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Wirtschaft & MärkteDienstag, 30. Juni 2026

Goldpreis vor stärkstem Quartalsverlust seit 2013 – Zinserwartungen belasten

Die Feinunze Gold fiel unter 4.000 Dollar und steuert auf den größten Monatsverlust seit Oktober 2008 zu, da die Erwartung weiterer US-Zinsschritte den Dollar stärkt.

Der Goldpreis ist am Dienstag unter die Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze gerutscht und notierte im Spotmarkt zeitweise bei 3.956 Dollar. Damit steuert das Edelmetall auf einen Monatsverlust von rund 12,7 Prozent zu – den stärksten Einbruch seit Oktober 2008. Auch das Quartalsergebnis fällt mit einem Minus von mehr als elf Prozent so schwach aus wie zuletzt im zweiten Quartal 2013. Auslöser ist ein fester US-Dollar, der seinerseits von der Erwartung getrieben wird, die Federal Reserve werde die Leitzinsen in diesem Jahr mehrfach anheben.

Die Dynamik speist sich aus einem Zusammenspiel hoher Energiepreise und Inflationsängste. Der Krieg mit Iran hat die Ölpreise in die Höhe schnellen lassen, was die Teuerung anheizt und die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen steigen lässt. Laut dem FedWatch-Tool der CME preisen Händler für September eine Zinserhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 64 Prozent ein. In einem solchen Umfeld verliert das zinslos gehaltene Gold an Attraktivität, selbst wenn es traditionell als Inflationsschutz gilt. „Hohe Inflation, hohe Zinserwartungen und ein starker Dollar überlagern alle anderen bullishen Faktoren, die üblicherweise mit einer Goldrally verbunden sind“, fasste Edward Meir, Analyst bei Marex, die Lage zusammen.

Aus technischer Sicht betonte Ole Hansen von der Saxo Bank, dass der Markt derzeit eher in Stärke verkaufe als in Schwäche kaufe – eine Verhaltensänderung gegenüber den Vorjahren. Erst ein Anstieg über 4.100 Dollar würde signalisieren, dass ein Boden gefunden sein könnte. Der Analyst von iFOREX, Awad Issawi, verwies auf die langfristig konstruktiven Faktoren wie anhaltende Zentralbankkäufe und geopolitische Unsicherheit, sah die aktuelle Korrektur jedoch als gesunde Konsolidierung. Solange die Unterstützungszone zwischen 3.700 und 3.800 Dollar halte, bleibe der übergeordnete Aufwärtstrend intakt.

Die übrigen Edelmetalle folgten dem Abwärtstrend: Silber fiel um bis zu zwei Prozent auf 57,13 Dollar, Platin und Palladium gaben ebenfalls nach. Auch die Ölpreise steuern auf den stärksten Quartalsverlust seit 2020 zu, da Marktteilnehmer die Gespräche zwischen Iran und den USA in Doha beobachten, obwohl Teheran ein Treffen dementierte. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die in dieser Woche anstehenden US-Arbeitsmarktdaten – den ADP-Beschäftigungsbericht und die offiziellen Nonfarm-Payrolls –, die weitere Hinweise auf den Zinskurs der Federal Reserve geben werden.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Iranische & verwandte PresseArabische Golfpresse
Iranische & verwandte Presse/ Regime
AlarmOpferrolle

Der Goldpreis ist auf den tiefsten Stand gefallen, getrieben von den Erwartungen steigender US-Zinsen. Auf dem iranischen Binnenmarkt wird der Rückgang durch die Dollar-Volatilität und politische Nachrichten wie Berichte über eine Waffenruhe zwischen Iran und den USA, die den Aufwärtstrend umkehrten, noch verstärkt. Es herrscht Alarmstimmung angesichts wirtschaftlicher Instabilität und äußeren Drucks.

Arabische Golfpresse/ Saudisch
PragmatismusDistanz

Gold steuert auf den schlechtesten Monat seit 2008 zu, belastet von einem starken Dollar und einer falkenhaften Fed. Trotz kurzfristiger Schwäche bleiben Analysten langfristig positiv, solange die Preise über der wichtigen Unterstützungszone bleiben. Der Iran-Konflikt hat Energiekosten und Inflation in die Höhe getrieben, doch das Edelmetall behält solide Fundamentaldaten.

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Dienstag, 30. Juni 2026

Goldpreis vor stärkstem Quartalsverlust seit 2013 – Zinserwartungen belasten

Die Feinunze Gold fiel unter 4.000 Dollar und steuert auf den größten Monatsverlust seit Oktober 2008 zu, da die Erwartung weiterer US-Zinsschritte den Dollar stärkt.

Der Goldpreis ist am Dienstag unter die Marke von 4.000 US-Dollar je Feinunze gerutscht und notierte im Spotmarkt zeitweise bei 3.956 Dollar. Damit steuert das Edelmetall auf einen Monatsverlust von rund 12,7 Prozent zu – den stärksten Einbruch seit Oktober 2008. Auch das Quartalsergebnis fällt mit einem Minus von mehr als elf Prozent so schwach aus wie zuletzt im zweiten Quartal 2013. Auslöser ist ein fester US-Dollar, der seinerseits von der Erwartung getrieben wird, die Federal Reserve werde die Leitzinsen in diesem Jahr mehrfach anheben.

Die Dynamik speist sich aus einem Zusammenspiel hoher Energiepreise und Inflationsängste. Der Krieg mit Iran hat die Ölpreise in die Höhe schnellen lassen, was die Teuerung anheizt und die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen steigen lässt. Laut dem FedWatch-Tool der CME preisen Händler für September eine Zinserhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 64 Prozent ein. In einem solchen Umfeld verliert das zinslos gehaltene Gold an Attraktivität, selbst wenn es traditionell als Inflationsschutz gilt. „Hohe Inflation, hohe Zinserwartungen und ein starker Dollar überlagern alle anderen bullishen Faktoren, die üblicherweise mit einer Goldrally verbunden sind“, fasste Edward Meir, Analyst bei Marex, die Lage zusammen.

Aus technischer Sicht betonte Ole Hansen von der Saxo Bank, dass der Markt derzeit eher in Stärke verkaufe als in Schwäche kaufe – eine Verhaltensänderung gegenüber den Vorjahren. Erst ein Anstieg über 4.100 Dollar würde signalisieren, dass ein Boden gefunden sein könnte. Der Analyst von iFOREX, Awad Issawi, verwies auf die langfristig konstruktiven Faktoren wie anhaltende Zentralbankkäufe und geopolitische Unsicherheit, sah die aktuelle Korrektur jedoch als gesunde Konsolidierung. Solange die Unterstützungszone zwischen 3.700 und 3.800 Dollar halte, bleibe der übergeordnete Aufwärtstrend intakt.

Die übrigen Edelmetalle folgten dem Abwärtstrend: Silber fiel um bis zu zwei Prozent auf 57,13 Dollar, Platin und Palladium gaben ebenfalls nach. Auch die Ölpreise steuern auf den stärksten Quartalsverlust seit 2020 zu, da Marktteilnehmer die Gespräche zwischen Iran und den USA in Doha beobachten, obwohl Teheran ein Treffen dementierte. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die in dieser Woche anstehenden US-Arbeitsmarktdaten – den ADP-Beschäftigungsbericht und die offiziellen Nonfarm-Payrolls –, die weitere Hinweise auf den Zinskurs der Federal Reserve geben werden.

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Der Goldpreis ist auf den tiefsten Stand gefallen, getrieben von den Erwartungen steigender US-Zinsen. Auf dem iranischen Binnenmarkt wird der Rückgang durch die Dollar-Volatilität und politische Nachrichten wie Berichte über eine Waffenruhe zwischen Iran und den USA, die den Aufwärtstrend umkehrten, noch verstärkt. Es herrscht Alarmstimmung angesichts wirtschaftlicher Instabilität und äußeren Drucks.

Arabische Golfpresse/ Saudisch
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Gold steuert auf den schlechtesten Monat seit 2008 zu, belastet von einem starken Dollar und einer falkenhaften Fed. Trotz kurzfristiger Schwäche bleiben Analysten langfristig positiv, solange die Preise über der wichtigen Unterstützungszone bleiben. Der Iran-Konflikt hat Energiekosten und Inflation in die Höhe getrieben, doch das Edelmetall behält solide Fundamentaldaten.

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