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SportFreitag, 3. Juli 2026

Queiroz vor Duell mit Kolumbien: „Perfektion für 90 Minuten“ und eine Pflicht für Afrika

Ghanas Trainer Carlos Queiroz sieht im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien keinen Raum für Fehler und verpflichtet sein Team, als zweites afrikanisches Team ins Viertelfinale einzuziehen.

Im Pressesaal des Kansas City Stadiums wählte Carlos Queiroz am Donnerstag klare Worte, die den Charakter der K.-o.-Runde einfingen: „Morgen gibt es keinen Raum für Fehler. Es gibt kein Morgen. Wir müssen 90 Minuten lang alles richtig machen – oder 120, falls nötig.“ Der portugiesische Trainer Ghanas umriss die Partie gegen Kolumbien als ein Spiel, in dem „alles für den Sieger, nichts für den Verlierer“ sei, und fügte hinzu, der Druck sei „kein Problem, sondern ein Privileg“. Seine Mannschaft, die erstmals seit dem Viertelfinaleinzug 2010 wieder in einer WM-K.-o.-Runde steht, werde mit der richtigen Inspiration und Einstellung auftreten, um das von den Fans erwartete Ergebnis zu erzielen.

Aus afrikanischer Perspektive lastet auf der Begegnung eine besondere Verantwortung. Neun der zehn gestarteten afrikanischen Teams hatten die Gruppenphase überstanden, doch nach den Niederlagen von Senegal, Elfenbeinküste und der DR Kongo ist Marokko bislang der einzige Vertreter des Kontinents im Achtelfinale. Queiroz sprach von einer „Pflicht, diese Statistik zu verbessern“ und betonte: „Es liegt auf unseren Schultern, sicherzustellen, dass wir ein weiteres afrikanisches Team in die nächste Runde bringen.“ Kapitän Jordan Ayew erinnerte an die magischen Momente von 2010 und versprach: „Wir werden Afrika und Ghana stolz machen.“

Queiroz’ persönliche Geschichte mit dem Gegner verlieh der Pressekonferenz eine emotionale Note. Der 73-Jährige, der Kolumbien zwischen 2019 und 2020 betreut hatte, würdigte die aktuelle Mannschaft von Néstor Lorenzo als „sehr gut organisiert, mit viel Disziplin und hervorragenden Spielern auf allen Positionen“. Zugleich betonte er, es sei die Pflicht seines Stabes, „das heutige Kolumbien zu studieren, nicht das gestrige“. In Erinnerung an seinen damaligen Torwarttrainer Des McAleenan, der nach einer Covid-Isolation in Bogotá an den Folgen einer schweren Depression starb, richtete er einen Appell an den kolumbianischen Verband, die Situation für die Familie zu bereinigen. „Morgen sollten wir das Leben feiern“, sagte Queiroz.

In kolumbianischen Medien wurde Queiroz’ Aussage, „Kolumbien ist nicht perfekt, wir sind auch nicht perfekt“, als gezielte Ansage vor dem Duell gewertet. Der Trainer wies Spekulationen über ein früheres Zerwürfnis mit James Rodríguez zurück und erklärte, seine Aufgabe sei es stets gewesen, das Beste aus allen Spielern herauszuholen. Die kolumbianische Zeitung El Espectador hob hervor, dass Queiroz die Stärken des Gegners anerkannte, aber auf die eigenen Qualitäten und den Kampfgeist seiner Mannschaft vertraue, der „im Blut dieser Jungs aus Ghana“ liege.

Der Sieger der Partie zieht ins Viertelfinale ein. Anstoß ist am Samstag um 01:30 Uhr GMT. Für Ghana geht es darum, nach dem historischen Lauf von 2010 erneut ein afrikanisches Ausrufezeichen zu setzen, während Kolumbien seine Favoritenrolle untermauern will.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Lateinamerikanische PresseSubsaharisch-afrikanische Presse
Lateinamerikanische Presse
SkepsisIronie

Queiroz' Aussage, dass 'Druck ein Privileg ist', wird als psychologischer Trick gesehen, um Kolumbien einzuschüchtern. Die Erzählung spielt Kolumbiens aktuelle Form herunter und betont Ghanas Kampfgeist, aber mit einer Prise Skepsis, ob das ausreichen wird.

Subsaharisch-afrikanische Presse
TriumphRevanchismus

Queiroz' Worte werden als mächtiges Motivationswerkzeug gefeiert, das Ghana dazu bringt, die Herausforderung anzunehmen. Die Erzählung zeigt Ghana als entschlossenen Außenseiter, der bereit ist zu kämpfen, wobei die Erfahrung des Trainers als Schlüsselvorteil angesehen wird.

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Freitag, 3. Juli 2026

Queiroz vor Duell mit Kolumbien: „Perfektion für 90 Minuten“ und eine Pflicht für Afrika

Ghanas Trainer Carlos Queiroz sieht im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien keinen Raum für Fehler und verpflichtet sein Team, als zweites afrikanisches Team ins Viertelfinale einzuziehen.

Im Pressesaal des Kansas City Stadiums wählte Carlos Queiroz am Donnerstag klare Worte, die den Charakter der K.-o.-Runde einfingen: „Morgen gibt es keinen Raum für Fehler. Es gibt kein Morgen. Wir müssen 90 Minuten lang alles richtig machen – oder 120, falls nötig.“ Der portugiesische Trainer Ghanas umriss die Partie gegen Kolumbien als ein Spiel, in dem „alles für den Sieger, nichts für den Verlierer“ sei, und fügte hinzu, der Druck sei „kein Problem, sondern ein Privileg“. Seine Mannschaft, die erstmals seit dem Viertelfinaleinzug 2010 wieder in einer WM-K.-o.-Runde steht, werde mit der richtigen Inspiration und Einstellung auftreten, um das von den Fans erwartete Ergebnis zu erzielen.

Aus afrikanischer Perspektive lastet auf der Begegnung eine besondere Verantwortung. Neun der zehn gestarteten afrikanischen Teams hatten die Gruppenphase überstanden, doch nach den Niederlagen von Senegal, Elfenbeinküste und der DR Kongo ist Marokko bislang der einzige Vertreter des Kontinents im Achtelfinale. Queiroz sprach von einer „Pflicht, diese Statistik zu verbessern“ und betonte: „Es liegt auf unseren Schultern, sicherzustellen, dass wir ein weiteres afrikanisches Team in die nächste Runde bringen.“ Kapitän Jordan Ayew erinnerte an die magischen Momente von 2010 und versprach: „Wir werden Afrika und Ghana stolz machen.“

Queiroz’ persönliche Geschichte mit dem Gegner verlieh der Pressekonferenz eine emotionale Note. Der 73-Jährige, der Kolumbien zwischen 2019 und 2020 betreut hatte, würdigte die aktuelle Mannschaft von Néstor Lorenzo als „sehr gut organisiert, mit viel Disziplin und hervorragenden Spielern auf allen Positionen“. Zugleich betonte er, es sei die Pflicht seines Stabes, „das heutige Kolumbien zu studieren, nicht das gestrige“. In Erinnerung an seinen damaligen Torwarttrainer Des McAleenan, der nach einer Covid-Isolation in Bogotá an den Folgen einer schweren Depression starb, richtete er einen Appell an den kolumbianischen Verband, die Situation für die Familie zu bereinigen. „Morgen sollten wir das Leben feiern“, sagte Queiroz.

In kolumbianischen Medien wurde Queiroz’ Aussage, „Kolumbien ist nicht perfekt, wir sind auch nicht perfekt“, als gezielte Ansage vor dem Duell gewertet. Der Trainer wies Spekulationen über ein früheres Zerwürfnis mit James Rodríguez zurück und erklärte, seine Aufgabe sei es stets gewesen, das Beste aus allen Spielern herauszuholen. Die kolumbianische Zeitung El Espectador hob hervor, dass Queiroz die Stärken des Gegners anerkannte, aber auf die eigenen Qualitäten und den Kampfgeist seiner Mannschaft vertraue, der „im Blut dieser Jungs aus Ghana“ liege.

Der Sieger der Partie zieht ins Viertelfinale ein. Anstoß ist am Samstag um 01:30 Uhr GMT. Für Ghana geht es darum, nach dem historischen Lauf von 2010 erneut ein afrikanisches Ausrufezeichen zu setzen, während Kolumbien seine Favoritenrolle untermauern will.

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Queiroz' Aussage, dass 'Druck ein Privileg ist', wird als psychologischer Trick gesehen, um Kolumbien einzuschüchtern. Die Erzählung spielt Kolumbiens aktuelle Form herunter und betont Ghanas Kampfgeist, aber mit einer Prise Skepsis, ob das ausreichen wird.

Subsaharisch-afrikanische Presse
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Queiroz' Worte werden als mächtiges Motivationswerkzeug gefeiert, das Ghana dazu bringt, die Herausforderung anzunehmen. Die Erzählung zeigt Ghana als entschlossenen Außenseiter, der bereit ist zu kämpfen, wobei die Erfahrung des Trainers als Schlüsselvorteil angesehen wird.

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