
Gold erholt sich nach US-Preisdaten, steuert aber auf vierte Verlustwoche zu
Die jüngsten US-Inflationszahlen dämpften Zinserhöhungserwartungen und ließen den Dollar schwächeln, doch die wöchentliche Bilanz des Edelmetalls bleibt negativ.
Der Goldpreis hat sich am Freitag von seinem Einbruch unter die Marke von 4.000 Dollar je Feinunze erholt. Der Future-Kontrakt zur Lieferung im August schloss an der Comex mit einem Plus von 1,2 Prozent bei 4.096,30 Dollar. Dennoch steuert das Edelmetall auf einen Wochenverlust von rund 3,7 Prozent zu – den vierten in Folge. Auslöser der Erholung waren schwächere US-Inflationsdaten, die den Dollar und die Renditen von Staatsanleihen belasteten.
Der von der Federal Reserve bevorzugte Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg im Mai um 0,4 Prozent und entsprach damit den Erwartungen. Dies dämpfte die Wetten auf eine baldige Zinserhöhung: Die Wahrscheinlichkeit einer September-Anhebung sank von 69 auf 61 Prozent. Der Dollar-Index gab daraufhin um 0,3 Prozent nach, verharrt aber in der Nähe seines Ein-Jahres-Hochs. Höhere Zinsen machen das zinslose Gold weniger attraktiv, weshalb die anhaltend restriktive Haltung der Fed den Preis belastet.
In London ansässige Ökonomen verweisen auf die wachsende Korrelation des Goldes mit den Aktienmärkten, insbesondere mit Technologiewerten, die in dieser Woche unter Druck gerieten. Anleger hätten Gold verkauft, um Verluste in anderen Portfolioteilen auszugleichen. Marktbeobachter in Singapur warnen vor technischen Verkaufssignalen: Ein nachhaltiger Bruch der 4.000-Dollar-Marke könnte einen Test der Unterstützung bei 3.886 Dollar auslösen und mittelfristig Spielraum bis in den Bereich von 3.600 Dollar eröffnen. Aus Kopenhagener Sicht könnten hingegen fallende Energiepreise und sinkende Anleiherenditen den Druck auf die Fed mindern und dem Gold letztlich Halt geben. Die geopolitischen Spannungen in der Straße von Hormus, wo die USA dem Iran Verstöße gegen die Waffenruhe vorwerfen, belasteten die Ölpreise nicht nachhaltig; die Rohölnotierungen gaben im Wochenverlauf um rund 7 Prozent nach.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die nächste Sitzung der Federal Reserve im Juli. Sollte die Fed ihre straffe Haltung bekräftigen, dürfte der Dollar gestützt bleiben und Gold weiter unter Druck setzen. Zugleich behalten Devisenmarktteilnehmer den Yen im Blick, der mit Kursen um 161,60 Dollar in der Nähe der von Tokio als kritisch erachteten Marke von 162 notiert. Eine Intervention japanischer Behörden könnte die Dollardynamik bremsen und indirekt auch den Goldpreis beeinflussen.
| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Iranische & verwandte Presse | −0.50 | critical |
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
The market corrects itself; gold's dip is a buying opportunity for disciplined investors.
By framing the price movement as a normal technical correction within a fundamentally sound market, it downplays systemic risks and encourages confidence.
The West's financial system is crumbling; gold's volatility proves that only resistance and self-reliance can protect national wealth.
By linking gold price movements to US economic warfare and portraying Iran as a victim, it reinforces anti-Western solidarity and justifies domestic policies.
Gold remains a key asset for regional stability; its fluctuations reflect global risks that Latin America must navigate with prudence.
By emphasizing the metal's role as a hedge and the need for cautious monitoring, it positions the region as a rational actor in global markets.
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