
Erster Test des US-Raketenabwehrsystems „Golden Dome“ – Pentagon spricht von vollem Erfolg
Die USA haben erstmals das mehrschichtige Abwehrsystem getestet, das mit weltraumgestützten Komponenten das gesamte Staatsgebiet schützen soll; Russland und China sehen darin eine tiefgreifende Destabilisierung.
Die Vereinigten Staaten haben nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth einen ersten umfassenden Test des Raketenabwehrprojekts „Golden Dome for America“ erfolgreich abgeschlossen. Hegseth, der persönlich auf dem Testgelände White Sands in New Mexico anwesend war, erklärte auf der Plattform X, es seien fortschrittliche Technologien gerichteter Energie – darunter Laser- und Mikrowellenwaffen – sowie ein dynamisches autonomes Verteidigungs- und Zerstörungssystem (DDAD) zum Einsatz gekommen. Das System habe mehrere anfliegende Drohnen und Marschflugkörper autonom erfasst, verfolgt und zerstört. Der Minister sprach von einem „historischen Meilenstein“, der durch den „Big Beautiful Bill“ finanziert worden sei, und zog eine direkte Linie zur Strategischen Verteidigungsinitiative (SDI) von Präsident Ronald Reagan.
Aus Washingtoner Sicht markiert der Test einen entscheidenden Schritt hin zu einer flächendeckenden mehrschichtigen Raketenabwehr, die das gesamte Territorium der USA vor ballistischen, hyperschall- und marschflugkörperbasierten Angriffen schützen soll. Das im Januar 2025 von Präsident Donald Trump per Dekret angestoßene Programm – ursprünglich in Anlehnung an das israelische System „Iron Dome“ benannt, später zur Vermeidung von Verwechslungen umbenannt – sieht boden-, see- und weltraumgestützte Abfangkomponenten vor. Das Haushaltsbüro des Kongresses (CBO) beziffert die Kosten für Aufbau und zwanzigjährigen Betrieb auf 1,2 Billionen Dollar, während die Trump-Administration zunächst von rund 175 Milliarden Dollar ausging. Allein das Netz weltraumgestützter Abfangsysteme wird vom CBO mit 542 Milliarden Dollar veranschlagt.
Außerhalb der Vereinigten Staaten stößt das Projekt auf scharfe Kritik. In einer gemeinsamen Erklärung vom Mai 2025 bezeichneten Russland und China das Programm als „zutiefst destabilisierend“; es stärke das Arsenal für Kampfhandlungen im Weltraum und verwandle diesen in eine Arena bewaffneter Konfrontation. Pjöngjang schloss sich dieser Bewertung an und erklärte, das System bedrohe die Sicherheit der mit den USA verfeindeten Staaten und sei nicht defensiv, sondern offensiv ausgerichtet. Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte im März 2025, die für 2028 geplante Stationierung weltraumgestützter Abfangmittel berge erhebliche Risiken einer Militarisierung des Kosmos. Der russische Botschafter in Washington, Alexander Dartschiev, fügte hinzu, der „Golden Dome“ verzögere den Dialog über strategische Stabilität zwischen beiden Ländern.
Die nun erprobten Waffensysteme umfassen nach übereinstimmenden Medienberichten mehrere Hochenergielaser-Modelle, darunter eine auf dem LOCUST-System von AeroVironment basierende Armeeversion, eine Variante des Unternehmens nLight sowie den „Valkyrie“-Laser von Lockheed Martin. Gerichtete Energie gilt im Pentagon als vergleichsweise kostengünstiges Mittel zur Abwehr von Drohnenschwärmen und wird in eine mehrstufige Verteidigungsarchitektur eingebettet. Für das Haushaltsjahr 2027 hat die Regierung Trump mehr als zwei Milliarden Dollar für Entwicklungen im Bereich gerichteter Energie beantragt. Die Erprobung fand vor dem Hintergrund anhaltender innenpolitischer Debatten um Hegseths Führung statt; dem früheren Fox-News-Moderator und Veteranen werden mangelnde Managementerfahrung sowie Vorwürfe finanzieller Unregelmäßigkeiten und sexueller Belästigung entgegengehalten, die er bestreitet.
Das Dossier bleibt international umstritten. Während das Pentagon die Einsatzfähigkeit des „Golden Dome“ als planmäßig bezeichnet, sehen Rüstungskontrollkreise in Moskau und Peking die Gefahr eines neuen Rüstungswettlaufs im All. Konkrete nächste Schritte auf diplomatischer Ebene sind nicht bekannt; die für strategische Stabilität zuständigen Gesprächskanäle zwischen Washington und Moskau liegen nach russischen Angaben derzeit brach.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Die USA haben erstmals auf höchster Ebene Laser- und Mikrowellenwaffen getestet, wobei der Pentagon-Chef persönlich anwesend war. Auch der erfolgreiche erste Test des Raketenabwehrsystems 'Golden Dome' wurde bekannt gegeben, das fortschrittliche gerichtete Energie und autonome Abfangtechnik nutzt. Moskau betrachtet diese Entwicklungen als bedeutenden Schritt im US-Rüstungsaufbau und äußert Besorgnis über eine neue Phase des Wettrüstens.
Der erste Test des Raketenabwehrsystems 'Golden Dome for America' war ein voller Erfolg und wurde als historischer Meilenstein gefeiert. Mit modernster gerichteter Energie und einem dynamischen autonomen Neutralisierungssystem fing es mehrere anfliegende Bedrohungen fehlerfrei ab. Der durch das wegweisende Haushaltsgesetz finanzierte Erfolg bringt die USA einem umfassenden Raketenschutzschild für das Heimatland näher.
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