
Antonelli dominiert letztes Training in Spa – Hamilton crasht und setzt Ferrari unter Zeitdruck
Kimi Antonelli fuhr im dritten Freien Training die Bestzeit, während Lewis Hamilton mit einem heftigen Einschlag die Mechaniker vor ein Wettrennen gegen die Uhr stellt.
Die Mercedes von Kimi Antonelli war im abschließenden Freien Training zum Großen Preis von Belgien das Maß der Dinge. Der Italiener umrundete den 7,004 Kilometer langen Kurs in Spa-Francorchamps in 1:45,990 Minuten und verwies Lando Norris (McLaren) mit 0,139 Sekunden sowie Max Verstappen (Red Bull) mit 0,148 Sekunden Rückstand auf die Plätze. George Russell komplettierte als Vierter die starke Mercedes-Vorstellung, während die Ferrari von Charles Leclerc und Lewis Hamilton die Ränge fünf und sechs belegten – ehe Hamilton in den letzten Sekunden der Session die Kontrolle verlor.
Der siebenfache Weltmeister rutschte in der Fagnes-Kurve ins Kiesbett und schlug mit dem Heck rechts in die Streckenbegrenzung ein. „Ich habe das Auto zerstört, tut mir leid“, funkte Hamilton an die Box. Die Aufhängung und die Aerodynamikteile am rechten Hinterrad wurden stark beschädigt. Für die Mechaniker der Scuderia begann damit ein Wettlauf gegen die Zeit: Nur etwas mehr als zwei Stunden blieben, um das Fahrzeug für die am Nachmittag angesetzte Qualifikation wieder flottzumachen. Aus britischer Sicht überschattet der Unfall die bis dahin solide Leistung Hamiltons, der im Titelkampf 32 Punkte hinter Spitzenreiter Antonelli liegt.
In Argentinien richtete sich der Blick auf Franco Colapinto. Der Alpine-Pilot beendete die dritte Trainingsstunde auf dem 13. Platz, nachdem er lange Zeit mit mittelharten Reifen im hinteren Feld unterwegs war. Erst mit weichen Mischungen gelang ihm eine Runde von 1:47,914 Minuten, womit er Teamkollege Pierre Gasly hinter sich ließ. Argentinische Medien werteten dies als Fortsetzung des Aufwärtstrends vom Freitag, als Colapinto im zweiten Training auf Rang sieben gestürmt war. Der Rennstall aus Enstone verteidigt in der Konstrukteurswertung mit nur einem Punkt Vorsprung auf Racing Bulls den fünften Platz, was jedem Positionsgewinn zusätzliches Gewicht verleiht.
Die Session offenbarte auch die Schwierigkeiten anderer Fahrer. Lando Norris, der amtierende Weltmeister, muss wegen der Verwendung einer vierten elektronischen Steuereinheit eine Strafversetzung um zehn Startplätze hinnehmen und steht damit bereits vor der Qualifikation unter Druck. Sergio Pérez, aus mexikanischer Perspektive mit der Hoffnung auf den ersten Q2-Einzug der Saison, klagte über ein unruhiges Fahrverhalten seines Cadillac und blieb erneut außerhalb der Top 10. Aus italienischer Sicht sorgte derweil Isack Hadjar für eine Unterbrechung, als sein Red Bull in der Boxengasse liegen blieb.
Die Qualifikation am Samstagnachmittag (16:00 Uhr Ortszeit) wird nun zur ersten großen Bewährungsprobe. Für Hamilton und Ferrari geht es zunächst darum, überhaupt antreten zu können. Für Antonelli und Mercedes bietet sich die Chance, die Favoritenrolle zu untermauern, während Colapinto und Alpine versuchen, den Schwung aus den Trainings in eine gute Startposition für das Rennen am Sonntag umzumünzen.
| Lateinamerikanische Presse | +0.50 | aligned |
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| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
Franco Colapinto beweist, dass er auf höchstem Niveau mithalten kann; sein Fortschritt ist die Hauptgeschichte des belgischen Wochenendes.
Die individuelle Reise des argentinischen Fahrers wird betont, wodurch ein globales Ereignis in eine nationale Geschichte der Erlösung und Hoffnung verwandelt wird.
Hamiltons Unfall und der Kampf um die Pole, die in anderen Berichterstattungen zentral sind, werden kaum beachtet.
Lewis Hamilton hat seinen Ferrari zerstört und nun müssen die Mechaniker gegen die Uhr arbeiten, um ihm die Qualifikation zu ermöglichen.
Spannung wird durch den Countdown und die Aussagen des Fahrers aufgebaut, wobei die Dringlichkeit der Reparatur betont wird.
Colapintos Leistung und der breitere Meisterschaftskontext werden nicht erwähnt.
Lewis Hamilton erkennt an, dass Ferrari trotz Fortschritten noch aufholen muss.
Die direkte Aussage des Fahrers wird verwendet, um eine technische Bewertung zu legitimieren, ohne eigene Kommentare hinzuzufügen.
Hamiltons Unfall und Antonellis Zeit, die anderswo Schlüsselelemente sind, werden nicht erwähnt.
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