
McGregors Comeback bei UFC 329: Das fast noch härtere Los
Ursprünglich bereitete sich das Team des Iren auf Carlos Prates vor, nun trifft er in Las Vegas auf Max Holloway – eine Neuauflage nach 13 Jahren.
Die Rückkehr von Conor McGregor in den Octagon hätte beinahe eine andere, womöglich noch riskantere Wendung genommen. Wie britische Medien unter Berufung auf McGregors Trainer John Kavanagh berichten, war das Team zunächst auf einen Kampf gegen den Brasilianer Carlos Prates eingestellt, ehe die UFC kurzfristig Max Holloway als Gegner für den Hauptkampf von UFC 329 bestätigte. So kommt es am Samstag, dem 11. Juli 2026, in der T-Mobile Arena von Las Vegas zur Neuauflage eines Duells, das im August 2013 mit einem klaren Punktsieg McGregors endete – damals noch im Federgewicht, nun im Weltergewicht.
Für den Iren ist es der erste Auftritt seit fast fünf Jahren. Sein letzter Kampf im Juli 2021 gegen Dustin Poirier endete mit einem Schienbeinbruch, eine geplante Rückkehr 2024 scheiterte an einer gebrochenen Zehe. Zudem war McGregor erst im März dieses Jahres wieder startberechtigt, nachdem er eine 18-monatige Sperre wegen Verstößen gegen die Meldepflichten im Anti-Doping-System verbüßt hatte. In mexikanischen Medien wird zudem auf ein zivilrechtliches Verfahren in Irland verwiesen, in dem McGregor der sexuellen Nötigung für schuldig befunden wurde. Während Holloway in den Ranglisten der UFC derzeit auf Platz vier im Leichtgewicht und Platz zwei im Federgewicht geführt wird, taucht McGregor in keinem Ranking mehr auf.
Die verbale Begleitmusik zum Kampf ist bereits schrill. Aus indonesischen Quellen wird McGregers Spitze gegen den neuen Leichtgewichts-Champion Justin Gaethje kolportiert, der bei UFC Freedom 250 den Titel errang. McGregor, so heißt es, habe Gaethjes Fähigkeiten als nur „durchschnittlich“ bezeichnet und auf dessen Knockout-Niederlage gegen Holloway verwiesen. Gleichzeitig ließ er durchblicken, dass sein eigentliches Ziel ein historischer Titelgewinn in einer dritten Gewichtsklasse sei. Gegenüber Khabib Nurmagomedov, dem er 2018 unterlag, legte McGregor nach: Der Russe habe „nichts zu diesem Sport beigetragen“ und sei nach nur dreizehn Kämpfen wieder verschwunden.
Holloway selbst gibt sich betont pragmatisch. In indonesischen Berichten wird er mit den Worten zitiert, er sei ein „Preisgeldjäger“ und wer nicht für Geld kämpfe, sei töricht. Die finanzielle Dimension des Abends ist erheblich, die Übertragungsrechte in Mexiko liegen bei Paramount+, wo der Hauptkampf ab 19:00 Uhr Ortszeit zu sehen ist. Die vollständige Kampfkarte, die in mexikanischen Medien detailliert aufgelistet wird, umfasst unter anderem Paddy Pimblett gegen Benoît Saint Denis und Cory Sandhagen gegen Mario Bautista.
Für beide Protagonisten steht viel auf dem Spiel. Ein Sieg McGregors würde den Weg zu einem möglichen Titelkampf in einer dritten Division ebnen, während Holloway die Chance hat, die Niederlage von 2013 zu tilgen und seinen Status unter den Besten der UFC zu festigen. Der Ausgang des Abends wird die Ranglisten im Welter- und Leichtgewicht unmittelbar beeinflussen.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | +0.50 | aligned |
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
| Südostasiatische Presse | −0.30 | critical |
Die UFC hat McGregor fast einen härteren Gegner aufgezwungen, aber sein Team ist der Kugel ausgewichen. Der Trainer spricht von geheimen Vorbereitungen.
Es stützt sich auf eine Enthüllung des Trainers, um anzudeuten, dass McGregor einen leichteren Weg hatte, ohne direkte Anschuldigung.
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