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Portugal vor dem Duell mit Usbekistan: Ronaldo im Fokus der Kritik

Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo steht Portugal im zweiten Gruppenspiel gegen Usbekistan unter Druck – und Cristiano Ronaldo im Zentrum der Debatte.

Das Unentschieden gegen den Außenseiter aus Zentralafrika hat die Erwartungen an die Seleção das Quinas jäh gedämpft. Joao Neves brachte Portugal in der sechsten Minute in Führung, doch Yoane Wissa glich noch vor der Pause aus. In der zweiten Halbzeit gelang es der Mannschaft von Roberto Martínez nicht, aus 75 Prozent Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von über 92 Prozent Kapital zu schlagen. Nur ein einziger Schuss fand den Weg auf das Tor von Kongo – ein historisch schwacher Wert für ein Team, das in der Offensive mit Bruno Fernandes, Bernardo Silva und Cristiano Ronaldo gespickt ist. Ronaldo selbst blieb ohne Torschuss auf das Gehäuse, seine drei Abschlüsse verfehlten allesamt das Ziel. In indonesischen und malaysischen Medien wurde der 41-Jährige daraufhin scharf attackiert; Kommentatoren sprachen von einer „haram boros peluang“, einer unverzeihlichen Chancenvergeudung.

Roberto Martínez wies die Kritik an seinem Kapitän entschieden zurück. Auf der Pressekonferenz in Houston betonte der spanische Coach, Ronaldo sei „ein Vorbild“ und öffne mit seiner Bewegung Räume wie kaum ein anderer. Die Zahlen der vergangenen 32 Länderspiele belegten dies. Martínez räumte ein, dass sein Team nach einer starken Anfangsphase die Struktur verloren habe, zeigte sich aber überzeugt, dass die Mannschaft „geeinter denn je“ sei. Die „Spannung und der Lärm“ gehörten zu einem Weltcup dazu, so der Trainer, doch in der Kabine herrsche Ruhe. Aus italienischer Perspektive wurde derweil vermerkt, dass Ronaldo seit Oktober 2025 nicht mehr für Portugal getroffen hat und seine Torflaute bei Weltmeisterschaften anhält – seit dem Treffer gegen Ghana 2022 wartet er auf einen weiteren Treffer auf der größten Bühne.

Usbekistan, das seine erste WM-Teilnahme überhaupt bestreitet, geht mit einer 1:3-Niederlage gegen Kolumbien in die Partie. Der von Fabio Cannavaro trainierte Außenseiter zeigte dabei durchaus offensive Ansätze: Acht Abschlüsse und ein historisches Tor durch Abbosbek Fayzullaev unterstrichen den Mut der „Weißen Wölfe“. Cannavaro warnte vor dem Duell mit Portugal eindringlich vor Ronaldo: „Wir müssen im Strafraum sehr vorsichtig sein, denn er kann in jeder Situation treffen – bei Freistößen, bei Ecken.“ Zugleich betonte der italienische Weltmeister von 2006, dass seine Mannschaft ohne Furcht antreten werde. In südamerikanischen und indischen Vorberichten wurde die taktische Disziplin Usbekistans hervorgehoben, die vor allem auf schnelles Umschaltspiel setzt.

Für Portugal geht es in der Partie, die am Dienstagabend um 19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit im Houston Stadium angepfiffen wird, um weit mehr als nur drei Punkte. Nach dem Fehlstart und dem Sieg Kolumbiens im Parallelspiel droht bei einer weiteren Punkteteilung das frühe Aus in der Gruppenphase. Die Statistik offenbart die Schwäche: Portugal gab gegen Kongo weniger Torschüsse ab als der Gegner, obwohl es den Ball dominierte – ein Novum seit 1966. Die xG-Werte (0,65 zu 0,87) untermauern die mangelnde Durchschlagskraft. Sollte Ronaldo erneut leer ausgehen, würde sich der Abstand zu Lionel Messi, der mit 18 Treffern nun alleiniger Rekordtorschütze der WM-Geschichte ist, weiter vergrößern. Die nächste konkrete sportliche Konsequenz ist die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel: Nur ein Sieg hält Portugal im Rennen um den direkten Einzug in die K.-o.-Runde, wo Kolumbien bereits mit drei Punkten vorangeht.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 2 Sprachen

28%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Südostasiatische PresseKontinentaleuropäische Presse
Südostasiatische Presse
AlarmDringlichkeitIronie

Portugal steht nach dem Auftaktremis unter Druck und muss gegen Usbekistan gewinnen. Cristiano Ronaldo wird für seine Chancenverwertung kritisiert und muss seinen Killerinstinkt wiederfinden. Das Team ist aufgefordert, sofort zurückzuschlagen, um eine frühe Krise zu vermeiden.

Kontinentaleuropäische Presse/ Mediterran
DistanzPragmatismus

Portugal trifft im zweiten Gruppenspiel auf Usbekistan. Nach dem Auftaktremis sucht das Team den ersten Sieg. Hier die voraussichtlichen Aufstellungen und wo zu sehen.

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Dienstag, 23. Juni 2026

Portugal vor dem Duell mit Usbekistan: Ronaldo im Fokus der Kritik

Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen die Demokratische Republik Kongo steht Portugal im zweiten Gruppenspiel gegen Usbekistan unter Druck – und Cristiano Ronaldo im Zentrum der Debatte.

Das Unentschieden gegen den Außenseiter aus Zentralafrika hat die Erwartungen an die Seleção das Quinas jäh gedämpft. Joao Neves brachte Portugal in der sechsten Minute in Führung, doch Yoane Wissa glich noch vor der Pause aus. In der zweiten Halbzeit gelang es der Mannschaft von Roberto Martínez nicht, aus 75 Prozent Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von über 92 Prozent Kapital zu schlagen. Nur ein einziger Schuss fand den Weg auf das Tor von Kongo – ein historisch schwacher Wert für ein Team, das in der Offensive mit Bruno Fernandes, Bernardo Silva und Cristiano Ronaldo gespickt ist. Ronaldo selbst blieb ohne Torschuss auf das Gehäuse, seine drei Abschlüsse verfehlten allesamt das Ziel. In indonesischen und malaysischen Medien wurde der 41-Jährige daraufhin scharf attackiert; Kommentatoren sprachen von einer „haram boros peluang“, einer unverzeihlichen Chancenvergeudung.

Roberto Martínez wies die Kritik an seinem Kapitän entschieden zurück. Auf der Pressekonferenz in Houston betonte der spanische Coach, Ronaldo sei „ein Vorbild“ und öffne mit seiner Bewegung Räume wie kaum ein anderer. Die Zahlen der vergangenen 32 Länderspiele belegten dies. Martínez räumte ein, dass sein Team nach einer starken Anfangsphase die Struktur verloren habe, zeigte sich aber überzeugt, dass die Mannschaft „geeinter denn je“ sei. Die „Spannung und der Lärm“ gehörten zu einem Weltcup dazu, so der Trainer, doch in der Kabine herrsche Ruhe. Aus italienischer Perspektive wurde derweil vermerkt, dass Ronaldo seit Oktober 2025 nicht mehr für Portugal getroffen hat und seine Torflaute bei Weltmeisterschaften anhält – seit dem Treffer gegen Ghana 2022 wartet er auf einen weiteren Treffer auf der größten Bühne.

Usbekistan, das seine erste WM-Teilnahme überhaupt bestreitet, geht mit einer 1:3-Niederlage gegen Kolumbien in die Partie. Der von Fabio Cannavaro trainierte Außenseiter zeigte dabei durchaus offensive Ansätze: Acht Abschlüsse und ein historisches Tor durch Abbosbek Fayzullaev unterstrichen den Mut der „Weißen Wölfe“. Cannavaro warnte vor dem Duell mit Portugal eindringlich vor Ronaldo: „Wir müssen im Strafraum sehr vorsichtig sein, denn er kann in jeder Situation treffen – bei Freistößen, bei Ecken.“ Zugleich betonte der italienische Weltmeister von 2006, dass seine Mannschaft ohne Furcht antreten werde. In südamerikanischen und indischen Vorberichten wurde die taktische Disziplin Usbekistans hervorgehoben, die vor allem auf schnelles Umschaltspiel setzt.

Für Portugal geht es in der Partie, die am Dienstagabend um 19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit im Houston Stadium angepfiffen wird, um weit mehr als nur drei Punkte. Nach dem Fehlstart und dem Sieg Kolumbiens im Parallelspiel droht bei einer weiteren Punkteteilung das frühe Aus in der Gruppenphase. Die Statistik offenbart die Schwäche: Portugal gab gegen Kongo weniger Torschüsse ab als der Gegner, obwohl es den Ball dominierte – ein Novum seit 1966. Die xG-Werte (0,65 zu 0,87) untermauern die mangelnde Durchschlagskraft. Sollte Ronaldo erneut leer ausgehen, würde sich der Abstand zu Lionel Messi, der mit 18 Treffern nun alleiniger Rekordtorschütze der WM-Geschichte ist, weiter vergrößern. Die nächste konkrete sportliche Konsequenz ist die Ausgangslage vor dem letzten Gruppenspiel: Nur ein Sieg hält Portugal im Rennen um den direkten Einzug in die K.-o.-Runde, wo Kolumbien bereits mit drei Punkten vorangeht.

Divergenz der Quellen

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Südostasiatische PresseKontinentaleuropäische Presse
Südostasiatische Presse
AlarmDringlichkeitIronie

Portugal steht nach dem Auftaktremis unter Druck und muss gegen Usbekistan gewinnen. Cristiano Ronaldo wird für seine Chancenverwertung kritisiert und muss seinen Killerinstinkt wiederfinden. Das Team ist aufgefordert, sofort zurückzuschlagen, um eine frühe Krise zu vermeiden.

Kontinentaleuropäische Presse/ Mediterran
DistanzPragmatismus

Portugal trifft im zweiten Gruppenspiel auf Usbekistan. Nach dem Auftaktremis sucht das Team den ersten Sieg. Hier die voraussichtlichen Aufstellungen und wo zu sehen.

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