
270 Kilogramm Kokain in Manzanillo sichergestellt – zwei Migranten an Bord
Die mexikanische Marine hat im Pazifikhafen Manzanillo 270 Kilogramm Kokain beschlagnahmt und zwei irreguläre Migranten angetroffen; ihre Rolle bleibt ungeklärt.
Im Hafen von Manzanillo an der mexikanischen Pazifikküste haben Kräfte der Marine (Semar) am Freitag 270 Kilogramm Kokain sichergestellt. An Bord des Frachters, in dessen Container die 268 Pakete versteckt waren, entdeckten die Einsatzkräfte zudem zwei Männer ohne gültigen Aufenthaltsstatus.
Nach Behördenangaben stieß die Hafen-Schutzeinheit (UNAPROP) während des Löschvorgangs eines Containerschiffs auf die Drogenladung. Die 268 Pakete mit einem Gesamtgewicht von 270 Kilogramm wurden der Bundesstaatsanwaltschaft (FGR) zur Spurensicherung und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens übergeben. An der Aktion beteiligt waren zudem die Zollbehörde (ANAM), das Ministerium für öffentliche Sicherheit (SSPC) sowie die Kriminalpolizei (AIC). Die beiden Ausländer, deren Nationalität nicht genannt wurde, befanden sich nach offizieller Auskunft in gutem gesundheitlichem Zustand und wurden den Migrationsbehörden überstellt, um ihren rechtlichen Status zu klären.
Bis zum Abend blieb unklar, ob die beiden Männer in das Drogengeschäft verwickelt sind. Die Marine betonte in ihrer Mitteilung lediglich, dass sie sich „in unregelmäßiger Migrationssituation“ an Bord des Schiffes aufgehalten hätten. Auch die Herkunft der Kokainladung und der Zielort des Frachters wurden nicht veröffentlicht.
Der Fund ist bereits der zweite größere Marine-Einsatz innerhalb kurzer Zeit: Erst einen Tag zuvor hatten Sicherheitskräfte im Hafen von Lázaro Cárdenas (Bundesstaat Michoacán) 137 Kilogramm Kokain beschlagnahmt und fünf Ecuadorianer festgenommen. In Brasilien stellte die Polizei in Macapá (Amapá) bei einer Kontrolle sechs Kilogramm Kokain sicher; zwei Verdächtige wurden festgenommen. Zudem meldete die Marine in Baja California die Beschlagnahme von 27.000 Litern illegal gelagerten Treibstoffs und die Festnahme zweier mutmaßlicher Drogendealer. Die Ermittlungen dauern in allen Fällen an.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Mexikanische und brasilianische Behörden führten Kokain- und Treibstoffbeschlagnahmen durch und berichteten sachlich und unaufgeregt über die Ereignisse. Die Berichte listen Mengen, beteiligte Behörden und Verfahrensdetails auf und bewahren einen neutralen, faktenorientierten Ton.
Der salvadorianische Präsident verkündete eine Rekordbeschlagnahme von über sechs Tonnen Kokain und hob die Erfolge des Landes im Kampf gegen den Drogenhandel hervor. Die Nachricht wird in triumphierendem Ton berichtet, wobei der Wert der Drogen und die kumulierten Meilensteine des Jahres betont werden.
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