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SportFreitag, 3. Juli 2026

Portugals Sieg gegen Kroatien: Ronaldo ehrt verstorbenen Jota mit emotionaler Geste

Nach einem dramatischen 2:1 in der Nachspielzeit trägt Cristiano Ronaldo das Trikot mit der Nummer 21 – am Vorabend des Todestages von Diogo Jota.

Der entscheidende Moment ereignete sich nach dem Schlusspfiff: Cristiano Ronaldo streifte sich das Trikot mit der Nummer 21 über, blickte minutenlang in den Himmel und verließ unter Tränen das Feld. Portugal hatte sich durch ein 2:1 gegen Kroatien in der Runde der letzten 32 der Weltmeisterschaft in Toronto den Einzug ins Achtelfinale gesichert, doch die Bilder der Nacht gehörten der Erinnerung an Diogo Jota. Der Stürmer war am 3. Juli 2025 gemeinsam mit seinem Bruder André Silva bei einem Autounfall in Spanien ums Leben gekommen; die Partie fand am Vorabend des ersten Jahrestages statt.

Auf dem Rasen hatte sich ein wechselhaftes Spiel entfaltet. Kroatien ging in der 53. Minute durch Ivan Perišić in Führung und schien die Partie zu kontrollieren. Portugal fand erst nach einer Stunde zu mehr Durchschlagskraft. Ein nach Videobeweis gegebener Handelfmeter brachte den Ausgleich: Ronaldo verwandelte in der 68. Minute flach in die Mitte und erzielte damit sein erstes Tor in einer K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft – mit 41 Jahren und 147 Tagen als ältester Torschütze der Turniergeschichte in dieser Phase. In der vierten Minute der Nachspielzeit köpfte der eingewechselte Gonçalo Ramos eine Flanke von Rafael Leão zum 2:1 ins Tor. Kroatien glaubte kurz darauf durch Josko Gvardiol den erneuten Ausgleich erzielt zu haben, doch der Treffer wurde nach langer VAR-Prüfung wegen Abseits aberkannt.

Die emotionale Wucht des Abends speiste sich aus dem Zusammentreffen von sportlichem Erfolg und persönlichem Verlust. „Wir wussten vor dem Spiel, dass es ein besonderer Moment ist. Wir haben heute über diesen Zufall des Lebens gesprochen, es ist unglaublich“, sagte Ronaldo nach der Partie. Gegenüber dem portugiesischen Sender Sport TV ergänzte er: „Wir wissen, dass er bei uns ist, und es war nur folgerichtig, heute zu gewinnen, um ihn auf die bestmögliche Weise zu ehren.“ Nationaltrainer Roberto Martínez betonte die kollektive Bedeutung: „Heute war ein sehr spezieller Tag – für den Vater von Ricardo Carvalho, für Diogo Jota und für die Kraft aller Portugiesen.“ In den Tagen vor dem Spiel war Jota symbolisch als „27. Spieler“ in den Kader aufgenommen worden.

Der Sieg führt Portugal nun in ein iberisches Duell mit Spanien, das sich am selben Tag mit einem souveränen 3:0 gegen Österreich in Los Angeles durchgesetzt hatte. Die Partie findet am Montag im Dallas Stadium statt. Für Ronaldo, der seine fünfte Weltmeisterschaft bestreitet, verlängert sich die Turnierlaufbahn damit um mindestens eine weitere Begegnung – und die Erinnerung an Jota bleibt Teil dieser Reise.

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Der dramatische Sieg Portugals über Kroatien wurde zu einer zutiefst emotionalen Hommage an den vor einem Jahr verstorbenen Diogo Jota. Cristiano Ronaldo trug Jotas Trikot mit der Nummer 21 und war sichtlich zu Tränen gerührt, als er den Sieg seinem ehemaligen Teamkollegen widmete.

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PragmatismusDistanz

Portugal sicherte sich mit einem nervenaufreibenden 2:1-Sieg über Kroatien den Einzug ins Achtelfinale, besiegelt durch einen späten Kopfball von Gonçalo Ramos. Cristiano Ronaldo verwandelte einen Elfmeter zum Ausgleich, nun wartet ein titanisches Duell mit Spanien.

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Portugals Sieg gegen Kroatien: Ronaldo ehrt verstorbenen Jota mit emotionaler Geste

Nach einem dramatischen 2:1 in der Nachspielzeit trägt Cristiano Ronaldo das Trikot mit der Nummer 21 – am Vorabend des Todestages von Diogo Jota.

Der entscheidende Moment ereignete sich nach dem Schlusspfiff: Cristiano Ronaldo streifte sich das Trikot mit der Nummer 21 über, blickte minutenlang in den Himmel und verließ unter Tränen das Feld. Portugal hatte sich durch ein 2:1 gegen Kroatien in der Runde der letzten 32 der Weltmeisterschaft in Toronto den Einzug ins Achtelfinale gesichert, doch die Bilder der Nacht gehörten der Erinnerung an Diogo Jota. Der Stürmer war am 3. Juli 2025 gemeinsam mit seinem Bruder André Silva bei einem Autounfall in Spanien ums Leben gekommen; die Partie fand am Vorabend des ersten Jahrestages statt.

Auf dem Rasen hatte sich ein wechselhaftes Spiel entfaltet. Kroatien ging in der 53. Minute durch Ivan Perišić in Führung und schien die Partie zu kontrollieren. Portugal fand erst nach einer Stunde zu mehr Durchschlagskraft. Ein nach Videobeweis gegebener Handelfmeter brachte den Ausgleich: Ronaldo verwandelte in der 68. Minute flach in die Mitte und erzielte damit sein erstes Tor in einer K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft – mit 41 Jahren und 147 Tagen als ältester Torschütze der Turniergeschichte in dieser Phase. In der vierten Minute der Nachspielzeit köpfte der eingewechselte Gonçalo Ramos eine Flanke von Rafael Leão zum 2:1 ins Tor. Kroatien glaubte kurz darauf durch Josko Gvardiol den erneuten Ausgleich erzielt zu haben, doch der Treffer wurde nach langer VAR-Prüfung wegen Abseits aberkannt.

Die emotionale Wucht des Abends speiste sich aus dem Zusammentreffen von sportlichem Erfolg und persönlichem Verlust. „Wir wussten vor dem Spiel, dass es ein besonderer Moment ist. Wir haben heute über diesen Zufall des Lebens gesprochen, es ist unglaublich“, sagte Ronaldo nach der Partie. Gegenüber dem portugiesischen Sender Sport TV ergänzte er: „Wir wissen, dass er bei uns ist, und es war nur folgerichtig, heute zu gewinnen, um ihn auf die bestmögliche Weise zu ehren.“ Nationaltrainer Roberto Martínez betonte die kollektive Bedeutung: „Heute war ein sehr spezieller Tag – für den Vater von Ricardo Carvalho, für Diogo Jota und für die Kraft aller Portugiesen.“ In den Tagen vor dem Spiel war Jota symbolisch als „27. Spieler“ in den Kader aufgenommen worden.

Der Sieg führt Portugal nun in ein iberisches Duell mit Spanien, das sich am selben Tag mit einem souveränen 3:0 gegen Österreich in Los Angeles durchgesetzt hatte. Die Partie findet am Montag im Dallas Stadium statt. Für Ronaldo, der seine fünfte Weltmeisterschaft bestreitet, verlängert sich die Turnierlaufbahn damit um mindestens eine weitere Begegnung – und die Erinnerung an Jota bleibt Teil dieser Reise.

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Portugal sicherte sich mit einem nervenaufreibenden 2:1-Sieg über Kroatien den Einzug ins Achtelfinale, besiegelt durch einen späten Kopfball von Gonçalo Ramos. Cristiano Ronaldo verwandelte einen Elfmeter zum Ausgleich, nun wartet ein titanisches Duell mit Spanien.

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