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TechnologieDonnerstag, 25. Juni 2026

IBM präsentiert 0,7-nm-Chip: 50 Prozent mehr Leistung durch 3D-Stapelung

Die neue „Nanostack“-Architektur ermöglicht fast 100 Milliarden Transistoren auf Fingernagelgröße und soll in fünf Jahren in Serie gehen.

IBM hat eine neue Halbleitertechnologie vorgestellt, die den Weg zu Chips mit einer Strukturgröße von 0,7 Nanometern ebnen soll. Im Vergleich zum aktuellen 2-nm-Standard, den das Unternehmen 2021 präsentierte und der seit Ende 2025 in Massenproduktion ist, verspricht die „Nanostack“ genannte Architektur eine um 50 Prozent höhere Rechenleistung oder einen um 70 Prozent geringeren Energieverbrauch. Auf einem fingernagelgroßen Siliziumplättchen lassen sich damit nahezu 100 Milliarden Transistoren unterbringen – doppelt so viele wie beim Vorgänger.

Der Fortschritt beruht auf einem dreidimensionalen Aufbau, bei dem mehrere Transistorschichten übereinandergestapelt werden, statt sie wie bisher in einer Ebene anzuordnen. Diese vertikale Integration erlaubt eine höhere Packdichte und soll die Miniaturisierung bis in den Bereich von 0,1 Nanometern (einem Ångström) um das Jahr 2040 ermöglichen, wie Huiming Bu, IBMs Vizepräsident für Halbleiterforschung, erläuterte. Die Technologie eignet sich sowohl für klassische Prozessoren (CPU) als auch für Grafikprozessoren (GPU) und SRAM-Speicherchips, deren Leistung um 40 Prozent steigt – ein Zuwachs, den Forschungsdirektor Jay Gambetta als „seit Jahrzehnten nicht gesehen“ bezeichnete.

IBM fertigt selbst keine Chips in Serie, sondern lizenziert seine Entwicklungen an Hersteller. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen auf die Ausweitung der 2-nm-Produktion, die vom taiwanesischen Marktführer TSMC bereits genutzt wird und die der japanische Konzern Rapidus ab dem zweiten Halbjahr 2027 in großem Maßstab aufnehmen soll. Die Ankündigung des 0,7-nm-Prototyps fällt in eine Phase, in der die Halbleiterbranche nach Wegen sucht, die Leistung für rechenintensive KI-Anwendungen zu steigern, ohne den Energiehunger der Rechenzentren unkontrolliert wachsen zu lassen. Die IBM-Aktie legte im vorbörslichen Handel um über sechs Prozent zu.

Bis zur industriellen Reife rechnet IBM mit einem Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Unterdessen arbeitet TSMC bereits an der 1,4-nm-Technologie, deren Massenproduktion für 2028 anvisiert ist. Der nächste konkrete Meilenstein wird die Bekanntgabe eines Fertigungspartners für die neue Architektur sein, zu der sich IBM bislang nicht geäußert hat.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Arabische Levante-Maghreb-PresseArabische Golfpresse
Arabische Levante-Maghreb-Presse
SkepsisDistanzPragmatismus

IBM hat eine neue Technologie vorgestellt, die 50 % mehr Leistung und geringeren Energieverbrauch verspricht, doch die Angabe von 0,7 nm ist lediglich ein theoretischer Vergleichswert, keine reale physikalische Größe. Der vorherige 2-nm-Chip, der 2021 angekündigt wurde, ging erst Ende 2025 in die Massenproduktion, sodass praktische Anwendungen noch Jahre entfernt sind.

Arabische Golfpresse
TriumphDringlichkeitPragmatismus

IBM hat eine bahnbrechende 0,7-nm-Chip-Technologie vorgestellt, die seine Position gegenüber TSMC und Intel im Wettlauf um KI-Computing stärkt. Die Ankündigung ließ die Aktie im vorbörslichen Handel um über 6 % steigen, da das Unternehmen beansprucht, als erstes Chips unter 1 nm zu produzieren. Dieser Schritt wird als direkte Herausforderung an die Auftragschiphersteller und als Reaktion auf die wachsenden Anforderungen von KI-Workloads gesehen.

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Donnerstag, 25. Juni 2026

IBM präsentiert 0,7-nm-Chip: 50 Prozent mehr Leistung durch 3D-Stapelung

Die neue „Nanostack“-Architektur ermöglicht fast 100 Milliarden Transistoren auf Fingernagelgröße und soll in fünf Jahren in Serie gehen.

IBM hat eine neue Halbleitertechnologie vorgestellt, die den Weg zu Chips mit einer Strukturgröße von 0,7 Nanometern ebnen soll. Im Vergleich zum aktuellen 2-nm-Standard, den das Unternehmen 2021 präsentierte und der seit Ende 2025 in Massenproduktion ist, verspricht die „Nanostack“ genannte Architektur eine um 50 Prozent höhere Rechenleistung oder einen um 70 Prozent geringeren Energieverbrauch. Auf einem fingernagelgroßen Siliziumplättchen lassen sich damit nahezu 100 Milliarden Transistoren unterbringen – doppelt so viele wie beim Vorgänger.

Der Fortschritt beruht auf einem dreidimensionalen Aufbau, bei dem mehrere Transistorschichten übereinandergestapelt werden, statt sie wie bisher in einer Ebene anzuordnen. Diese vertikale Integration erlaubt eine höhere Packdichte und soll die Miniaturisierung bis in den Bereich von 0,1 Nanometern (einem Ångström) um das Jahr 2040 ermöglichen, wie Huiming Bu, IBMs Vizepräsident für Halbleiterforschung, erläuterte. Die Technologie eignet sich sowohl für klassische Prozessoren (CPU) als auch für Grafikprozessoren (GPU) und SRAM-Speicherchips, deren Leistung um 40 Prozent steigt – ein Zuwachs, den Forschungsdirektor Jay Gambetta als „seit Jahrzehnten nicht gesehen“ bezeichnete.

IBM fertigt selbst keine Chips in Serie, sondern lizenziert seine Entwicklungen an Hersteller. Derzeit konzentriert sich das Unternehmen auf die Ausweitung der 2-nm-Produktion, die vom taiwanesischen Marktführer TSMC bereits genutzt wird und die der japanische Konzern Rapidus ab dem zweiten Halbjahr 2027 in großem Maßstab aufnehmen soll. Die Ankündigung des 0,7-nm-Prototyps fällt in eine Phase, in der die Halbleiterbranche nach Wegen sucht, die Leistung für rechenintensive KI-Anwendungen zu steigern, ohne den Energiehunger der Rechenzentren unkontrolliert wachsen zu lassen. Die IBM-Aktie legte im vorbörslichen Handel um über sechs Prozent zu.

Bis zur industriellen Reife rechnet IBM mit einem Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Unterdessen arbeitet TSMC bereits an der 1,4-nm-Technologie, deren Massenproduktion für 2028 anvisiert ist. Der nächste konkrete Meilenstein wird die Bekanntgabe eines Fertigungspartners für die neue Architektur sein, zu der sich IBM bislang nicht geäußert hat.

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IBM hat eine neue Technologie vorgestellt, die 50 % mehr Leistung und geringeren Energieverbrauch verspricht, doch die Angabe von 0,7 nm ist lediglich ein theoretischer Vergleichswert, keine reale physikalische Größe. Der vorherige 2-nm-Chip, der 2021 angekündigt wurde, ging erst Ende 2025 in die Massenproduktion, sodass praktische Anwendungen noch Jahre entfernt sind.

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IBM hat eine bahnbrechende 0,7-nm-Chip-Technologie vorgestellt, die seine Position gegenüber TSMC und Intel im Wettlauf um KI-Computing stärkt. Die Ankündigung ließ die Aktie im vorbörslichen Handel um über 6 % steigen, da das Unternehmen beansprucht, als erstes Chips unter 1 nm zu produzieren. Dieser Schritt wird als direkte Herausforderung an die Auftragschiphersteller und als Reaktion auf die wachsenden Anforderungen von KI-Workloads gesehen.

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