
Nach Juwelenraub im Louvre: Angeklagte sprechen von unzufriedenem Drahtzieher
Die mutmaßlichen Täter des spektakulären Einbruchs in den Pariser Louvre im Oktober 2025 haben in Verhören einen unbekannten Auftraggeber beschuldigt, der mit der Beute unzufrieden gewesen sei.
Die beiden Männer, die des Juwelenraubs im Pariser Louvre im Oktober 2025 verdächtigt werden, haben in richterlichen Verhören ausgesagt, sie seien von einem unbekannten Auftraggeber angeheuert worden. Dieser habe sich nach der Tat enttäuscht über die Beute gezeigt und gemeint, sie hätten mehr entwenden können. Das berichtet die französische Zeitung Le Monde unter Berufung auf die Vernehmungsprotokolle.
Die Verdächtigen, Abdoulaye N. und Ghelamallah A., gaben demnach an, nur wenige Tage vor der Tat rekrutiert und mit einem Video aus der Apollo-Galerie auf den Einbruch vorbereitet worden zu sein. In der Nacht zum 19. Oktober 2025 drangen sie über einen Möbellift und einen Balkon in das Museum ein, zertrümmerten Vitrinen und entwendeten acht Schmuckstücke – Diademe, eine Brosche, Halsketten und Ohrringe – im Gesamtwert von 88 Millionen Euro. Bei der Flucht ließen sie eine edelsteinbesetzte Krone der Kaiserin Eugénie fallen, die schwer beschädigt aufgefunden wurde.
Beide Beschuldigten erklärten, die Beute einem unbekannten Drahtzieher in einer Tiefgarage in Aubervilliers übergeben zu haben. Dieser habe mit dem Erlös aus einem geplanten Weiterverkauf gerechnet und sei unzufrieden gewesen, weil die Täter zu viel Zeit verloren hätten. Die Ermittler, so Le Monde, haben die Existenz eines solchen Auftraggebers bislang nicht bestätigt; sie schließen nicht aus, dass die Männer die Juwelen selbst versteckt halten. Aus Furcht vor Repressalien verweigern die Verdächtigen jede Aussage zur Identität des angeblichen Drahtziehers.
Der spektakuläre Einbruch hatte weltweit Schlagzeilen gemacht und zum Rücktritt der Louvre-Direktorin Laurence des Cars geführt. Die beiden Männer wurden eine Woche nach der Tat festgenommen und befinden sich in Untersuchungshaft. Ihnen wird organisierter Raub vorgeworfen; ein Prozess steht noch aus. Die Ermittlungen dauern an.
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The thieves report acting on orders of a client dissatisfied with the haul. The mastermind is described as disappointed because the theft could have yielded more.
The report relies on the official source (Le Monde) and interrogation transcripts to ensure credibility, without adding interpretation.
The suspects break their silence and reveal details of the commissioned theft. The mastermind is dissatisfied and the thieves fear for their families.
The novelty of the revelation and the judicial source are emphasized to create a sense of exclusivity, but without judgment.
The thieves act on orders of a dissatisfied mastermind. The theft is presented as a well-organized operation but with a disappointing outcome for the client.
The news relies solely on interrogation transcripts and the Le Monde source, without adding comments or contextualization.
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