte an, sein Team müsse „die beste Leistung abrufen, die es je gezeigt hat“, um den Titelverteidiger zu bezwingen.
Aus taktischer Sicht prallen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Während Argentinien unter Lionel Scaloni auf kontrollierten Ballbesitz und die individuelle Klasse seiner Offensivkräfte setzt, vertraut Österreich auf das von Rangnick geprägte intensive Pressing und schnelle Umschaltmomente. Die südamerikanischen Medien betonen die defensive Stabilität der Albiceleste, die seit sieben WM-Spielen ungeschlagen ist. In Europa wird dagegen die physische Wucht des österreichischen Mittelfelds um Marcel Sabitzer und Konrad Laimer als möglicher Schlüssel gesehen, um Messis Wirkungskreis einzuengen. Verletzungsbedingt muss Argentinien auf Rechtsverteidiger Gonzalo Montiel verzichten, für den Nahuel Molina aufläuft. Bei Österreich ist der Einsatz von Stefan Posch trotz eines Kieferbruchs offen.
Neben der sportlichen Dimension ist die Partie auch emotional aufgeladen. Messi hatte nach seinem ersten Tor gegen Algerien Tränen in den Augen; später wurde bekannt, dass sein Vater gesundheitliche Probleme hat. Das Team stellte sich geschlossen hinter seinen Kapitän. Zudem jährt sich am Spieltag zum 40. Mal Diego Maradonas „Hand Gottes“-Tor gegen England bei der WM 1986 – ein Datum, das in der argentinischen Berichterstattung breiten Raum einnimmt und der Begegnung zusätzliche symbolische Bedeutung verleiht.
Der Sieger des Duells wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ticket für das neu eingeführte Sechzehntelfinale lösen. Sollte Argentinien gewinnen und Jordanien zeitgleich nicht gegen Algerien siegen, wäre den Südamerikanern der Gruppensieg bereits vor dem letzten Spieltag sicher. Für Österreich, das erstmals seit 1998 wieder an einer WM teilnimmt, wäre ein Erfolg der größte Schritt in Richtung der ersten K.-o.-Runden-Teilnahme seit 1982.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Argentiniens Nationalmannschaft trifft nach einem glanzvollen Auftakt mit Messis Hattrick in einem entscheidenden Gruppenspiel auf Österreich. Ein Sieg würde die Qualifikation für die nächste Runde praktisch sichern, und die Berichterstattung liefert alle praktischen Informationen, damit Fans das Spiel live und kostenlos verfolgen können. Die Erzählung ist von Triumph und pragmatischem Selbstvertrauen geprägt, ganz aus der Perspektive der Albiceleste.
Das Duell Argentinien-Österreich wird als neutrales Sportereignis dargestellt, bei dem Messi einen historischen Rekord einstellen oder brechen könnte. Die Medien bieten Spielprognosen, Sendezeiten und kurze Analysen, ohne Partei zu ergreifen. Der Ton ist distanziert und pragmatisch, das Spiel wird als einer von vielen Schritten im Turnier behandelt.
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