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SportMittwoch, 1. Juli 2026

Ecuadors WM-Aus besiegelt Beccaceces Abschied: Vertrag endet nach 0:2 gegen Mexiko

Der argentinische Trainer bestätigte nach der Niederlage im Achtelfinale der WM 2026 seinen sofortigen Rücktritt; sein Kontrakt war an das Turnier gebunden.

Das 0:2 gegen Gastgeber Mexiko im Estadio Azteca beendete nicht nur Ecuadors Weltmeisterschaft 2026, sondern auch die Amtszeit von Sebastián Beccacece. Der 45-jährige Argentinier, dessen Vertrag mit der Federación Ecuatoriana de Fútbol exakt an die Teilnahme an der Endrunde gekoppelt war, erklärte noch in der Nacht seinen Rücktritt. „Mein Vertrag endete mit der WM, und die WM ist heute für uns zu Ende gegangen“, sagte Beccacece nach einer fast zweistündigen Aussprache mit der Mannschaft. Ecuador, das als einer der besten Gruppendritten in die K.-o.-Runde eingezogen war, fand gegen die körperlich und taktisch überlegenen Mexikaner nie ins Spiel. Julián Quiñones und Raúl Jiménez erzielten die Tore, während Piero Hincapié in der Schlussphase die Rote Karte sah.

Der Auftritt im Aztekenstadion stand in scharfem Kontrast zur vorangegangenen Gruppenphase, in der Ecuador nach einer 0:1-Auftaktniederlage gegen die Elfenbeinküste und einem torlosen Remis gegen WM-Neuling Curaçao bereits vor dem Aus gestanden hatte. Aus ecuadorianischer Sicht war die Kritik an Beccacece massiv: Der ehemalige Nationalspieler Jefferson Montero forderte öffentlich seinen Rücktritt, und Medienberichten zufolge wurden die Familie des Trainers auf der Tribüne beleidigt. Der überraschende 2:1-Sieg gegen Deutschland, der den Einzug in die Runde der letzten 32 sicherte, wendete das Blatt und löste emotionale Szenen aus. Beccacece kletterte nach dem Schlusspfiff auf die Tribüne, um seine Frau zu küssen – ein Bild, das in deutschen Medien als „WM-Märchen“ und Symbol einer geglückten Wende beschrieben wurde.

Beccacece hatte das Amt im August 2024 von Félix Sánchez Bas übernommen und Ecuador in der südamerikanischen Qualifikation hinter Argentinien auf den zweiten Platz geführt. In 24 Partien unter seiner Leitung verbuchte die „Tri“ neun Siege, zwölf Unentschieden und nur drei Niederlagen – zwei davon bei dieser WM. In Argentinien wurde sein Abgang mit Verweis auf die solide Bilanz und die Integration junger Spieler wie Moisés Caicedo und Kendry Páez als Ende eines „Prozesses mit Wachstum, aber bitterem Abschluss“ (La Gaceta) kommentiert. Beccacece selbst betonte das „wunderbare Vermächtnis“ und die Geschlossenheit der Mannschaft: „Was in der Kabine passiert ist, war bewegend. Der Respekt und die Zuneigung der Spieler lindern den Schmerz ein wenig.“

Mit dem Ausscheiden endet nicht nur Beccaceces Engagement, sondern auch die Nationalmannschaftskarriere der Routiniers Hernán Galíndez und Enner Valencia, die nach dem Spiel ihren Rücktritt erklärten. Die ecuadorianische Verbandsführung um Präsident Francisco Egas steht nun vor der Aufgabe, einen neuen Trainer zu finden, der die als äußerst talentiert geltende Generation um Caicedo und Hincapié auf die nächsten Turniere vorbereitet. Beccacece verabschiedete sich ohne Groll: „Ich bin dankbar für dieses Abenteuer, für die Spieler und das Land. Ich habe keine Vorwürfe.“

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Lateinamerikanische PresseKontinentaleuropäische Presse
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Die Amtszeit von Sebastián Beccacece als Trainer Ecuadors endete mit der 0:2-Niederlage gegen Mexiko im Sechzehntelfinale. Der Argentinier, dessen Vertrag an die WM-Teilnahme gekoppelt war, verabschiedete sich traurig, aber ohne Vorwürfe und hob die Entwicklung junger Spieler sowie den historischen Sieg gegen Deutschland hervor. Der ecuadorianische Verband beginnt nun mit der Suche nach einem neuen Nationaltrainer, während Beccacece Vertrauen in die Zukunft des Teams äußerte.

Kontinentaleuropäische Presse/ DACH+
SchadenfreudeIronie

Nur wenige Tage nach dem emotionalen Kuss für seine Frau auf der Tribüne nach dem Sieg gegen Deutschland endete Beccaceces WM abrupt mit einem 0:2 gegen Mexiko. Der Trainer bestätigte seinen Abschied, erklärte, der Vertrag werde nicht verlängert, und sprach von einer 'wunderbaren Familie', die er verlassen müsse. Die deutsche Presse betont die Ironie des rasanten Absturzes von der Euphorie in die Eliminierung.

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Mittwoch, 1. Juli 2026

Ecuadors WM-Aus besiegelt Beccaceces Abschied: Vertrag endet nach 0:2 gegen Mexiko

Der argentinische Trainer bestätigte nach der Niederlage im Achtelfinale der WM 2026 seinen sofortigen Rücktritt; sein Kontrakt war an das Turnier gebunden.

Das 0:2 gegen Gastgeber Mexiko im Estadio Azteca beendete nicht nur Ecuadors Weltmeisterschaft 2026, sondern auch die Amtszeit von Sebastián Beccacece. Der 45-jährige Argentinier, dessen Vertrag mit der Federación Ecuatoriana de Fútbol exakt an die Teilnahme an der Endrunde gekoppelt war, erklärte noch in der Nacht seinen Rücktritt. „Mein Vertrag endete mit der WM, und die WM ist heute für uns zu Ende gegangen“, sagte Beccacece nach einer fast zweistündigen Aussprache mit der Mannschaft. Ecuador, das als einer der besten Gruppendritten in die K.-o.-Runde eingezogen war, fand gegen die körperlich und taktisch überlegenen Mexikaner nie ins Spiel. Julián Quiñones und Raúl Jiménez erzielten die Tore, während Piero Hincapié in der Schlussphase die Rote Karte sah.

Der Auftritt im Aztekenstadion stand in scharfem Kontrast zur vorangegangenen Gruppenphase, in der Ecuador nach einer 0:1-Auftaktniederlage gegen die Elfenbeinküste und einem torlosen Remis gegen WM-Neuling Curaçao bereits vor dem Aus gestanden hatte. Aus ecuadorianischer Sicht war die Kritik an Beccacece massiv: Der ehemalige Nationalspieler Jefferson Montero forderte öffentlich seinen Rücktritt, und Medienberichten zufolge wurden die Familie des Trainers auf der Tribüne beleidigt. Der überraschende 2:1-Sieg gegen Deutschland, der den Einzug in die Runde der letzten 32 sicherte, wendete das Blatt und löste emotionale Szenen aus. Beccacece kletterte nach dem Schlusspfiff auf die Tribüne, um seine Frau zu küssen – ein Bild, das in deutschen Medien als „WM-Märchen“ und Symbol einer geglückten Wende beschrieben wurde.

Beccacece hatte das Amt im August 2024 von Félix Sánchez Bas übernommen und Ecuador in der südamerikanischen Qualifikation hinter Argentinien auf den zweiten Platz geführt. In 24 Partien unter seiner Leitung verbuchte die „Tri“ neun Siege, zwölf Unentschieden und nur drei Niederlagen – zwei davon bei dieser WM. In Argentinien wurde sein Abgang mit Verweis auf die solide Bilanz und die Integration junger Spieler wie Moisés Caicedo und Kendry Páez als Ende eines „Prozesses mit Wachstum, aber bitterem Abschluss“ (La Gaceta) kommentiert. Beccacece selbst betonte das „wunderbare Vermächtnis“ und die Geschlossenheit der Mannschaft: „Was in der Kabine passiert ist, war bewegend. Der Respekt und die Zuneigung der Spieler lindern den Schmerz ein wenig.“

Mit dem Ausscheiden endet nicht nur Beccaceces Engagement, sondern auch die Nationalmannschaftskarriere der Routiniers Hernán Galíndez und Enner Valencia, die nach dem Spiel ihren Rücktritt erklärten. Die ecuadorianische Verbandsführung um Präsident Francisco Egas steht nun vor der Aufgabe, einen neuen Trainer zu finden, der die als äußerst talentiert geltende Generation um Caicedo und Hincapié auf die nächsten Turniere vorbereitet. Beccacece verabschiedete sich ohne Groll: „Ich bin dankbar für dieses Abenteuer, für die Spieler und das Land. Ich habe keine Vorwürfe.“

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Die Amtszeit von Sebastián Beccacece als Trainer Ecuadors endete mit der 0:2-Niederlage gegen Mexiko im Sechzehntelfinale. Der Argentinier, dessen Vertrag an die WM-Teilnahme gekoppelt war, verabschiedete sich traurig, aber ohne Vorwürfe und hob die Entwicklung junger Spieler sowie den historischen Sieg gegen Deutschland hervor. Der ecuadorianische Verband beginnt nun mit der Suche nach einem neuen Nationaltrainer, während Beccacece Vertrauen in die Zukunft des Teams äußerte.

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Nur wenige Tage nach dem emotionalen Kuss für seine Frau auf der Tribüne nach dem Sieg gegen Deutschland endete Beccaceces WM abrupt mit einem 0:2 gegen Mexiko. Der Trainer bestätigte seinen Abschied, erklärte, der Vertrag werde nicht verlängert, und sprach von einer 'wunderbaren Familie', die er verlassen müsse. Die deutsche Presse betont die Ironie des rasanten Absturzes von der Euphorie in die Eliminierung.

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