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Vom Jubel zur Sorge: Raphinhas Muskelverletzung bedroht Brasiliens WM-Hoffnungen

Nach dem 3:0 gegen Haiti diagnostizierte die CBF eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel; das Turnieraus droht, zumindest fehlt er gegen Schottland.

Der 3:0-Erfolg Brasiliens über Haiti am zweiten Spieltag der Gruppe C war kaum verklungen, da überschattete ein Zwischenfall die Stimmung: In der 40. Minute griff sich Raphinha plötzlich an den hinteren rechten Oberschenkel, ging zu Boden und signalisierte sofort seine Auswechslung. Der Flügelstürmer des FC Barcelona, der zuvor einen Treffer wegen Abseits aberkannt bekommen und mit einem wuchtigen Distanzschuss beinahe getroffen hatte, verließ sichtlich bedrückt und humpelnd den Rasen im Lincoln Financial Field. Rayan, 19-jähriger Stürmer, kam für ihn ins Spiel. Die brasilianische Bank reagierte besorgt – für Raphinha war es bereits die vierte Verletzung derselben Muskelgruppe innerhalb eines Jahres.

Am Samstag bestätigte der brasilianische Fußballverband (CBF) nach bildgebenden Untersuchungen eine muskuläre Läsion im Bereich der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur (Ischiocruralmuskulatur). Der 29-Jährige werde einem intensiven Behandlungsprotokoll unterzogen, eine zeitliche Prognose gab die CBF nicht ab. Aus dem medizinischen Lager verlautete, dass eine Rückkehr in ein bis zwei Wochen im Bereich des Möglichen liege, sofern es sich um eine leichte Zerrung handle. Das Risiko einer neuerlichen Verletzung in derselben Region ist aufgrund von Vernarbungen (Fibrose) und eingeschränkter Elastizität erhöht – ein Phänomen, das Sportmediziner mit bis zu 30 Prozent Wiederholungswahrscheinlichkeit beziffern. Vinícius Júnior äußerte nach dem Spiel: „Es ist ein Jammer, dass er verletzt raus musste. Ich glaube, es ist dieselbe Verletzung wie beim letzten Mal.“ Lucas Paquetá ergänzte, Raphinha sei „etwas niedergeschlagen“ und man hoffe, dass es nichts Schwerwiegendes sei.

Für das abschließende Gruppenspiel gegen Schottland am Mittwoch in Miami fällt Raphinha definitiv aus. Brasilien führt die Gruppe C mit vier Punkten an und steht praktisch im Achtelfinale; eine Niederlage gegen die Schotten könnte jedoch noch den Gruppensieg kosten. Weil die FIFA keine Nachnominierung mehr erlaubt – die Frist endete 24 Stunden vor dem ersten Spiel – muss Trainer Carlo Ancelotti die Lücke im 26-köpfigen Kader intern schließen. Neben Rayan, der schon gegen Haiti eingewechselt wurde, bieten sich Luiz Henrique, Gabriel Martinelli oder Endrick an. Ancelotti sagte, er habe Rayan wegen seiner anderen Charakteristika ins Spiel gebracht: „Kleine Details entscheiden.“ Das Fehlen des variablen Außenstürmers wiegt schwer, zumal Neymar nach seiner Verletzung erst allmählich wieder aufgebaut wird und gegen Schottland wohl nur als Joker zum Einsatz käme.

Sollte Raphinhas Behandlung wie erhofft anschlagen, könnte er in der K.o.-Phase wieder zur Verfügung stehen – spätestens für ein mögliches Achtelfinale ab dem 29. Juni. Andernfalls würde seine erste Weltmeisterschaft nach nur zwei torlosen Partien ein abruptes Ende finden. Die medizinische Abteilung der Seleção setzt auf ein beschleunigtes Rehabilitationsprogramm; ein langwierigerer Faserriss würde hingegen das Turnier-Aus bedeuten. Die Brasilianer müssen gegen Schottland ohne ihren quirligen Dribbler auskommen und gleichzeitig die Tabellenführung verteidigen. Spannung und Sorge begleiten die Seleção in die entscheidende Phase der Gruppenphase – der hagere Schatten einer Muskelverletzung legt sich über den fünffachen Weltmeister.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Lateinamerikanische PresseSüdostasiatische Presse
Lateinamerikanische Presse/ Markt
AlarmDringlichkeit

Trotz des klaren Sieges ist Brasilien über die Muskelverletzung von Raphinha alarmiert. Die ersten Eindrücke sind düster, und seine Vorgeschichte mit Oberschenkelproblemen vertieft die Sorge. Die ganze Nation wartet ängstlich auf die medizinischen Tests, fürchtet einen Ausfall, der die WM gefährden könnte.

Südostasiatische Presse
PragmatismusDistanz

Der überzeugende Sieg gegen Haiti beschert Brasilien Zufriedenheit, aber auch Nervosität ob Raphinhas Zustand. Trainer Ancelotti gibt sich zuversichtlich, doch Unsicherheit bleibt. Der Blick richtet sich bereits ohne große Aufregung auf die nächste Aufgabe.

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Samstag, 20. Juni 2026

Vom Jubel zur Sorge: Raphinhas Muskelverletzung bedroht Brasiliens WM-Hoffnungen

Nach dem 3:0 gegen Haiti diagnostizierte die CBF eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel; das Turnieraus droht, zumindest fehlt er gegen Schottland.

Der 3:0-Erfolg Brasiliens über Haiti am zweiten Spieltag der Gruppe C war kaum verklungen, da überschattete ein Zwischenfall die Stimmung: In der 40. Minute griff sich Raphinha plötzlich an den hinteren rechten Oberschenkel, ging zu Boden und signalisierte sofort seine Auswechslung. Der Flügelstürmer des FC Barcelona, der zuvor einen Treffer wegen Abseits aberkannt bekommen und mit einem wuchtigen Distanzschuss beinahe getroffen hatte, verließ sichtlich bedrückt und humpelnd den Rasen im Lincoln Financial Field. Rayan, 19-jähriger Stürmer, kam für ihn ins Spiel. Die brasilianische Bank reagierte besorgt – für Raphinha war es bereits die vierte Verletzung derselben Muskelgruppe innerhalb eines Jahres.

Am Samstag bestätigte der brasilianische Fußballverband (CBF) nach bildgebenden Untersuchungen eine muskuläre Läsion im Bereich der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur (Ischiocruralmuskulatur). Der 29-Jährige werde einem intensiven Behandlungsprotokoll unterzogen, eine zeitliche Prognose gab die CBF nicht ab. Aus dem medizinischen Lager verlautete, dass eine Rückkehr in ein bis zwei Wochen im Bereich des Möglichen liege, sofern es sich um eine leichte Zerrung handle. Das Risiko einer neuerlichen Verletzung in derselben Region ist aufgrund von Vernarbungen (Fibrose) und eingeschränkter Elastizität erhöht – ein Phänomen, das Sportmediziner mit bis zu 30 Prozent Wiederholungswahrscheinlichkeit beziffern. Vinícius Júnior äußerte nach dem Spiel: „Es ist ein Jammer, dass er verletzt raus musste. Ich glaube, es ist dieselbe Verletzung wie beim letzten Mal.“ Lucas Paquetá ergänzte, Raphinha sei „etwas niedergeschlagen“ und man hoffe, dass es nichts Schwerwiegendes sei.

Für das abschließende Gruppenspiel gegen Schottland am Mittwoch in Miami fällt Raphinha definitiv aus. Brasilien führt die Gruppe C mit vier Punkten an und steht praktisch im Achtelfinale; eine Niederlage gegen die Schotten könnte jedoch noch den Gruppensieg kosten. Weil die FIFA keine Nachnominierung mehr erlaubt – die Frist endete 24 Stunden vor dem ersten Spiel – muss Trainer Carlo Ancelotti die Lücke im 26-köpfigen Kader intern schließen. Neben Rayan, der schon gegen Haiti eingewechselt wurde, bieten sich Luiz Henrique, Gabriel Martinelli oder Endrick an. Ancelotti sagte, er habe Rayan wegen seiner anderen Charakteristika ins Spiel gebracht: „Kleine Details entscheiden.“ Das Fehlen des variablen Außenstürmers wiegt schwer, zumal Neymar nach seiner Verletzung erst allmählich wieder aufgebaut wird und gegen Schottland wohl nur als Joker zum Einsatz käme.

Sollte Raphinhas Behandlung wie erhofft anschlagen, könnte er in der K.o.-Phase wieder zur Verfügung stehen – spätestens für ein mögliches Achtelfinale ab dem 29. Juni. Andernfalls würde seine erste Weltmeisterschaft nach nur zwei torlosen Partien ein abruptes Ende finden. Die medizinische Abteilung der Seleção setzt auf ein beschleunigtes Rehabilitationsprogramm; ein langwierigerer Faserriss würde hingegen das Turnier-Aus bedeuten. Die Brasilianer müssen gegen Schottland ohne ihren quirligen Dribbler auskommen und gleichzeitig die Tabellenführung verteidigen. Spannung und Sorge begleiten die Seleção in die entscheidende Phase der Gruppenphase – der hagere Schatten einer Muskelverletzung legt sich über den fünffachen Weltmeister.

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Trotz des klaren Sieges ist Brasilien über die Muskelverletzung von Raphinha alarmiert. Die ersten Eindrücke sind düster, und seine Vorgeschichte mit Oberschenkelproblemen vertieft die Sorge. Die ganze Nation wartet ängstlich auf die medizinischen Tests, fürchtet einen Ausfall, der die WM gefährden könnte.

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PragmatismusDistanz

Der überzeugende Sieg gegen Haiti beschert Brasilien Zufriedenheit, aber auch Nervosität ob Raphinhas Zustand. Trainer Ancelotti gibt sich zuversichtlich, doch Unsicherheit bleibt. Der Blick richtet sich bereits ohne große Aufregung auf die nächste Aufgabe.

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