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Ausgabe von 06:00 CETFreitag, 3. Juli 2026
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Kriminalität & KatastrophenDonnerstag, 2. Juli 2026

Explosion in Damaszener Café nahe dem Justizpalast – Behörden melden Tote und Verletzte

In einem belebten Kaffeehaus im Zentrum der syrischen Hauptstadt detonierte am Donnerstag ein Sprengsatz; die Angaben zu den Opferzahlen variieren.

In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist es am Donnerstag zu einer schweren Explosion in einem Café gekommen. Nach übereinstimmenden Berichten staatlicher syrischer Medien und internationaler Nachrichtenagenturen detonierte ein Sprengsatz in einem Lokal in der al-Nasr-Straße im Viertel al-Hijaz, nur etwa hundert Meter vom Justizpalast entfernt. Das Café gilt als frequentierter Treffpunkt, insbesondere für Anwälte und Justizbedienstete.

Die Angaben zu den Opfern divergieren. Während die staatliche Nachrichtenagentur SANA zunächst von fünf Toten und sechzehn Verletzten sprach, erhöhte das Gesundheitsministerium die Zahl später auf sechs Tote und zweiundzwanzig Verwundete. Andere offizielle Stellen nannten vier Tote und elf Verletzte. Der Gouverneur von Damaskus, Maher Marwan Idlibi, sprach von einer „primitiv gebauten“ Bombe. Der Sprengsatz sei im Inneren des Cafés deponiert worden, teilte das Innenministerium mit.

Ein Bekennerschreiben lag zunächst nicht vor. Die Sicherheitskräfte riegelten das Gebiet weiträumig ab, während Rettungskräfte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser brachten. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen und panischen Reaktionen in dem dicht besiedelten Viertel. In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigen zerstörte Einrichtungen und am Boden liegende Personen.

Seit dem Sturz des Regimes von Baschar al-Assad Ende 2024 und der Machtübernahme durch eine Übergangsregierung unter Ahmed al-Sharaa kommt es in Damaskus immer wieder zu begrenzten Sicherheitsvorfällen. Der folgenschwerste Anschlag ereignete sich im Juni 2025, als ein Selbstmordattentäter in einer Kirche 25 Menschen tötete. Im Mai dieses Jahres starb ein Soldat bei der Explosion einer Autobombe nahe dem Verteidigungsministerium. Die Behörden machen für viele dieser Taten die Terrormiliz „Islamischer Staat“ oder mit dem früheren Regime verbundene Zellen verantwortlich.

Die Ermittlungen zur jüngsten Explosion dauern an. Das Innenministerium kündigte an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die vorläufigen Opferzahlen könnten sich nach Abschluss der Bergungsarbeiten noch verändern.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Atlantische / angloamerikanische PresseKontinentaleuropäische Presse
Atlantische / angloamerikanische Presse/ Sicherheit
AlarmPragmatismus

In einem belebten Café im Zentrum von Damaskus detonierte eine Bombe, wobei mindestens 5 Menschen getötet und 20 verletzt wurden. Der Anschlag ereignete sich in der Nähe des Justizpalastes. Keine Gruppe hat die Verantwortung übernommen, und bewaffnete Fraktionen, die die Übergangsregierung ablehnen, haben sich ebenfalls nicht dazu bekannt, was die fragile Sicherheitslage unterstreicht.

Kontinentaleuropäische Presse
DistanzPragmatismus

Ein in einem Café in der Nähe des Justizpalastes in Damaskus deponierter Sprengsatz detonierte und tötete mindestens 5 Menschen, 16 weitere wurden verletzt. Die Behörden untersuchen die Ursache, und keine Gruppe hat die Verantwortung übernommen. Die Explosion löste Panik im belebten zentralen Bezirk aus.

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Donnerstag, 2. Juli 2026

Explosion in Damaszener Café nahe dem Justizpalast – Behörden melden Tote und Verletzte

In einem belebten Kaffeehaus im Zentrum der syrischen Hauptstadt detonierte am Donnerstag ein Sprengsatz; die Angaben zu den Opferzahlen variieren.

In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist es am Donnerstag zu einer schweren Explosion in einem Café gekommen. Nach übereinstimmenden Berichten staatlicher syrischer Medien und internationaler Nachrichtenagenturen detonierte ein Sprengsatz in einem Lokal in der al-Nasr-Straße im Viertel al-Hijaz, nur etwa hundert Meter vom Justizpalast entfernt. Das Café gilt als frequentierter Treffpunkt, insbesondere für Anwälte und Justizbedienstete.

Die Angaben zu den Opfern divergieren. Während die staatliche Nachrichtenagentur SANA zunächst von fünf Toten und sechzehn Verletzten sprach, erhöhte das Gesundheitsministerium die Zahl später auf sechs Tote und zweiundzwanzig Verwundete. Andere offizielle Stellen nannten vier Tote und elf Verletzte. Der Gouverneur von Damaskus, Maher Marwan Idlibi, sprach von einer „primitiv gebauten“ Bombe. Der Sprengsatz sei im Inneren des Cafés deponiert worden, teilte das Innenministerium mit.

Ein Bekennerschreiben lag zunächst nicht vor. Die Sicherheitskräfte riegelten das Gebiet weiträumig ab, während Rettungskräfte die Verletzten in umliegende Krankenhäuser brachten. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen und panischen Reaktionen in dem dicht besiedelten Viertel. In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigen zerstörte Einrichtungen und am Boden liegende Personen.

Seit dem Sturz des Regimes von Baschar al-Assad Ende 2024 und der Machtübernahme durch eine Übergangsregierung unter Ahmed al-Sharaa kommt es in Damaskus immer wieder zu begrenzten Sicherheitsvorfällen. Der folgenschwerste Anschlag ereignete sich im Juni 2025, als ein Selbstmordattentäter in einer Kirche 25 Menschen tötete. Im Mai dieses Jahres starb ein Soldat bei der Explosion einer Autobombe nahe dem Verteidigungsministerium. Die Behörden machen für viele dieser Taten die Terrormiliz „Islamischer Staat“ oder mit dem früheren Regime verbundene Zellen verantwortlich.

Die Ermittlungen zur jüngsten Explosion dauern an. Das Innenministerium kündigte an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die vorläufigen Opferzahlen könnten sich nach Abschluss der Bergungsarbeiten noch verändern.

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In einem belebten Café im Zentrum von Damaskus detonierte eine Bombe, wobei mindestens 5 Menschen getötet und 20 verletzt wurden. Der Anschlag ereignete sich in der Nähe des Justizpalastes. Keine Gruppe hat die Verantwortung übernommen, und bewaffnete Fraktionen, die die Übergangsregierung ablehnen, haben sich ebenfalls nicht dazu bekannt, was die fragile Sicherheitslage unterstreicht.

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Ein in einem Café in der Nähe des Justizpalastes in Damaskus deponierter Sprengsatz detonierte und tötete mindestens 5 Menschen, 16 weitere wurden verletzt. Die Behörden untersuchen die Ursache, und keine Gruppe hat die Verantwortung übernommen. Die Explosion löste Panik im belebten zentralen Bezirk aus.

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