
Illegale Kosmetik: Millionen beschlagnahmt, Verbote in Argentinien
Indonesische und argentinische Behörden gehen mit Großrazzien und Marktrückrufen gegen nicht zugelassene Importkosmetik vor – gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe in Umlauf.
Die indonesische Arzneimittel- und Lebensmittelbehörde BPOM hat bei einer Schwerpunktkontrolle mehr als 2,1 Millionen Einheiten illegaler Kosmetika sichergestellt. Wie die Behörde in Jakarta mitteilte, beläuft sich der geschätzte wirtschaftliche Wert der beschlagnahmten Produkte auf umgerechnet rund 2,1 Millionen Euro (35,8 Milliarden Rupiah). Zeitgleich untersagte die argentinische Gesundheitsaufsicht ANMAT landesweit den Vertrieb, die Bewerbung und die Nutzung sämtlicher Kosmetika der Marken Ushas, Fayankou, Kakaziyan und Chovemoar, nachdem bei Inspektionen in Buenos Aires fehlende Registrierungen festgestellt worden waren.
Nach Angaben der BPOM entfielen 86,8 Prozent der indonesischen Funde auf Produkte ohne Verkehrsgenehmigung, über 90 Prozent davon waren Einfuhren. Die Behörde identifizierte in 14 Produkten verbotene Substanzen wie Quecksilber, Hydrochinon und Tretinoin, die zu Hautschäden, Organschäden oder Missbildungen führen können. In Argentinien begründete die ANMAT ihr Verbot damit, dass für die betroffenen Gesichtsmasken und Handmasken keine hygienisch einwandfreie Herstellung garantiert werden könne und die Inhaltsstoffe nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprächen. Die Produkte waren sowohl in Ladengeschäften als auch auf Online-Plattformen angeboten worden.
Die indonesischen Ermittler verzeichneten einen sprunghaften Anstieg der Sicherstellungen um das Zehnfache gegenüber dem Vorjahreszeitraum, führen dies jedoch auf effektivere Kontrollen und nicht auf ein massenhaftes Anwachsen des illegalen Handels zurück. Als zentralen Vertriebsweg machen die Behörden in Jakarta und Buenos Aires gleichermaßen den elektronischen Handel aus. In Indonesien entfielen 94 Prozent der überwachten Online-Angebote auf nicht konforme Händler, woraufhin die BPOM die Abschaltung von mehr als 9.000 Links bei den zuständigen Ministerien und dem E-Commerce-Verband beantragte.
Unabhängig von den kosmetischen Produkten kündigte der libanesische Verband der Pharmaimporteure an, ein fälschungssicheres 3D-Hologramm auf Importformularen einzuführen, um den Schmuggel und die Einfuhr gefälschter Arzneimittel einzudämmen. Die Maßnahmen in Südostasien, Südamerika und dem Nahen Osten unterstreichen den grenzüberschreitenden Charakter des Problems. Die Untersuchungen in Indonesien und Argentinien dauern an; die Behörden empfehlen Verbrauchern, vor dem Kauf die Registrierungsnummern zu prüfen und verdächtige Angebote zu melden.
| Südostasiatische Presse | +0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
Indonesia, through BPOM, claims success in its surveillance and attributes the increase in seizures to more effective controls, not a worsening of the phenomenon.
Uses numerical data and temporal comparisons to demonstrate the effectiveness of regulatory action, normalizing the situation as under control.
Does not mention similar measures in Argentina, nor the global surveillance context, limiting the narrative to the domestic front.
Argentina, through ANMAT, raises an alarm about illegal cosmetics and imposes an immediate ban to protect public health, emphasizing the illegal entry of the products.
Adopts a tone of urgency and authority, using the official disposition as proof of risk and legitimizing state intervention.
Does not refer to the record seizures in Indonesia, nor to the global dimension of the problem, focusing solely on the Argentine case.
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