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Wyndham Clark besiegt Sam Burns und gewinnt sein zweites US Open in Shinnecock Hills

Ein Sechs-Schläge-Vorsprung schmilzt dahin, das Publikum pfeift ihn aus – doch Wyndham Clark rettet sich mit einem Par am letzten Loch zum zweiten US-Open-Sieg seiner Karriere.

Erst der finale Putt aus anderthalb Metern beendete die Zitterpartie. Wyndham Clark versenkte den Ball zum Par, sicherte sich mit einer 73er-Runde und nur einem Schlag Vorsprung seinen zweiten US-Open-Titel. Sam Burns, der mit einer 67 noch einmal herangerückt war, sank vor dem Klubhaus auf die Knie, als sein Birdie-Versuch am 18. Loch knapp rechts am Loch vorbeistrich. Clark hatte auf der Schlussrunde einen Sechs-Schläge-Vorsprung verspielt, doch die Nerven behalten.

Der Tag in Shinnecock Hills begann mit einem scheinbar sicheren Polster für den 32-Jährigen. Doch nach nur fünf Löchern war der Vorsprung auf einen Schlag geschmolzen, weil Burns drei Birdies spielte und Clark patzte. Ein später Glanzpunkt war ein Birdie aus über sieben Metern auf Loch 16, das die Führung wieder auf zwei Schläge ausbaute. Unvergessen blieb die Feindseligkeit des Publikums: Viele New Yorker Fans unterstützten Scotty Scheffler, der den Karriere-Grand-Slam anstrebte, und bejubelten jeden Fehler Clarks lauthals. Ein Zuschauer wurde der Anlage verwiesen, nachdem er „Don’t choke, Wyndham“ rief.

Clark nahm die Anfeindungen gelassen hin. Er hatte sie sich teilweise selbst zuzuschreiben: Im Vorjahr hatte der passionierte Spieler nach dem verpassten Cut in Oakmont einen Spind zertrümmert, was eine Sperre und Auflagen nach sich zog. Die psychologische Aufarbeitung mit Mentorin Julie Elion half ihm, seine Emotionen zu kanalisieren. So wurde der Triumph auch zu einer Wiedergutmachung – und einem emotionalen Vatertag, denn sein Vater Randall war unangekündigt eingeflogen.

Während Clark als erster Spieler seit Martin Kaymer 2014 von der ersten bis zur letzten Runde führte, erlebte Scheffler an seinem 30. Geburtstag eine Enttäuschung mit einer 71 und geteiltem vierten Platz. Der Südkoreaner Tom Kim wurde Dritter. Für den Engländer Tyrrell Hatton reichte eine 67 zu Rang sieben und damit zur Qualifikation für das kommende Jahr. Eine besondere Note setzte der 17-jährige Miles Russell, der seinem Vater am letzten Loch das Caddie überließ. Die Kulisse litt unter logistischen Problemen, da viele Zuschauer frühzeitig die langen Heimwege nach New York City antraten.

Mit zwei US-Open-Siegen innert vier Jahren und dem jüngsten Titelgewinn in Texas rehabilitierte sich Clark eindrucksvoll. Der 4,5 Millionen Dollar schwere Siegerscheck war dabei fast Nebensache. Seinen Platz unter den besten Spielern seiner Generation hat der Mann aus Denver gefestigt.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 4 Sprachen

41%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Südostasiatische PresseAtlantische / angloamerikanische Presse
Südostasiatische Presse
DistanzPragmatismus

Wyndham Clark überstand einen Schrecken am Schlusstag und gewann mit einem Schlag Vorsprung vor Sam Burns seinen zweiten US-Open-Titel. Er feierte am Vatertag mit seinem Vater, der ihn nach dem Sieg überraschte.

Atlantische / angloamerikanische Presse
TriumphSkepsis

Wyndham Clark widerstand einer feindseligen Zuschauermenge und dem Ansturm von Sam Burns und sicherte sich seinen zweiten US-Open-Sieg, den er als Wiedergutmachung für die Schließfach-Kontroverse des Vorjahres bezeichnete. Obwohl er fast einen Sechs-Schläge-Vorsprung verspielte, lochte er am letzten Loch zum Par und vermied so den größten Zusammenbruch der Major-Geschichte.

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Sonntag, 21. Juni 2026

Wyndham Clark besiegt Sam Burns und gewinnt sein zweites US Open in Shinnecock Hills

Ein Sechs-Schläge-Vorsprung schmilzt dahin, das Publikum pfeift ihn aus – doch Wyndham Clark rettet sich mit einem Par am letzten Loch zum zweiten US-Open-Sieg seiner Karriere.

Erst der finale Putt aus anderthalb Metern beendete die Zitterpartie. Wyndham Clark versenkte den Ball zum Par, sicherte sich mit einer 73er-Runde und nur einem Schlag Vorsprung seinen zweiten US-Open-Titel. Sam Burns, der mit einer 67 noch einmal herangerückt war, sank vor dem Klubhaus auf die Knie, als sein Birdie-Versuch am 18. Loch knapp rechts am Loch vorbeistrich. Clark hatte auf der Schlussrunde einen Sechs-Schläge-Vorsprung verspielt, doch die Nerven behalten.

Der Tag in Shinnecock Hills begann mit einem scheinbar sicheren Polster für den 32-Jährigen. Doch nach nur fünf Löchern war der Vorsprung auf einen Schlag geschmolzen, weil Burns drei Birdies spielte und Clark patzte. Ein später Glanzpunkt war ein Birdie aus über sieben Metern auf Loch 16, das die Führung wieder auf zwei Schläge ausbaute. Unvergessen blieb die Feindseligkeit des Publikums: Viele New Yorker Fans unterstützten Scotty Scheffler, der den Karriere-Grand-Slam anstrebte, und bejubelten jeden Fehler Clarks lauthals. Ein Zuschauer wurde der Anlage verwiesen, nachdem er „Don’t choke, Wyndham“ rief.

Clark nahm die Anfeindungen gelassen hin. Er hatte sie sich teilweise selbst zuzuschreiben: Im Vorjahr hatte der passionierte Spieler nach dem verpassten Cut in Oakmont einen Spind zertrümmert, was eine Sperre und Auflagen nach sich zog. Die psychologische Aufarbeitung mit Mentorin Julie Elion half ihm, seine Emotionen zu kanalisieren. So wurde der Triumph auch zu einer Wiedergutmachung – und einem emotionalen Vatertag, denn sein Vater Randall war unangekündigt eingeflogen.

Während Clark als erster Spieler seit Martin Kaymer 2014 von der ersten bis zur letzten Runde führte, erlebte Scheffler an seinem 30. Geburtstag eine Enttäuschung mit einer 71 und geteiltem vierten Platz. Der Südkoreaner Tom Kim wurde Dritter. Für den Engländer Tyrrell Hatton reichte eine 67 zu Rang sieben und damit zur Qualifikation für das kommende Jahr. Eine besondere Note setzte der 17-jährige Miles Russell, der seinem Vater am letzten Loch das Caddie überließ. Die Kulisse litt unter logistischen Problemen, da viele Zuschauer frühzeitig die langen Heimwege nach New York City antraten.

Mit zwei US-Open-Siegen innert vier Jahren und dem jüngsten Titelgewinn in Texas rehabilitierte sich Clark eindrucksvoll. Der 4,5 Millionen Dollar schwere Siegerscheck war dabei fast Nebensache. Seinen Platz unter den besten Spielern seiner Generation hat der Mann aus Denver gefestigt.

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41%Mittel

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Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 4 Sprachen

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Südostasiatische PresseAtlantische / angloamerikanische Presse
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DistanzPragmatismus

Wyndham Clark überstand einen Schrecken am Schlusstag und gewann mit einem Schlag Vorsprung vor Sam Burns seinen zweiten US-Open-Titel. Er feierte am Vatertag mit seinem Vater, der ihn nach dem Sieg überraschte.

Atlantische / angloamerikanische Presse
TriumphSkepsis

Wyndham Clark widerstand einer feindseligen Zuschauermenge und dem Ansturm von Sam Burns und sicherte sich seinen zweiten US-Open-Sieg, den er als Wiedergutmachung für die Schließfach-Kontroverse des Vorjahres bezeichnete. Obwohl er fast einen Sechs-Schläge-Vorsprung verspielte, lochte er am letzten Loch zum Par und vermied so den größten Zusammenbruch der Major-Geschichte.

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