
Google verschiebt Gemini 3.5 Pro – Aktie fällt, EU erzwingt Öffnung von Android
Die Verzögerung des nächsten KI-Modells lässt die Alphabet-Aktie um 4,4 Prozent einbrechen, während Brüssel mit bindenden Beschlüssen den Wettbewerb auf Android-Geräten und im Suchmarkt erzwingt.
Die Ankündigung, dass Googles nächstes großes KI-Modell Gemini 3.5 Pro wegen unzureichender interner Leistungswerte um mehrere Monate verschoben wird, hat den Aktienkurs der Muttergesellschaft Alphabet am Mittwoch um 4,4 Prozent einbrechen lassen. Aus dem Konzernumfeld verlautete, vor allem die Fähigkeiten des Modells bei der Code-Generierung blieben hinter den eigenen Erwartungen zurück. Der Rückschlag trifft Google in einem Moment, in dem Konkurrenten wie OpenAI mit GPT-5.6 Sol und Meta mit Muse Spark 1.1 gezielt ihre KI-gestützten Entwicklungswerkzeuge für Unternehmen und Programmierer ausbauen.
Parallel zu den internen Produktschwierigkeiten sieht sich der Konzern mit weitreichenden Regulierungsentscheidungen aus Brüssel konfrontiert. Die Europäische Kommission hat zwei rechtlich bindende Beschlüsse auf Grundlage des Digital Markets Act erlassen, die Google zwingen, elf bisher exklusiv dem eigenen Assistenten Gemini vorbehaltene Android-Funktionen für konkurrierende KI-Dienste zu öffnen. Künftig sollen Nutzer per Sprachbefehl auch Assistenzsysteme von Drittanbietern aktivieren können, um etwa Taxis zu bestellen oder standortbezogene Fragen zu beantworten. Zudem muss Google ab Januar 2027 anonymisierte Suchdaten an qualifizierte Drittanbieter – darunter KI-Chatbots mit Suchfunktion – weitergeben, wobei ein von der Kommission festgelegtes Preismodell zur Anwendung kommt. Google kritisierte die Entscheidungen mit dem Hinweis auf mögliche Risiken für Privatsphäre und Sicherheit.
Ungeachtet der regulatorischen und wettbewerblichen Spannungen treibt Google die Integration seines KI-Ökosystems voran. Das bisher als NotebookLM bekannte Recherchewerkzeug wird unter dem Namen Gemini Notebook enger an die Gemini-App und die Google-Suche angebunden. Die Plattform, die nach Konzernangaben inzwischen von über 30 Millionen Nutzern und 600.000 Organisationen eingesetzt wird, erhält eine sichere Cloud-Computing-Umgebung, in der das System nativen Code schreiben und ausführen kann, um komplexe Datenanalysen auf Basis der vom Nutzer bereitgestellten Quellen durchzuführen. Die Funktion wird zunächst für Abonnenten des Google AI Ultra sowie für Workspace-Geschäftskunden freigegeben, bevor sie in den kommenden Wochen auf den Google AI Pro-Plan ausgeweitet wird.
In einem anderen Bereich setzt Google DeepMind gemeinsam mit Isomorphic Labs auf biologische Gefahrenabwehr. Ein neu angekündigtes Bioresilienz-Programm soll mithilfe von KI-Modellen wie AlphaEvolve und AlphaGenome die Sequenzierung und metagenomische Analyse beschleunigen, um Krankheitserreger schneller zu erkennen und die Impfstoffentwicklung zu verkürzen. Dabei kommt ein vierstufiges Sicherheitsverfahren zum Einsatz, und die ursprünglich für Bilder entwickelte SynthID-Wasserzeichentechnologie wird auf den Biologiebereich übertragen, um potenziell riskante, KI-generierte DNA-Sequenzen zu kennzeichnen.
Die nächsten faktischen Meilensteine liegen in der schrittweisen Umsetzung der Brüsseler Vorgaben: Die Verpflichtung zur Datenweitergabe greift ab Januar 2027, die Interoperabilität der Android-Assistenzfunktionen soll Nutzern ab Juli 2027 zur Verfügung stehen. Für Google bedeuten die parallelen Entwicklungen, dass der Konzern seine Produkt-Roadmap unter verschärfter wettbewerbsrechtlicher Beobachtung und in einem zunehmend fragmentierten KI-Markt behaupten muss.
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Die Europäische Kommission zwingt Google, Android für konkurrierende KI-Assistenten zu öffnen, während DeepMind KI für die globale Gesundheitssicherheit vorantreibt.
Durch die Gegenüberstellung der EU-Regulierungsmaßnahme mit Googles eigener KI-Gesundheitsinitiative schafft der Block eine Erzählung von ausgewogenem Fortschritt: Regulierung und Innovation koexistieren.
Der Block lässt die Verzögerung von Gemini 3.5 Pro und den daraus resultierenden Aktienrückgang aus und konzentriert sich stattdessen auf die EU-Wettbewerbsregeln und Googles KI-Gesundheitsprogramm.
Google benennt NotebookLM in Gemini Notebook um, vertieft die Integration in sein KI-Ökosystem und fügt neue Analysefähigkeiten hinzu.
Indem der Block ausschließlich über die Produktumbenennung berichtet und die Verzögerungs- und Regulierungsnachrichten ignoriert, stellt er Googles Entwicklung als rein positiv und innovativ dar.
Der Block lässt sowohl die Verzögerung von Gemini 3.5 Pro als auch die EU-Anordnung zur Öffnung von Android aus und deckt nur die Umbenennung von NotebookLM ab.
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