
Taifun Bavi: Massenevakuierungen und schwere Überschwemmungen in China
Der stärkste Taifun des Jahres in China hat zu Evakuierungen von mehr als 1,7 Millionen Menschen geführt und in den Provinzen Hebei und Liaoning schwere Überschwemmungen ausgelöst.
Der Taifun Bavi hat an der chinesischen Ostküste zu umfangreichen Evakuierungen und Überschwemmungen geführt. Allein in der Provinz Zhejiang wurden nach Angaben staatlicher Medien mehr als 1,7 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht; in der nordöstlichen Provinz Liaoning evakuierten die Behörden über 170.000 Einwohner. In der Stadt Chengde in der Provinz Hebei rissen die Fluten Autos mit, wie von Reuters verifizierte Videos zeigen. Im Kreis Kuancheng stieg das Wasser auf über zwei Meter, rund 1.800 Dorfbewohner waren zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten.
Die Behörden reagierten mit weitreichenden Maßnahmen. In Shenyang, der Hauptstadt Liaonings, blieben Schulen, Kindergärten und touristische Einrichtungen geschlossen; der Bahnverkehr wurde teilweise eingestellt. In Zhejiang fielen 400 Flüge aus, Baustellen wurden stillgelegt und der Tourismus ausgesetzt. Für mehrere Provinzen galt die höchste Alarmstufe Rot, die eine vollständige Einstellung von Arbeit, Geschäften und Versammlungen vorschreibt. In Fushun stellten 95 Bergwerke vorsorglich den Betrieb ein.
Bavi, der stärkste Sturm, der das chinesische Festland in diesem Jahr erreichte, war am Samstagabend bei Taizhou und später bei Wenzhou auf Land getroffen. Zuvor hatte er auf den Philippinen mindestens 17 Menschen durch Erdrutsche getötet und über Taiwan heftige Regenfälle gebracht. Der Sturm schwächte sich zu einem schweren tropischen Sturm ab, doch die großen Feuchtigkeitsmengen in seinen Regenbändern ließen die Behörden vor einer Verschärfung der Hochwasserlage in bereits durchnässten Gebieten warnen. Betroffen waren die Provinzen Jilin, Liaoning, Hebei, Shandong, Jiangsu und Anhui.
Die genauen Opferzahlen in China blieben zunächst unklar. Während die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua von fast 2,7 Millionen Evakuierten allein in Zhejiang berichtete, nannten andere Staatsmedien niedrigere Zahlen. Die Behörden erklärten die Rettung und Umsiedlung der Betroffenen zur Priorität. Landesweit führten 46 Flüsse Hochwasser oberhalb der Warnstufen. Meteorologen warnten vor weiteren Gewittern, Hagel und orkanartigen Böen, örtlich wurden Tornados nicht ausgeschlossen. Die Rettungsarbeiten dauerten an.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Chinesische Presse | +0.20 | neutral |
The floods turned streets into rivers, with people using the water for recreational activities, while authorities advise caution.
The use of viral videos and visual descriptions creates a sense of immediacy and spectacle, without delving into causes or prevention measures.
Does not mention the school and tourist site closures implemented by Chinese authorities.
The Chinese government promptly activated emergency measures, closing schools and tourist sites to protect citizens, demonstrating efficiency and control.
Emphasizes official actions and statistics (3,500 staff) to convey an image of orderly and responsible management, minimizing the chaos of the floods.
Does not report videos of people swimming or paddle-boarding in streets, nor details of vehicles swept away, which appear in other sources.
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