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SportSonntag, 28. Juni 2026

Nach souveräner Gruppenphase trifft Argentinien auf Kap Verde – Scaloni warnt vor dem Außenseiter

Weltmeister Argentinien beendet die Vorrunde mit drei Siegen und bereitet sich auf den Debütanten Kap Verde vor – Trainer Lionel Scaloni fordert Respekt für den unbequemen Gegner.

Mit einem 3:1 über Jordanien schloss Argentinien die Gruppe J der Weltmeisterschaft 2026 ohne Punktverlust ab und sicherte sich den Einzug in die Runde der letzten 32. Dort wartet am 3. Juli in Miami die Überraschungsmannschaft Kap Verde, die als Gruppenzweiter hinter Spanien erstmals in der Geschichte ein WM-Achtelfinale erreicht hat. Der Treffer von Lionel Messi per Freistoß in der Schlussphase gegen Jordanien war das i-Tüpfelchen einer dominanten Vorstellung, die kaum Zweifel an der Favoritenrolle des Titelverteidigers ließ.

Drei Partien, drei Siege, neun Tore – Argentinien präsentierte sich in der Vorrunde in bestechender Verfassung. Das 3:0 gegen Algerien zum Auftakt, das 2:0 über Österreich und der abschließende Erfolg gegen Jordanien bedeuteten nicht nur das fünfte Mal in der WM-Geschichte, dass die Albiceleste eine Gruppenphase ohne Makel beendete, sondern auch das neunte Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage. Messi erzielte bislang sechs Treffer, und das Team feierte sein 50. Spiel bei Weltmeisterschaften – nur Brasilien und Deutschland haben mehr Partien bestritten.

Doch die Argentinier richteten den Blick sofort auf den nächsten Gegner, und die Warnungen aus dem eigenen Lager waren deutlich. „Sie sind eine gute Mannschaft, die es allen ihren Gegnern schwer gemacht hat – Spanien, Uruguay und Saudi-Arabien“, sagte Nationaltrainer Lionel Scaloni in der Pressekonferenz. Tatsächlich trotzte Kap Verde dem Europameister Spanien ein torloses Remis ab, rang Uruguay ein 2:2 ab und spielte 1:1 gegen Saudi-Arabien. Scaloni betonte: „Nach dem, was wir bei diesem Turnier gesehen haben, müssen wir vorsichtig sein. Sie sind schnell, technisch stark und eingespielt.“

Die Trainerstimme aus Buenos Aires wurde von Beobachtern in Brasilien um eine taktische Nuance ergänzt: Die Auslosung beschert Argentinien einen Weg, der erst in einem möglichen Halbfinale auf ein Team aus den Top Ten der FIFA-Weltrangliste führen könnte. Scaloni wies solche Rechnungen zurück und monierte stattdessen die Anstoßzeit am frühen Abend in Miami – „wir spielen bei großer Hitze, zu einer schwer verständlichen Uhrzeit“. Gegen Jordanien hatte er zudem rotiert und überraschend Exequiel Palacios als rechten Verteidiger aufgeboten, um Alternativen zu testen. Messi kam erst in der zweiten Hälfte und entschied die Partie mit seinem Freistoßtor; Scaloni lobte die Mannschaftsdienlichkeit seines Kapitäns, der auf Einsatzminuten verzichtete, um andere spielen zu lassen.

Für Kap Verde ist der Einzug ins Achtelfinale bereits der größte Erfolg der Verbandsgeschichte. Die Partie am Freitag im Hard Rock Stadium entscheidet, ob die afrikanische Mannschaft ihre märchenhafte Reise fortsetzen kann oder ob Argentinien seiner Favoritenrolle gerecht wird und ins Achtelfinale einzieht – mehr als ein erster Prüfstein auf dem Weg zur Titelverteidigung soll es aus argentinischer Sicht nicht sein.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Südostasiatische PresseLateinamerikanische Presse
Südostasiatische Presse
PragmatismusDistanz

Southeast Asian press highlights Coach Scaloni's warning that Cape Verde should not be underestimated, noting that the team troubled Spain. The narrative stresses caution and respect for the underdog, portraying Argentina as cautious and focused.

Lateinamerikanische Presse
PragmatismusIronie

Latin American press emphasizes the favorable bracket for Argentina, suggesting a smooth path to the semifinals. While acknowledging Scaloni's caution, the overall tone is optimistic about advancing, with some irony about the perceived easy opponents.

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Sonntag, 28. Juni 2026

Nach souveräner Gruppenphase trifft Argentinien auf Kap Verde – Scaloni warnt vor dem Außenseiter

Weltmeister Argentinien beendet die Vorrunde mit drei Siegen und bereitet sich auf den Debütanten Kap Verde vor – Trainer Lionel Scaloni fordert Respekt für den unbequemen Gegner.

Mit einem 3:1 über Jordanien schloss Argentinien die Gruppe J der Weltmeisterschaft 2026 ohne Punktverlust ab und sicherte sich den Einzug in die Runde der letzten 32. Dort wartet am 3. Juli in Miami die Überraschungsmannschaft Kap Verde, die als Gruppenzweiter hinter Spanien erstmals in der Geschichte ein WM-Achtelfinale erreicht hat. Der Treffer von Lionel Messi per Freistoß in der Schlussphase gegen Jordanien war das i-Tüpfelchen einer dominanten Vorstellung, die kaum Zweifel an der Favoritenrolle des Titelverteidigers ließ.

Drei Partien, drei Siege, neun Tore – Argentinien präsentierte sich in der Vorrunde in bestechender Verfassung. Das 3:0 gegen Algerien zum Auftakt, das 2:0 über Österreich und der abschließende Erfolg gegen Jordanien bedeuteten nicht nur das fünfte Mal in der WM-Geschichte, dass die Albiceleste eine Gruppenphase ohne Makel beendete, sondern auch das neunte Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage. Messi erzielte bislang sechs Treffer, und das Team feierte sein 50. Spiel bei Weltmeisterschaften – nur Brasilien und Deutschland haben mehr Partien bestritten.

Doch die Argentinier richteten den Blick sofort auf den nächsten Gegner, und die Warnungen aus dem eigenen Lager waren deutlich. „Sie sind eine gute Mannschaft, die es allen ihren Gegnern schwer gemacht hat – Spanien, Uruguay und Saudi-Arabien“, sagte Nationaltrainer Lionel Scaloni in der Pressekonferenz. Tatsächlich trotzte Kap Verde dem Europameister Spanien ein torloses Remis ab, rang Uruguay ein 2:2 ab und spielte 1:1 gegen Saudi-Arabien. Scaloni betonte: „Nach dem, was wir bei diesem Turnier gesehen haben, müssen wir vorsichtig sein. Sie sind schnell, technisch stark und eingespielt.“

Die Trainerstimme aus Buenos Aires wurde von Beobachtern in Brasilien um eine taktische Nuance ergänzt: Die Auslosung beschert Argentinien einen Weg, der erst in einem möglichen Halbfinale auf ein Team aus den Top Ten der FIFA-Weltrangliste führen könnte. Scaloni wies solche Rechnungen zurück und monierte stattdessen die Anstoßzeit am frühen Abend in Miami – „wir spielen bei großer Hitze, zu einer schwer verständlichen Uhrzeit“. Gegen Jordanien hatte er zudem rotiert und überraschend Exequiel Palacios als rechten Verteidiger aufgeboten, um Alternativen zu testen. Messi kam erst in der zweiten Hälfte und entschied die Partie mit seinem Freistoßtor; Scaloni lobte die Mannschaftsdienlichkeit seines Kapitäns, der auf Einsatzminuten verzichtete, um andere spielen zu lassen.

Für Kap Verde ist der Einzug ins Achtelfinale bereits der größte Erfolg der Verbandsgeschichte. Die Partie am Freitag im Hard Rock Stadium entscheidet, ob die afrikanische Mannschaft ihre märchenhafte Reise fortsetzen kann oder ob Argentinien seiner Favoritenrolle gerecht wird und ins Achtelfinale einzieht – mehr als ein erster Prüfstein auf dem Weg zur Titelverteidigung soll es aus argentinischer Sicht nicht sein.

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Southeast Asian press highlights Coach Scaloni's warning that Cape Verde should not be underestimated, noting that the team troubled Spain. The narrative stresses caution and respect for the underdog, portraying Argentina as cautious and focused.

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Latin American press emphasizes the favorable bracket for Argentina, suggesting a smooth path to the semifinals. While acknowledging Scaloni's caution, the overall tone is optimistic about advancing, with some irony about the perceived easy opponents.

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