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Rebeca Andrade krönt ihr Comeback mit Gold am Sprung in Rio

Bei den Panamerikanischen Meisterschaften siegt die Brasilianerin nach 20 Monaten Pause denkbar knapp – und sichert dem Team das WM-Ticket.

Die Entscheidung fiel mit dem zweiten Sprung. Rebeca Andrade, sechsfache Olympiamedaillengewinnerin und Publikumsliebling in Rio de Janeiro, lag nach ihrem ersten Versuch, einem nahezu perfekten Doppel-Twisting-Yurchenko, mit 14,433 Punkten klar in Führung. Der zweite Sprung, ein einfacherer Lopez, missriet: Sie kippte in der Hocke ab, trat über die Linie und erhielt nur 13,700 Punkte. Im Schnitt ergab das 14,266 – ein hauchdünner Vorsprung von 0,017 Punkten auf die kanadische Vizeweltmeisterin Lia Monica Fontaine, die 14,249 Punkte erreichte. Claire Pease aus den USA komplettierte mit Bronze (13,916) das Podest. Andrades erster Titel am Sprung bei einem Panamerikanischen Turnier war errungen, und die Arena, in der sie 2016 olympisch debütierte, tobte.

Es war die Rückkehr einer Athletin, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehrfach mit schweren Knieverletzungen kämpfte. Dreimal musste das rechte Kniegelenk nach Kreuzbandrissen operiert werden. Um den Körper zu schonen, verzichtet die 27-Jährige inzwischen auf den Bodenwettbewerb und konzentriert sich auf den Sprung – jenes Gerät, an dem sie 2021 in Tokio Olympiagold und 2024 in Paris Silber gewann. Nach 20 Monaten Wettkampfpause zeigte sie bei den Panamerikanischen Meisterschaften nur diesen einen Auftritt, der jedoch von historischer Bedeutung war: Sie ist die erste Brasilianerin, die am Sprung Panamerikagold holt, und fügte ihrem Palmarès, das bereits zwei WM-Titel im selben Gerät umfasst, eine weitere Trophäe hinzu.

Bereits am Mittwoch hatte Andrade mit der brasilianischen Mannschaft Team-Silber hinter den USA gewonnen und damit die Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Oktober in Rotterdam gesichert. Das zweite brasilianische Edelmetall des Sonntags steuerte Vitaliy Guimarães bei, der am Boden Bronze gewann – seine erste Medaille für Brasilien überhaupt, emotional bejubelt vom heimischen Publikum. Der in den USA geborene Turner entschied sich erst 2024, für das Land seiner Vorfahren zu starten.

Aus Sicht der internationalen Konkurrenz unterstreichen die Ergebnisse die wachsende Breite im panamerikanischen Turnen. Kanada feierte mit dem Mannschaftsgold der Männer eine Premiere und holte insgesamt sechs Medaillen; Aurélie Tran siegte am Stufenbarren. Kolumbien jubelte über zwei Goldmedaillen durch Camilo Vera am Boden und Ángel Barajas am Reck. Die Titelkämpfe in Rio waren zugleich der erste Schritt auf dem Qualifikationsweg für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles: In Rotterdam erhalten die drei besten Teams jeder Disziplin das direkte Olympiaticket. Für Brasilien, Kanada und die USA sind die Vorzeichen nach diesen Panamerikanischen Meisterschaften vielversprechend.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Rebeca Andrades Rückkehr wurde mit Gold am Sprung gekrönt, während die kanadischen Turner sechs Medaillen feierten, darunter Teamgold. Die Panamerikanischen Meisterschaften galten als früher Schritt in der Olympiaqualifikation für Los Angeles 2028, wobei Ergebnisse und Zukunftsperspektiven im Vordergrund standen.

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TriumphDringlichkeit

Rebeca Andrades triumphale Rückkehr brachte historisches Gold am Sprung, wobei sie ihre Rivalinnen in einem spannenden Finale knapp besiegte. Brasiliens größte Olympionikin begeisterte das heimische Publikum und bewies, dass sie für den Olympiazyklus bereit ist und ihren Platz an der Spitze der Turnwelt wieder einnimmt.

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Rebeca Andrade krönt ihr Comeback mit Gold am Sprung in Rio

Bei den Panamerikanischen Meisterschaften siegt die Brasilianerin nach 20 Monaten Pause denkbar knapp – und sichert dem Team das WM-Ticket.

Die Entscheidung fiel mit dem zweiten Sprung. Rebeca Andrade, sechsfache Olympiamedaillengewinnerin und Publikumsliebling in Rio de Janeiro, lag nach ihrem ersten Versuch, einem nahezu perfekten Doppel-Twisting-Yurchenko, mit 14,433 Punkten klar in Führung. Der zweite Sprung, ein einfacherer Lopez, missriet: Sie kippte in der Hocke ab, trat über die Linie und erhielt nur 13,700 Punkte. Im Schnitt ergab das 14,266 – ein hauchdünner Vorsprung von 0,017 Punkten auf die kanadische Vizeweltmeisterin Lia Monica Fontaine, die 14,249 Punkte erreichte. Claire Pease aus den USA komplettierte mit Bronze (13,916) das Podest. Andrades erster Titel am Sprung bei einem Panamerikanischen Turnier war errungen, und die Arena, in der sie 2016 olympisch debütierte, tobte.

Es war die Rückkehr einer Athletin, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehrfach mit schweren Knieverletzungen kämpfte. Dreimal musste das rechte Kniegelenk nach Kreuzbandrissen operiert werden. Um den Körper zu schonen, verzichtet die 27-Jährige inzwischen auf den Bodenwettbewerb und konzentriert sich auf den Sprung – jenes Gerät, an dem sie 2021 in Tokio Olympiagold und 2024 in Paris Silber gewann. Nach 20 Monaten Wettkampfpause zeigte sie bei den Panamerikanischen Meisterschaften nur diesen einen Auftritt, der jedoch von historischer Bedeutung war: Sie ist die erste Brasilianerin, die am Sprung Panamerikagold holt, und fügte ihrem Palmarès, das bereits zwei WM-Titel im selben Gerät umfasst, eine weitere Trophäe hinzu.

Bereits am Mittwoch hatte Andrade mit der brasilianischen Mannschaft Team-Silber hinter den USA gewonnen und damit die Qualifikation für die Weltmeisterschaften im Oktober in Rotterdam gesichert. Das zweite brasilianische Edelmetall des Sonntags steuerte Vitaliy Guimarães bei, der am Boden Bronze gewann – seine erste Medaille für Brasilien überhaupt, emotional bejubelt vom heimischen Publikum. Der in den USA geborene Turner entschied sich erst 2024, für das Land seiner Vorfahren zu starten.

Aus Sicht der internationalen Konkurrenz unterstreichen die Ergebnisse die wachsende Breite im panamerikanischen Turnen. Kanada feierte mit dem Mannschaftsgold der Männer eine Premiere und holte insgesamt sechs Medaillen; Aurélie Tran siegte am Stufenbarren. Kolumbien jubelte über zwei Goldmedaillen durch Camilo Vera am Boden und Ángel Barajas am Reck. Die Titelkämpfe in Rio waren zugleich der erste Schritt auf dem Qualifikationsweg für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles: In Rotterdam erhalten die drei besten Teams jeder Disziplin das direkte Olympiaticket. Für Brasilien, Kanada und die USA sind die Vorzeichen nach diesen Panamerikanischen Meisterschaften vielversprechend.

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Rebeca Andrades Rückkehr wurde mit Gold am Sprung gekrönt, während die kanadischen Turner sechs Medaillen feierten, darunter Teamgold. Die Panamerikanischen Meisterschaften galten als früher Schritt in der Olympiaqualifikation für Los Angeles 2028, wobei Ergebnisse und Zukunftsperspektiven im Vordergrund standen.

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Rebeca Andrades triumphale Rückkehr brachte historisches Gold am Sprung, wobei sie ihre Rivalinnen in einem spannenden Finale knapp besiegte. Brasiliens größte Olympionikin begeisterte das heimische Publikum und bewies, dass sie für den Olympiazyklus bereit ist und ihren Platz an der Spitze der Turnwelt wieder einnimmt.

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