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Englands torloses Remis gegen Ghana: Kane vergibt spät – und ein Schamane sorgt für Aufsehen

Nach einem dominanten, aber glücklosen Auftritt bleibt England im zweiten WM-Gruppenspiel ohne Torerfolg; die kuriosen Behauptungen eines selbsternannten Hexers werden zur Randnotiz.

Das 0:0 zwischen England und Ghana am zweiten Spieltag der Gruppe L endete mit einer Szene, die dem englischen Kapitän Harry Kane so selten unterläuft: In der 87. Minute köpfte Nico O’Reilly an die Querlatte, der Abpraller fiel Kane sechs Meter vor dem Tor vor die Füße – und der Stürmer des FC Bayern jagte den Ball über das leere Gehäuse. Es war der letzte Höhepunkt einer Partie, in der England 78,8 Prozent Ballbesitz verzeichnete, den höchsten Wert einer Mannschaft in einem torlosen WM-Spiel seit 1966, aber aus 19 Torschüssen nur vier auf das ghanaische Tor brachte.

Die Engländer, die zum Auftakt Kroatien mit 4:2 bezwungen hatten, kontrollierten die Begegnung im Gillette Stadium nahe Boston über weite Strecken, fanden jedoch kaum Mittel gegen die disziplinierte Defensive der von Carlos Queiroz trainierten Ghanaer. Kane selbst blieb über 90 Minuten auffällig blass: Er berührte den Ball lediglich 19 Mal und gab nur einen einzigen Torschuss ab, der das Ziel verfehlte. Ghana, das sein erstes Gruppenspiel gegen Panama mit 1:0 gewonnen hatte, verteidigte kompakt und setzte auf Konter, die jedoch ebenso wenig zu zwingenden Abschlüssen führten.

Abseits des Rasens erhielt die Partie eine folkloristische Note, die vor allem in ghanaischen und internationalen sozialen Medien für Aufsehen sorgte. Der selbsternannte spirituelle Heiler Nana Kwaku Bonsam, der bereits vor der WM 2014 behauptet hatte, eine Knieverletzung Cristiano Ronaldos beeinflusst zu haben, erklärte vor dem Anpfiff, er habe einen Fluch auf Kane gelegt, um dessen Torerfolg zu verhindern. Nach dem Abpfiff veröffentlichte er ein Video, in dem er den Stürmer symbolisch „befreite“, damit dieser im nächsten Spiel wieder treffen könne. Während ghanaische Anhänger die Anekdote feierten, verwiesen britische Experten wie die früheren Nationalspieler Jamie Carragher und Wayne Rooney auf taktische Gründe für Englands Stagnation.

Kane selbst zeigte sich nach der Partie gelassen: „Ich hatte eine gute Chance am Ende, und normalerweise mache ich die rein. Aber als Stürmer weiß man, dass nicht immer alles klappt.“ Auch Trainer Thomas Tuchel sprach von einem „Dämpfer“, betonte jedoch, dass sein Team genug Standardsituationen gehabt habe, um das Spiel zu entscheiden. In englischen Analysen wurde die Leistung als „Southgate-Performance“ charakterisiert – eine Anspielung auf die oft als zu vorsichtig empfundene Spielweise unter Tuchels Vorgänger Gareth Southgate.

Durch das Remis verpasste England den vorzeitigen Einzug in die Runde der letzten 32. Beide Teams führen die Gruppe L nun mit vier Punkten an, England dank der besseren Tordifferenz vor Ghana. Am Samstag trifft England im MetLife Stadium auf Panama, während Ghana zeitgleich gegen Kroatien antritt. Ein Sieg würde England den Gruppensieg und das sichere Weiterkommen bescheren – unabhängig von etwaigen spirituellen Interventionen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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48%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Südostasiatische PresseLateinamerikanische Presse
Südostasiatische Presse
IronieSkepsis

Das torlose Unentschieden zwischen England und Ghana wurde durch die Behauptung eines örtlichen Schamanen gewürzt, er habe Harry Kane verhext. Der Stürmer vergab eine Großchance aus sechs Metern, und die Legende des Fluchs verbreitete sich – mit einer Mischung aus Skepsis und Belustigung aufgenommen.

Lateinamerikanische Presse/ Markt
IronieSchadenfreude

Der Fluch des ghanaischen Hexendoktors auf Harry Kane ging viral, nachdem der Stürmer eine leere Torchance vergab und England 0:0 spielte. Die Geschichte trieft vor Ironie und einer Prise Schadenfreude und erinnert an die frühere 'Arbeit' des Heilers an Cristiano Ronaldo.

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Mittwoch, 24. Juni 2026

Englands torloses Remis gegen Ghana: Kane vergibt spät – und ein Schamane sorgt für Aufsehen

Nach einem dominanten, aber glücklosen Auftritt bleibt England im zweiten WM-Gruppenspiel ohne Torerfolg; die kuriosen Behauptungen eines selbsternannten Hexers werden zur Randnotiz.

Das 0:0 zwischen England und Ghana am zweiten Spieltag der Gruppe L endete mit einer Szene, die dem englischen Kapitän Harry Kane so selten unterläuft: In der 87. Minute köpfte Nico O’Reilly an die Querlatte, der Abpraller fiel Kane sechs Meter vor dem Tor vor die Füße – und der Stürmer des FC Bayern jagte den Ball über das leere Gehäuse. Es war der letzte Höhepunkt einer Partie, in der England 78,8 Prozent Ballbesitz verzeichnete, den höchsten Wert einer Mannschaft in einem torlosen WM-Spiel seit 1966, aber aus 19 Torschüssen nur vier auf das ghanaische Tor brachte.

Die Engländer, die zum Auftakt Kroatien mit 4:2 bezwungen hatten, kontrollierten die Begegnung im Gillette Stadium nahe Boston über weite Strecken, fanden jedoch kaum Mittel gegen die disziplinierte Defensive der von Carlos Queiroz trainierten Ghanaer. Kane selbst blieb über 90 Minuten auffällig blass: Er berührte den Ball lediglich 19 Mal und gab nur einen einzigen Torschuss ab, der das Ziel verfehlte. Ghana, das sein erstes Gruppenspiel gegen Panama mit 1:0 gewonnen hatte, verteidigte kompakt und setzte auf Konter, die jedoch ebenso wenig zu zwingenden Abschlüssen führten.

Abseits des Rasens erhielt die Partie eine folkloristische Note, die vor allem in ghanaischen und internationalen sozialen Medien für Aufsehen sorgte. Der selbsternannte spirituelle Heiler Nana Kwaku Bonsam, der bereits vor der WM 2014 behauptet hatte, eine Knieverletzung Cristiano Ronaldos beeinflusst zu haben, erklärte vor dem Anpfiff, er habe einen Fluch auf Kane gelegt, um dessen Torerfolg zu verhindern. Nach dem Abpfiff veröffentlichte er ein Video, in dem er den Stürmer symbolisch „befreite“, damit dieser im nächsten Spiel wieder treffen könne. Während ghanaische Anhänger die Anekdote feierten, verwiesen britische Experten wie die früheren Nationalspieler Jamie Carragher und Wayne Rooney auf taktische Gründe für Englands Stagnation.

Kane selbst zeigte sich nach der Partie gelassen: „Ich hatte eine gute Chance am Ende, und normalerweise mache ich die rein. Aber als Stürmer weiß man, dass nicht immer alles klappt.“ Auch Trainer Thomas Tuchel sprach von einem „Dämpfer“, betonte jedoch, dass sein Team genug Standardsituationen gehabt habe, um das Spiel zu entscheiden. In englischen Analysen wurde die Leistung als „Southgate-Performance“ charakterisiert – eine Anspielung auf die oft als zu vorsichtig empfundene Spielweise unter Tuchels Vorgänger Gareth Southgate.

Durch das Remis verpasste England den vorzeitigen Einzug in die Runde der letzten 32. Beide Teams führen die Gruppe L nun mit vier Punkten an, England dank der besseren Tordifferenz vor Ghana. Am Samstag trifft England im MetLife Stadium auf Panama, während Ghana zeitgleich gegen Kroatien antritt. Ein Sieg würde England den Gruppensieg und das sichere Weiterkommen bescheren – unabhängig von etwaigen spirituellen Interventionen.

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Das torlose Unentschieden zwischen England und Ghana wurde durch die Behauptung eines örtlichen Schamanen gewürzt, er habe Harry Kane verhext. Der Stürmer vergab eine Großchance aus sechs Metern, und die Legende des Fluchs verbreitete sich – mit einer Mischung aus Skepsis und Belustigung aufgenommen.

Lateinamerikanische Presse/ Markt
IronieSchadenfreude

Der Fluch des ghanaischen Hexendoktors auf Harry Kane ging viral, nachdem der Stürmer eine leere Torchance vergab und England 0:0 spielte. Die Geschichte trieft vor Ironie und einer Prise Schadenfreude und erinnert an die frühere 'Arbeit' des Heilers an Cristiano Ronaldo.

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