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SportDienstag, 23. Juni 2026

Algerien bezwingt Jordanien nach Rückstand und wahrt die Chance auf das Achtelfinale

Zwei Treffer nach Eckbällen in der Schlussphase drehen die Partie und eliminieren den WM-Debütanten – nun entscheidet das Duell mit Österreich über das Weiterkommen.

Mit einem späten Doppelschlag hat Algerien am Montagabend (Ortszeit) in Santa Clara, Kalifornien, eine drohende Niederlage abgewendet und Jordanien mit 2:1 besiegt. Die nordafrikanische Auswahl lag nach einem Tor von Nizar Al-Rashdan in der 36. Minute zur Halbzeit zurück, erzwang jedoch durch Treffer von Nadhir Benbouali (69.) und Amine Gouiri (82.) die Wende. Für Jordanien, das zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, bedeutet die zweite Niederlage im zweiten Gruppenspiel das vorzeitige Ausscheiden aus dem Turnier.

Die Partie begann mit algerischer Feldüberlegenheit, doch die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic ließ vor der Pause mehrere hochkarätige Chancen ungenutzt. Kapitän Riyad Mahrez scheiterte zweimal freistehend am jordanischen Torhüter Yazeed Abulaila (20. und 33. Minute). Auf der Gegenseite nutzte Jordanien einen Ballverlust im algerischen Aufbauspiel zum Führungstreffer: Mousa Al-Tamari legte quer, Al-Rashdan traf mit einem platzierten Rechtsschuss ins untere Eck. Nach dem Seitenwechsel intensivierte Algerien den Druck und fand den Ausgleich durch einen Eckball von Mahrez, den der eingewechselte Benbouali per Kopf verwertete. Dreizehn Minuten später sorgte ein weiterer Eckstoß – diesmal von Anis Hadj Moussa getreten und von Ramy Bensebaini abgefälscht – für die Vorlage, die Gouiri aus kurzer Distanz zum Siegtreffer einschob.

Durch den Erfolg rückt Algerien in der Gruppe J mit drei Punkten auf den zweiten Rang vor, punktgleich mit Österreich, das zuvor Argentinien mit 0:2 unterlegen war. Argentinien führt die Tabelle mit sechs Zählern an und hat sich bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Jordanien bleibt ohne Punkt und kann auch bei einem Sieg im letzten Spiel gegen Argentinien aufgrund des direkten Vergleichs nicht mehr auf einen der ersten beiden Plätze vorrücken. Die algerische Mannschaft, die zum Auftakt mit 0:3 gegen Argentinien verloren hatte, wahrt damit die Möglichkeit, als Gruppenzweiter oder als einer der besten Gruppendritten in die K.-o.-Runde einzuziehen.

Für das abschließende Gruppenspiel am Samstag in Kansas City erhält die Begegnung mit Österreich eine historische Note. Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien schieden die Algerier unter Umständen aus, die als „Schande von Gijón“ in die Fußballgeschichte eingingen: Ein als Absprache empfundenes 1:0 zwischen Österreich und der Bundesrepublik Deutschland ließ beide europäischen Teams auf Kosten Algeriens weiterkommen. Ein algerischer Erfolg gegen Österreich würde nicht nur den Einzug in die Runde der letzten 32 bedeuten, sondern auch eine späte sportliche Genugtuung darstellen. Jordanien verabschiedet sich zeitgleich in Arlington, Texas, gegen Argentinien und dessen Kapitän Lionel Messi, der mit nunmehr 18 Treffern zum alleinigen Rekordtorschützen der WM-Geschichte aufgestiegen ist.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 6 Sprachen

35%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Arabische Levante-Maghreb-PresseLateinamerikanische Presse
Arabische Levante-Maghreb-Presse
TriumphDringlichkeit

Algerien, nach der Niederlage gegen Argentinien mit dem Rücken zur Wand, zeigte Charakter und besiegte Jordanien mit 2:1, womit es sein Schicksal in den eigenen Händen hält. Die Tore von Benbouali und Gouiri in der zweiten Halbzeit drehten die Führung von Al-Rashdan und belebten die Kampagne der Fennecs vor dem entscheidenden Duell mit Österreich. Die algerischen Fans erlebten eine hochspannende Nacht, die mit einem kostbaren Sieg endete.

Lateinamerikanische Presse/ Markt
DistanzPragmatismus

Algeriens 2:1-Comeback-Sieg gegen Jordanien eliminierte die asiatischen Debütanten und bestätigte Argentiniens ersten Platz in Gruppe J. Die Afrikaner, die zum Auftakt gegen Argentinien verloren hatten, drehten den Rückstand mit Toren von Benbouali und Gouiri und wahrten ihre eigenen Chancen. Argentinien, bereits qualifiziert, beobachtet den Kampf zwischen Algerien und Österreich um Platz zwei.

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Dienstag, 23. Juni 2026

Algerien bezwingt Jordanien nach Rückstand und wahrt die Chance auf das Achtelfinale

Zwei Treffer nach Eckbällen in der Schlussphase drehen die Partie und eliminieren den WM-Debütanten – nun entscheidet das Duell mit Österreich über das Weiterkommen.

Mit einem späten Doppelschlag hat Algerien am Montagabend (Ortszeit) in Santa Clara, Kalifornien, eine drohende Niederlage abgewendet und Jordanien mit 2:1 besiegt. Die nordafrikanische Auswahl lag nach einem Tor von Nizar Al-Rashdan in der 36. Minute zur Halbzeit zurück, erzwang jedoch durch Treffer von Nadhir Benbouali (69.) und Amine Gouiri (82.) die Wende. Für Jordanien, das zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, bedeutet die zweite Niederlage im zweiten Gruppenspiel das vorzeitige Ausscheiden aus dem Turnier.

Die Partie begann mit algerischer Feldüberlegenheit, doch die Mannschaft von Trainer Vladimir Petkovic ließ vor der Pause mehrere hochkarätige Chancen ungenutzt. Kapitän Riyad Mahrez scheiterte zweimal freistehend am jordanischen Torhüter Yazeed Abulaila (20. und 33. Minute). Auf der Gegenseite nutzte Jordanien einen Ballverlust im algerischen Aufbauspiel zum Führungstreffer: Mousa Al-Tamari legte quer, Al-Rashdan traf mit einem platzierten Rechtsschuss ins untere Eck. Nach dem Seitenwechsel intensivierte Algerien den Druck und fand den Ausgleich durch einen Eckball von Mahrez, den der eingewechselte Benbouali per Kopf verwertete. Dreizehn Minuten später sorgte ein weiterer Eckstoß – diesmal von Anis Hadj Moussa getreten und von Ramy Bensebaini abgefälscht – für die Vorlage, die Gouiri aus kurzer Distanz zum Siegtreffer einschob.

Durch den Erfolg rückt Algerien in der Gruppe J mit drei Punkten auf den zweiten Rang vor, punktgleich mit Österreich, das zuvor Argentinien mit 0:2 unterlegen war. Argentinien führt die Tabelle mit sechs Zählern an und hat sich bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Jordanien bleibt ohne Punkt und kann auch bei einem Sieg im letzten Spiel gegen Argentinien aufgrund des direkten Vergleichs nicht mehr auf einen der ersten beiden Plätze vorrücken. Die algerische Mannschaft, die zum Auftakt mit 0:3 gegen Argentinien verloren hatte, wahrt damit die Möglichkeit, als Gruppenzweiter oder als einer der besten Gruppendritten in die K.-o.-Runde einzuziehen.

Für das abschließende Gruppenspiel am Samstag in Kansas City erhält die Begegnung mit Österreich eine historische Note. Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien schieden die Algerier unter Umständen aus, die als „Schande von Gijón“ in die Fußballgeschichte eingingen: Ein als Absprache empfundenes 1:0 zwischen Österreich und der Bundesrepublik Deutschland ließ beide europäischen Teams auf Kosten Algeriens weiterkommen. Ein algerischer Erfolg gegen Österreich würde nicht nur den Einzug in die Runde der letzten 32 bedeuten, sondern auch eine späte sportliche Genugtuung darstellen. Jordanien verabschiedet sich zeitgleich in Arlington, Texas, gegen Argentinien und dessen Kapitän Lionel Messi, der mit nunmehr 18 Treffern zum alleinigen Rekordtorschützen der WM-Geschichte aufgestiegen ist.

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
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TriumphDringlichkeit

Algerien, nach der Niederlage gegen Argentinien mit dem Rücken zur Wand, zeigte Charakter und besiegte Jordanien mit 2:1, womit es sein Schicksal in den eigenen Händen hält. Die Tore von Benbouali und Gouiri in der zweiten Halbzeit drehten die Führung von Al-Rashdan und belebten die Kampagne der Fennecs vor dem entscheidenden Duell mit Österreich. Die algerischen Fans erlebten eine hochspannende Nacht, die mit einem kostbaren Sieg endete.

Lateinamerikanische Presse/ Markt
DistanzPragmatismus

Algeriens 2:1-Comeback-Sieg gegen Jordanien eliminierte die asiatischen Debütanten und bestätigte Argentiniens ersten Platz in Gruppe J. Die Afrikaner, die zum Auftakt gegen Argentinien verloren hatten, drehten den Rückstand mit Toren von Benbouali und Gouiri und wahrten ihre eigenen Chancen. Argentinien, bereits qualifiziert, beobachtet den Kampf zwischen Algerien und Österreich um Platz zwei.

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