Anmelden
Ausgabe von 20:00 CETMontag, 13. Juli 2026
311 Quellen · 17 Sprachen1222 Briefings heute
Kriminalität & KatastrophenMontag, 13. Juli 2026

Taifun Bavi: Massenevakuierungen und schwere Überschwemmungen in China

Der stärkste Taifun des Jahres in China hat zu Evakuierungen von mehr als 1,7 Millionen Menschen geführt und in den Provinzen Hebei und Liaoning schwere Überschwemmungen ausgelöst.

Der Taifun Bavi hat an der chinesischen Ostküste zu umfangreichen Evakuierungen und Überschwemmungen geführt. Allein in der Provinz Zhejiang wurden nach Angaben staatlicher Medien mehr als 1,7 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht; in der nordöstlichen Provinz Liaoning evakuierten die Behörden über 170.000 Einwohner. In der Stadt Chengde in der Provinz Hebei rissen die Fluten Autos mit, wie von Reuters verifizierte Videos zeigen. Im Kreis Kuancheng stieg das Wasser auf über zwei Meter, rund 1.800 Dorfbewohner waren zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Behörden reagierten mit weitreichenden Maßnahmen. In Shenyang, der Hauptstadt Liaonings, blieben Schulen, Kindergärten und touristische Einrichtungen geschlossen; der Bahnverkehr wurde teilweise eingestellt. In Zhejiang fielen 400 Flüge aus, Baustellen wurden stillgelegt und der Tourismus ausgesetzt. Für mehrere Provinzen galt die höchste Alarmstufe Rot, die eine vollständige Einstellung von Arbeit, Geschäften und Versammlungen vorschreibt. In Fushun stellten 95 Bergwerke vorsorglich den Betrieb ein.

Bavi, der stärkste Sturm, der das chinesische Festland in diesem Jahr erreichte, war am Samstagabend bei Taizhou und später bei Wenzhou auf Land getroffen. Zuvor hatte er auf den Philippinen mindestens 17 Menschen durch Erdrutsche getötet und über Taiwan heftige Regenfälle gebracht. Der Sturm schwächte sich zu einem schweren tropischen Sturm ab, doch die großen Feuchtigkeitsmengen in seinen Regenbändern ließen die Behörden vor einer Verschärfung der Hochwasserlage in bereits durchnässten Gebieten warnen. Betroffen waren die Provinzen Jilin, Liaoning, Hebei, Shandong, Jiangsu und Anhui.

Die genauen Opferzahlen in China blieben zunächst unklar. Während die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua von fast 2,7 Millionen Evakuierten allein in Zhejiang berichtete, nannten andere Staatsmedien niedrigere Zahlen. Die Behörden erklärten die Rettung und Umsiedlung der Betroffenen zur Priorität. Landesweit führten 46 Flüsse Hochwasser oberhalb der Warnstufen. Meteorologen warnten vor weiteren Gewittern, Hagel und orkanartigen Böen, örtlich wurden Tornados nicht ausgeschlossen. Die Rettungsarbeiten dauerten an.

Divergenz — wer erzählt sie wie
10%Niedrig
2 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.20
KritischWohlwollend
LATCIN
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse0.00neutral
Chinesische Presse+0.20neutral
Lateinamerikanische Presse0.00
Stimme

The floods turned streets into rivers, with people using the water for recreational activities, while authorities advise caution.

Mechanismusspettacolarizzazione

The use of viral videos and visual descriptions creates a sense of immediacy and spectacle, without delving into causes or prevention measures.

Auslassung

Does not mention the school and tourist site closures implemented by Chinese authorities.

DistanzPragmatismus
Chinesische Presse+0.20
Stimme

The Chinese government promptly activated emergency measures, closing schools and tourist sites to protect citizens, demonstrating efficiency and control.

Mechanismusistituzionalizzazione

Emphasizes official actions and statistics (3,500 staff) to convey an image of orderly and responsible management, minimizing the chaos of the floods.

Auslassung

Does not report videos of people swimming or paddle-boarding in streets, nor details of vehicles swept away, which appear in other sources.

PragmatismusPaternalismus

Erweitere deinen Horizont

Mehr lesen
Aktuell
SK Hynix stürzt nach Nasdaq-Debüt um 15 Prozent – Kospi-Handel ausgesetzt·Südafrikanischer WM-Spieler Jayden Adams tot aufgefunden – Polizei ermittelt·China gründet globale KI-Organisation – Xi Jinping erstmals auf Weltkonferenz·Frankreichs Sturmgewalt gegen Spaniens Defensivkunst: Mbappé und Yamal im Halbfinalduell·Dybala verlängert bei der Roma: Ein Treuebekenntnis nach Leidenszeit und verpasster WM·US-Senator McConnell nach Sturz in Reha – Republikanische Mehrheit weiter geschwächt·Vier Weltmeister, vier Favoriten: Die Halbfinals der WM 2026·Shein erhält Pekings Genehmigung für Hongkong-Börsengang – bis zu drei Milliarden Dollar angepeilt·SK Hynix stürzt nach Nasdaq-Debüt um 15 Prozent – Kospi-Handel ausgesetzt·Südafrikanischer WM-Spieler Jayden Adams tot aufgefunden – Polizei ermittelt·China gründet globale KI-Organisation – Xi Jinping erstmals auf Weltkonferenz·Frankreichs Sturmgewalt gegen Spaniens Defensivkunst: Mbappé und Yamal im Halbfinalduell·Dybala verlängert bei der Roma: Ein Treuebekenntnis nach Leidenszeit und verpasster WM·US-Senator McConnell nach Sturz in Reha – Republikanische Mehrheit weiter geschwächt·Vier Weltmeister, vier Favoriten: Die Halbfinals der WM 2026·Shein erhält Pekings Genehmigung für Hongkong-Börsengang – bis zu drei Milliarden Dollar angepeilt·
Akt. 13:566 Sprachen · 14 Quellen
VorherigerKriminalität & KatastrophenNächster
14 Quellen|6 Sprachen|2 Min. Lesezeit
Montag, 13. Juli 2026

Taifun Bavi: Massenevakuierungen und schwere Überschwemmungen in China

Der stärkste Taifun des Jahres in China hat zu Evakuierungen von mehr als 1,7 Millionen Menschen geführt und in den Provinzen Hebei und Liaoning schwere Überschwemmungen ausgelöst.

Der Taifun Bavi hat an der chinesischen Ostküste zu umfangreichen Evakuierungen und Überschwemmungen geführt. Allein in der Provinz Zhejiang wurden nach Angaben staatlicher Medien mehr als 1,7 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht; in der nordöstlichen Provinz Liaoning evakuierten die Behörden über 170.000 Einwohner. In der Stadt Chengde in der Provinz Hebei rissen die Fluten Autos mit, wie von Reuters verifizierte Videos zeigen. Im Kreis Kuancheng stieg das Wasser auf über zwei Meter, rund 1.800 Dorfbewohner waren zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Behörden reagierten mit weitreichenden Maßnahmen. In Shenyang, der Hauptstadt Liaonings, blieben Schulen, Kindergärten und touristische Einrichtungen geschlossen; der Bahnverkehr wurde teilweise eingestellt. In Zhejiang fielen 400 Flüge aus, Baustellen wurden stillgelegt und der Tourismus ausgesetzt. Für mehrere Provinzen galt die höchste Alarmstufe Rot, die eine vollständige Einstellung von Arbeit, Geschäften und Versammlungen vorschreibt. In Fushun stellten 95 Bergwerke vorsorglich den Betrieb ein.

Bavi, der stärkste Sturm, der das chinesische Festland in diesem Jahr erreichte, war am Samstagabend bei Taizhou und später bei Wenzhou auf Land getroffen. Zuvor hatte er auf den Philippinen mindestens 17 Menschen durch Erdrutsche getötet und über Taiwan heftige Regenfälle gebracht. Der Sturm schwächte sich zu einem schweren tropischen Sturm ab, doch die großen Feuchtigkeitsmengen in seinen Regenbändern ließen die Behörden vor einer Verschärfung der Hochwasserlage in bereits durchnässten Gebieten warnen. Betroffen waren die Provinzen Jilin, Liaoning, Hebei, Shandong, Jiangsu und Anhui.

Die genauen Opferzahlen in China blieben zunächst unklar. Während die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua von fast 2,7 Millionen Evakuierten allein in Zhejiang berichtete, nannten andere Staatsmedien niedrigere Zahlen. Die Behörden erklärten die Rettung und Umsiedlung der Betroffenen zur Priorität. Landesweit führten 46 Flüsse Hochwasser oberhalb der Warnstufen. Meteorologen warnten vor weiteren Gewittern, Hagel und orkanartigen Böen, örtlich wurden Tornados nicht ausgeschlossen. Die Rettungsarbeiten dauerten an.

Divergenz — wer erzählt sie wie
10%Niedrig
2 Blöcke · Positionen von 0.00 bis +0.20
KritischWohlwollend
LATCIN
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse0.00neutral
Chinesische Presse+0.20neutral
Lateinamerikanische Presse0.00
Stimme

The floods turned streets into rivers, with people using the water for recreational activities, while authorities advise caution.

Mechanismusspettacolarizzazione

The use of viral videos and visual descriptions creates a sense of immediacy and spectacle, without delving into causes or prevention measures.

Auslassung

Does not mention the school and tourist site closures implemented by Chinese authorities.

DistanzPragmatismus
Chinesische Presse+0.20
Stimme

The Chinese government promptly activated emergency measures, closing schools and tourist sites to protect citizens, demonstrating efficiency and control.

Mechanismusistituzionalizzazione

Emphasizes official actions and statistics (3,500 staff) to convey an image of orderly and responsible management, minimizing the chaos of the floods.

Auslassung

Does not report videos of people swimming or paddle-boarding in streets, nor details of vehicles swept away, which appear in other sources.

PragmatismusPaternalismus

Diese Nachricht erschien in

14 Quellen · 6 Sprachen

Erweitere deinen Horizont

Aus Geopolitics & Politics

Trump kündigt US-Kontrolle über die Straße von Hormus und 20-Prozent-Transitgebühr an

6 Sprachen · 44 Quellen

Aus Economy & Markets

KI-Wettbewerb verlagert sich auf Kosteneffizienz

6 Sprachen · 16 Quellen

Aus Technology

China gründet globale KI-Organisation – Xi Jinping erstmals auf Weltkonferenz

3 Sprachen · 5 Quellen

Mehr lesen