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SportMittwoch, 1. Juli 2026

Kanes Doppelpack rettet England vor dem K.o. – nun wartet Mexiko im Aztekenstadion

Nach einem frühen Rückstand gegen die Demokratische Republik Kongo drehte Harry Kane mit zwei Treffern in der Schlussphase das Spiel und sicherte England den Einzug ins Achtelfinale, wo Gastgeber Mexiko wartet.

Es war ein Abend, der Englands WM-Träume fast jäh beendet hätte. Über eine Stunde lang lag das Team von Thomas Tuchel im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta gegen die Demokratische Republik Kongo mit 0:1 zurück, ehe Harry Kane binnen elf Minuten das Spiel drehte. Sein Kopfball in der 75. Minute und ein wuchtiger Rechtsschuss in der 86. Minute bedeuteten den 2:1-Sieg und den Einzug ins Achtelfinale. Es war die erste Aufholjagd Englands in einem WM-K.-o.-Spiel seit dem Finale von 1966.

Dabei hatte der Außenseiter aus Afrika die Partie früh auf den Kopf gestellt. Brian Cipenga nutzte in der siebten Minute eine Unordnung in der englischen Abwehr und traf aus spitzem Winkel ins kurze Eck. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, doch der kongolesische Torhüter Lionel Mpasi vereitelte mit mehreren Glanzparaden gegen Jude Bellingham und Kane den Ausgleich, während ein Pfostenschuss von Yoane Wissa beinahe das 0:2 bedeutete. Ein umstrittener Strafstoß für England blieb nach VAR-Prüfung aus. Erst die Einwechslungen von Anthony Gordon und Bukayo Saka brachten die Wende: Gordon bereitete beide Tore vor, Kane vollendete mit der Effizienz eines Weltklassestürmers.

Mit seinen Saisontoren vier und fünf im Turnier überholte Kane in der ewigen WM-Torschützenliste Pelé (13 Tore) und zog mit Just Fontaine gleich. Aus englischer Sicht wurde der Kapitän als Retter einer bis dahin enttäuschenden Mannschaft gefeiert, die in der Vorrunde nur bedingt überzeugt hatte. Die kongolesische Delegation verließ das Turnier erhobenen Hauptes; Trainer Sébastien Desabre sprach von einer „Niederlage, die sich wie ein Sieg anfühlt“, und verwies auf den Respekt, den sich sein Team durch den couragierten Auftritt erworben habe.

Für England wird die Aufgabe nun ungleich schwerer. Am Sonntag trifft das Team im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt auf den Gastgeber, der in vier Spielen noch kein Gegentor kassierte und von der Höhenlage profitiert. Tuchel räumte ein, dass eine physische Anpassung in vier Tagen unmöglich sei. In der gleichen Turnierhälfte lauern zudem Brasilien und Argentinien, sodass der knappe Erfolg gegen Kongo eher als Warnung denn als Befreiungsschlag zu werten ist.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 4 Sprachen

34%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Lateinamerikanische PresseArabische Levante-Maghreb-Presse
Lateinamerikanische Presse
TriumphDringlichkeitPragmatismus

England entgeht der Eliminierung durch ein dramatisches Comeback von Harry Kane, der mit einem Doppelpack den Kongo bezwingt und Pelé in der ewigen Torschützenliste überholt. Die nächste Hürde ist Mexiko im Azteca, und lateinamerikanische Medien warnen vor einem hitzigen Duell.

Arabische Levante-Maghreb-Presse
IronieSchadenfreude

Der Kongo ließ England leiden, quälte sie fast das gesamte Spiel über und schied dann erhobenen Hauptes aus. Arabische Medien betonen den würdevollen Abgang der Leoparden und die knapp vermiedene Blamage der Three Lions, die nur ihr Kapitän rettete.

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Mittwoch, 1. Juli 2026

Kanes Doppelpack rettet England vor dem K.o. – nun wartet Mexiko im Aztekenstadion

Nach einem frühen Rückstand gegen die Demokratische Republik Kongo drehte Harry Kane mit zwei Treffern in der Schlussphase das Spiel und sicherte England den Einzug ins Achtelfinale, wo Gastgeber Mexiko wartet.

Es war ein Abend, der Englands WM-Träume fast jäh beendet hätte. Über eine Stunde lang lag das Team von Thomas Tuchel im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta gegen die Demokratische Republik Kongo mit 0:1 zurück, ehe Harry Kane binnen elf Minuten das Spiel drehte. Sein Kopfball in der 75. Minute und ein wuchtiger Rechtsschuss in der 86. Minute bedeuteten den 2:1-Sieg und den Einzug ins Achtelfinale. Es war die erste Aufholjagd Englands in einem WM-K.-o.-Spiel seit dem Finale von 1966.

Dabei hatte der Außenseiter aus Afrika die Partie früh auf den Kopf gestellt. Brian Cipenga nutzte in der siebten Minute eine Unordnung in der englischen Abwehr und traf aus spitzem Winkel ins kurze Eck. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, doch der kongolesische Torhüter Lionel Mpasi vereitelte mit mehreren Glanzparaden gegen Jude Bellingham und Kane den Ausgleich, während ein Pfostenschuss von Yoane Wissa beinahe das 0:2 bedeutete. Ein umstrittener Strafstoß für England blieb nach VAR-Prüfung aus. Erst die Einwechslungen von Anthony Gordon und Bukayo Saka brachten die Wende: Gordon bereitete beide Tore vor, Kane vollendete mit der Effizienz eines Weltklassestürmers.

Mit seinen Saisontoren vier und fünf im Turnier überholte Kane in der ewigen WM-Torschützenliste Pelé (13 Tore) und zog mit Just Fontaine gleich. Aus englischer Sicht wurde der Kapitän als Retter einer bis dahin enttäuschenden Mannschaft gefeiert, die in der Vorrunde nur bedingt überzeugt hatte. Die kongolesische Delegation verließ das Turnier erhobenen Hauptes; Trainer Sébastien Desabre sprach von einer „Niederlage, die sich wie ein Sieg anfühlt“, und verwies auf den Respekt, den sich sein Team durch den couragierten Auftritt erworben habe.

Für England wird die Aufgabe nun ungleich schwerer. Am Sonntag trifft das Team im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt auf den Gastgeber, der in vier Spielen noch kein Gegentor kassierte und von der Höhenlage profitiert. Tuchel räumte ein, dass eine physische Anpassung in vier Tagen unmöglich sei. In der gleichen Turnierhälfte lauern zudem Brasilien und Argentinien, sodass der knappe Erfolg gegen Kongo eher als Warnung denn als Befreiungsschlag zu werten ist.

Divergenz der Quellen

Sport · 17 Quellen · 4 Sprachen

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Wie stark die Quellen die gleichen Fakten unterschiedlich darstellen.

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Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 4 Sprachen

TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Lateinamerikanische PresseArabische Levante-Maghreb-Presse
Lateinamerikanische Presse
TriumphDringlichkeitPragmatismus

England entgeht der Eliminierung durch ein dramatisches Comeback von Harry Kane, der mit einem Doppelpack den Kongo bezwingt und Pelé in der ewigen Torschützenliste überholt. Die nächste Hürde ist Mexiko im Azteca, und lateinamerikanische Medien warnen vor einem hitzigen Duell.

Arabische Levante-Maghreb-Presse
IronieSchadenfreude

Der Kongo ließ England leiden, quälte sie fast das gesamte Spiel über und schied dann erhobenen Hauptes aus. Arabische Medien betonen den würdevollen Abgang der Leoparden und die knapp vermiedene Blamage der Three Lions, die nur ihr Kapitän rettete.

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