
Serena Williams kehrt mit 44 Jahren ins Einzel von Wimbledon zurück
Die 23-fache Grand-Slam-Siegerin nahm eine Wildcard an und bestreitet ihr erstes Einzel seit dem US Open 2022.
Am Sonntagabend gab der All England Club bekannt, dass Serena Williams, 44, die letzte Wildcard für das Dameneinzel von Wimbledon 2026 erhält – und damit vier Jahre nach ihrem letzten Auftritt im Hauptfeld des bedeutendsten Rasenturniers ein Comeback im Einzel wagt. Die siebenmalige Championesse hatte bereits eine Einladung für das Doppel an der Seite ihrer älteren Schwester Venus angenommen; nun wird sie auf beiden Feldern antreten. Williams selbst war bis zuletzt uneindeutig geblieben, hatte nach Niederlagen im Doppel von Berlin mit der Tschechin Karolína Muchová noch gescherzt, sie müsse wohl trainieren, ob man sie für bereit halte.
Der Weg zurück führte über das Doppel auf Rasen. Mitte Juni gewann sie im Queen’s Club an der Seite der kanadischen Teenagerin Victoria Mboko ihr erstes Match seit fast vier Jahren – ein Sieg gegen die an drei gesetzten Nicole Melichar-Martinez und Erin Routliffe –, ehe eine Knieverletzung Mbokos die Paarung zur Aufgabe zwang. In Berlin unterlag sie mit Muchová am Dienstag in der ersten Runde gegen Routliffe und Giuliana Olmos, zeigte sich aber körperlich verbessert. Schon am Donnerstag trainierte Williams auf den Plätzen des All England Club, und eine Einheit am Sonntag überzeugte sie, die Einzel-Wildcard zu akzeptieren.
Williams’ letzter Einzelauftritt datiert vom 2. September 2022, als sie in der dritten Runde der US Open an der Australierin Ajla Tomljanović scheiterte und danach von einem „Sich-weiterentwickeln“ weg vom Tennis sprach, ohne das Wort Rücktritt zu benutzen. In Wimbledon war sie zuletzt 2022 im Einzel am Start und verlor in der ersten Runde gegen Harmony Tan. Die Amerikanerin gewann sieben ihrer 23 Grand-Slam-Titel auf dem heiligen Rasen von SW19, zuletzt 2016, und hält gemeinsam mit Venus sechs Doppeltitel in London. Ein Antrieb für die Rückkehr ist der Wunsch, dass ihre Töchter Olympia und Adira sie spielen sehen. Ohne Weltranglistenplatz könnte sie in der ersten Runde auf eine Top-10-Gegnerin treffen.
Die Doppelvereinigung der Williams-Schwestern, die zusammen 90 Jahre zählen, verleiht dem Turnier über den Einzelauftritt hinaus historische Strahlkraft. Auf den deutschen Rasenplätzen in Berlin und Bad Homburg waren die Schwestern zuletzt getrennt zu sehen – Venus schied am Montag in Homburg gegen Irina-Camelia Begu aus –, und für Serena wird die Kombination beider Wettbewerbe zur körperlichen Belastungsprobe. Aus Mitteleuropa blickt man gespannt auf eine Athletin, die ihre Karriere nie für beendet erklärte und nun die Bühne betritt, auf der sie 2002 mit einem Finalsieg über Venus den ersten Einzeltitel holte.
Am Freitag wird die Auslosung von Wimbledon über ihre erste Gegnerin entscheiden; der Hauptbewerb beginnt am Montag, den 29. Juni.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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The Atlantic press celebrates Serena Williams' stunning return to Wimbledon singles, framing it as a fairy-tale comeback for the 44-year-old legend. Simultaneously, they detail Jack Draper's painful decline and his partnership with Andy Murray as a rebuilding effort, and highlight Oliver Tarvet's tough qualifying route and the irony of his previous prize money forfeiture. The overall narrative mixes triumph with human struggle, emphasizing perseverance.
The Israeli press focuses solely on Serena Williams' return, portraying it as a historic comeback of a living legend who never officially retired. The tone is reverential, highlighting her seven Wimbledon titles and the legacy she built, with an emphasis on her dignified return to the stage that defined her career. There is no mention of Draper or Tarvet, keeping the narrative tightly focused on Williams' greatness.
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