
Extreme Hitzewelle im Osten der USA: Über 180 Millionen Menschen betroffen
Die gefährliche Hitzewelle fällt mit den Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag und Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft zusammen und belastet die Stromversorgung.
Eine extreme Hitzewelle, ausgelöst durch ein sogenanntes Hitzedom-Hochdruckgebiet, hat weite Teile der östlichen Vereinigten Staaten erfasst. Nach Angaben des US-Wetterdienstes (NWS) galten am Freitag für mehr als 180 Millionen Menschen von den Great Plains bis zur Atlantikküste Hitzewarnungen oder -hinweise. In New York City stiegen die Temperaturen auf 38 Grad Celsius, die gefühlte Temperatur erreichte Werte von über 45 Grad. Auch in Washington, Philadelphia und Boston wurden Rekordwerte für Anfang Juli gemessen.
Die anhaltende Hitze bringt die Stromnetze an ihre Grenzen. Der Übertragungsnetzbetreiber PJM Interconnection, zuständig für ein Gebiet von Washington bis Chicago, rief den Notstand aus und ordnete den maximalen Einsatz aller Kraftwerke an. Nach Angaben des Unternehmens kam es zu unerwartet hohen Kraftwerksausfällen von rund 9,5 Gigawatt im Mittelatlantikraum. Der New Yorker Energieversorger Consolidated Edison forderte zehntausende Haushalte in Brooklyn auf, den Stromverbrauch zu senken, und drosselte die Spannung um acht Prozent, um Reparaturarbeiten zu ermöglichen. Landesweit waren zeitweise mehr als 71.000 Kunden ohne Elektrizität.
Die Hitzewelle fällt mit den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung und mehreren Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft zusammen. In Boston wurde der Einlass zu einem großen Feuerwerkskonzert verschoben, in Philadelphia ein Festumzug verkürzt und eine Straßenparty abgesagt. Die Spielergewerkschaft FIFPRO forderte, Partien wegen unsicherer Bedingungen zu verlegen; für das Achtelfinale Frankreich gegen Paraguay in Philadelphia wird mit einem Hitzeindex von über 28 Grad gerechnet. Die FIFA ordnete verpflichtende Trinkpausen an.
Aus Sicht von Meteorologen ist die derzeitige Hitze Teil einer globalen Häufung von Extremtemperaturen, die auch Europa und China betrifft. Die Weltorganisation für Meteorologie hatte erst kürzlich die wärmsten Tage seit Aufzeichnungsbeginn registriert. Über mögliche Hitzetote in den betroffenen US-Regionen lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, gefährdete Personen zu kontrollieren und öffentliche Kühlzentren zu nutzen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Eine Rekordhitzewelle bedroht das Feiertagswochenende zum 4. Juli und die Weltmeisterschaftsspiele in den USA, mit Temperaturen von 38°C in New York. Die Stromnachfrage schießt in die Höhe und belastet die Stromnetze, während 180 Millionen Menschen unter Hitzewarnungen stehen.
Eine gefährliche Hitzewelle sucht die USA heim, während die Feierlichkeiten zum 4. Juli beginnen, Präsident Trump eine Feier zum 250. Geburtstag ausrichtet und Weltmeisterschaftsspiele stattfinden. Die extreme Hitze folgt auf eine beispiellose Frühsommerhitzewelle in Europa.
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